Veränderungen entstehen durch Bewegungen, die von
Menschen getragen werden. Dabei beziehe ich mich besonders auf
soziale Bewegungen, bei denen Menschen für etwas Bestimmtes
einstehen. Sei es eine Bewegung gegen ein Gesetz oder gegen den
Klimawandel, bei diesen Bewegungen mobilisieren sich viele Menschen,
um ein Ziel zu erreichen. Doch nur in der Masse sind die Menschen
stark, alleine geht man unter und wird nicht gehört, deshalb ist es
so wichtig, sich mit anderen Menschen für eine bestimmte Sache
zusammen zu schließen. Man denkt immer, dass sich jemand anderes
schon um die Probleme in der Welt kümmern wird, doch wenn alle so
denken würden, würden sich die Probleme von selbst garantiert nicht
lösen. Wer etwas verändern will muss mutig sein und den ersten
Schritt wagen, eine Bewegung ins Leben zu rufen oder einer Bewegung
beizutreten. Am Anfang kostet dies erstmal Überwindung, weil man
sich vielleicht mit den Problemen überfordert fühlt und nicht weiß,
ob man für die Bewegung überhaupt nützlich seien kann. Doch man
darf nicht aufgeben, egal ob man am Anfang steht oder schon weiter
fortgeschritten ist, man muss immer weiterkämpfen, um etwas zu
erreichen. Möglicherweise hilft es, sein Umfeld auf gewisse Probleme
aufmerksam zu machen und dann gemeinsam etwas auf die Beine zu
stellen. Kritiker wird es immer geben, man muss bei den Leuten
bleiben, die das selbe Ziel verfolgen, wie man selbst. Auch wenn man
sich am Anfang etwas verloren fühlt, kann es nur besser werden. Man
muss sich immer fragen, was man zu verlieren hat. Die Antwort ist
ganz simpel: Man hat nichts zu verlieren, nur etwas zu gewinnen. Ganz
egal ob man Freunde, neue Einsichten, Wissen oder ein neues Hobby
gewinnt, etwas kann man immer gewinnen. Wenn man Spaß daran hat
etwas mit anderen Menschen zu verändern, kann es eigentlich nur gut
werden und wenn nicht, kann man sich immer noch etwas Anderes suchen.
Zusammen etwas aufzubauen, macht bestimmt auch noch mehr Spaß, als
nur alleine rumzutüfteln. Also setz dich ran und versuche etwas
Tolles mit anderen Menschen zu schaffen!
Mittwoch, 6. März 2019
Donnerstag, 20. September 2018
,,Fall seven times stand up eight"
„Mist das klappt schon wieder nicht, ich bin einfach zu unfähig dafür!“ Kommt dir dieser oder ähnliche Sprüche auch bekannt vor? Dann bist du ein Mensch, der scheitert. Das hört sich im ersten Moment immer negativ an. Nach dem Motto: ,,Was kannst du eigentlich du Versager?“, jedoch ist Fehler machen menschlich. Auch wenn man es nicht gerne hören oder glauben will, aber kein Mensch ist perfekt. Niemand von uns ist eine programmierte Maschine, die immer weiß, wie sie zu funktionieren hat. Jeder ist von verschiedenen Werten und Erfahrungen geprägt worden, welche einen Menschen zu dem Menschen gemacht haben, der er oder sie jetzt ist. Das bedeutet, dass wir uns alle irgendwann auf neue Situationen einstellen müssen, die eine mehr oder weniger große Herausforderung für jede Art von Menschen darstellen können. Für viele Menschen, einschließlich mir selbst, ist es oftmals schwer sich auf neue Sachen einzulassen, die man nicht kann. Ich probiere zwar gerne neue Sachen aus, trotzdem bin ich öfter frustriert, wenn ich etwas nicht gleich super gut kann. Doch eigentlich ist es völlig normal, dass man meistens Übung braucht, um eine Sache gut zu beherrschen, wie zum Beispiel Sprachen oder Sportarten. Der alte Spruch: „Übung macht den Meister“ stimmt bekanntlich fast immer. Ohne viel Übung etwas gut zu können ist meistens auch eine Ausnahme oder etwas gruselig. Wenn man etwas oft wiederholt und dabei Fortschritte macht, klappt es wirklich meistens besser als am Anfang. Anfänge sind immer schwer, doch das Wichtigste ist nicht aufzugeben. Wenn man aufgibt, weiß man nämlich am Ende nicht, ob man in dieser einen Sachen richtig gut gewesen wäre, wenn man sich mehr angestrengt hätte. Auch wenn man Fehler macht, traurig oder wütend wird und aufgeben will, muss man immer weitermachen, es wenigstens noch ein paar Male probieren, bis es funktioniert oder eben auch nicht. Bevor man aber nicht viele Male hingefallen ist oder Umwege gemacht hat, um an sein Ziel gekommen, darf man eigentlich nicht sagen, dass man es wirklich versucht und gekämpft hat. Das Leben ist leider auch nicht immer ein Zuckerschlecken, doch manchmal können wir es uns versüßen. Geduld zu haben ist hierbei sehr wichtig, um nicht völlig durchzudrehen. Natürlich ist es verständlich, wenn wir aufgeben, weil uns etwas überhaupt keinen Spaß macht, aber trotzdem sind viele Sachen mehr als einen Versuch wert. Wenn man dran bleibt und nicht alles schwarz malt, kann man garantiert mehr erreichen, als wenn man direkt aufgibt. Geduld muss ebenfalls erst erlernt werden, doch wenn man den Wille für etwas hat, kann sie vielleicht auch mit der Zeit entstehen. Wie steht ihr zu dem Thema scheitern? Lasst es mich in den Kommentaren wissen und gebt mir gegeben falls auch Tipps gegen die Angst zu scheitern.
Donnerstag, 21. Juni 2018
Hektig im Alltag
Kennst du das Gefühl von einem Termin zum nächsten zu rennen und dich von allem nur noch erdrückt zu fühlen? Dies ist kein schönes Gefühl, jedoch empfinden es wahrscheinlich die meisten von uns in ihrem Alltag. In unserer schnellebigen Zeit mit Handys, die dauernd nach unserer Aufmerksamkeit verlangen, wollen wir uns anpassen oder machen es ganz unbewusst. Wir lassen tagtäglich zu, dass wir wenig Ruhepausen haben und anstatt spazieren zu gehen, uns vor den Fernseher zu setzen. Eigentlich müssten wir mehr auf unseren Körper hören und uns überlegen, was ihm gut tuen würde. Sollten wir lieber einen Termin absagen, wenn wir uns erschöpft fühlen oder ihn trotzdem wahrnehmen, weil wir produktiv seien müssen? Ich denke, dass es nicht einfach ist, eine Balance zwischen dem Alltagsstress und dem zu finden, was uns glücklich macht. Trotz dessen sollten wir es wenigstens versuchen. Wir sollten mal aus unserem Alltag ausbrechen und zum Beispiel ein Hobby ausüben, dass uns alles vergessen lässt. Wir könnten auch versuchen mehr Zeit mit Freunden zu verbringen, die wir nicht oft sehen oder uns alleine eine schöne Zeit machen. Die Seele und der Körper brauchen diese Erholungsphasen, weil sie sonst kaputt gehen. Wir sind keine Maschinen, die ständig funktionieren können, sondern Menschen, die ihre Persönlichkeit und ihre Vorlieben ausleben müssen! Klar sollten wir nicht zu viele Pausen nehmen, um nicht faul zu werden, aber alles in Maßen ist meiner Meinung nach in Ordnung. Tue das, was dich erfüllt und lass die Arbeit auch mal liegen, mit der Zeit wird sich das garantiert positiv auf dein Wohlbefinden ausüben!
Montag, 9. April 2018
Hallo Frühling!
Endlich ist der Frühling da, auf den wahrscheinlich jeder von uns so sehnsüchtig gewartet hat. Jetzt erwacht die Welt wieder zum Leben. Die Tiere und Menschen kommen aus ihren Häusern und blühen erst so richtig auf, genauso wie die Blumen. Es gibt nicht Schöneres als eine bunte Blumenwiese zu sehen und den Duft der frischen Blüten einzusaugen. Nach einer kalten und grauen Zeit können wir wieder die Wärme der Sonnenstrahlen auf unserer Haut spüren und an der Luft sein. Der blaue Himmel macht sowieso immer gute Laune. Dazu kann man im Frühling so viele schöne Sachen unternehmen, wie zum Beispiel Fahrrad fahren oder picknicken. Alle Menschen sind glücklicher und ausgelassener. Am liebsten würde man durch die Gegend springen, weil man mehr Energie hat und sich fast wie neugeboren fühlt. Der Frühling ist definitiv eine wunderschöne Jahreszeit oder?
Gedanken zum Leben
Wir leben im Jetzt und sind die Köpfe von Morgen. Wenn
nicht jetzt, wann dann? Wir wachsen und mit dem Wachsen entsteht
Veränderung. Veränderung muss nichts Schlechtes sein. Sie kann
Gutes hervorbringen. Wir träumen davon wer wir sein wollen. Doch wer
sind wir jetzt? Wer sind wir in der Zukunft? Wir haben unser Ich in
der Hand. Es wird von unserem Umfeld geprägt, doch am Ende
entscheiden wir selbst. Existieren wir nur oder leben wir? Wir
sollten uns von dem Druck befreien so wie alle anderen zu sein. Wir
sollten unsere tollen Persönlichkeiten niemals verstecken, denn
Originale sind schöner als Kopien. Lebensfreude und Freiheit sind
Antriebskräfte des Lebens. Wenn wir nicht frei sind, sollten wir uns
unsere Freiheit erkämpfen. Der Kampf um das was wir wollen ist nicht
leicht, aber er wird sich lohnen. Falls nicht, werden wir es nicht
nicht bereuen, unser Bestes gegeben zu haben. Denn das Beste zu
geben, ist das, was am Ende zählt.
Sonntag, 25. Februar 2018
Die Ausbeutung von Arbeitern durch die Wirtschaft
Der bekannte Spruch „Geld regiert die Welt“ scheint
vermutlich zu stimmen, da wirtschaftliche Unternehmen Arbeiter auf
der ganzen Welt ausbeuten. Manchmal spüren wir das mehr und manchmal
weniger. Oftmals hören wir nur davon, dass vor allem Arbeiter in
Entwicklungsländern ausgebeutet werden, da diese weniger Rechte
besitzen oder keinen Gewerkschaften angehören. In vielen
Entwicklungsländern sind Gewerkschaften auch verboten, damit sich
niemand für die eigentlichen Rechte der Arbeiter einsetzen kann. Das
ist eine pure Unterdrückung, durch diese die Arbeiter klein gehalten
und ruhig gestellt werden sollen. Die Erniedrigung von den Arbeitern
spiegelt sich in hohen Arbeitszeiten, vielen Überstunden, sehr
schlechten Gehältern und unsicheren Arbeitsverhältnissen wieder.
Dazu zählen fehlende Arbeitslosenversicherungen und unmenschliche
Arbeitsbedingungen, welche sich beispielsweise in Arbeitsstätten
ohne Notausgänge oder unzureichende Belüftung zeigen. Doch nicht
nur Entwicklungsländer sind von der Ausbeutung durch wirtschaftliche
Unternehmen betroffen, auch in Industriestaaten kommt es vor, dass
Mitarbeiter zum Beispiel aufgrund von Personalmangel viele
Überstunden machen müssen oder von ihren Arbeitnehmern schlecht
behandelt werden. Natürlich sind diese Umstände nicht mit denen von
Entwicklungsländern zu vergleichen, jedoch existieren sie auch in
einer anderen Art und Weise. Meiner Meinung nach ist es sehr traurig,
dass so viele wirtschaftliche Unternehmen diese schrecklichen
Arbeitsbedingungen durchsetzen können, ohne dabei ein schlechtes
Gewissen zu haben oder dafür bestraft zu werden. Denn jeder Arbeiter
leistet für diese Unternehmen einen wichtigen Beitrag, damit diese
überhaupt Umsatz machen können. Anscheinend reichen selbst Schweiß
und die größte Anstrengung nicht aus, um von den Gewinnen der
Wirtschaft einen kleinen Teil abzubekommen, der zum Leben reichen
würde. Stattdessen erhalten die Arbeiter nur Niedriglöhne, keine
Absicherungen und keine Rechte, was mehr als unfair ist. Die
wirtschaftlichen Unternehmen können so radikal sein, da sie genug
Macht und Geld haben, wodurch die Entwicklungsländer von ihnen
abhängig geworden sind. Durch diese Abhängigkeit können die
wirtschaftlichen Untenehmen die Regeln bestimmen und über den
Entwicklungsländern bzw. Arbeitern stehen. Aus diesem Grund ist es
schwer einen Ausweg aus dieser Unterdrückung zu finden, da
Unternehmen beispielsweise den Arbeitern drohen können, dass sie
ihren Arbeitsplatz verlieren, wenn sie in Gewerkschaften aktiv
werden. Dadurch dass eine massenhafte Zahl an Menschen besteht, die
jede Arbeit annehmen würden, können Arbeitnehmer leicht und schnell
ersetzt werden. Dies geschieht vor allem auch wenn die Arbeiter zu
alt sind oder sich nicht den Regeln der wirtschaftlichen Mächte
beugen. Das Schlimme daran ist, dass diese Zustände schon seit
Jahrhunderten bestehen wie zum Beispiel in der Zeit, in der es legal
war, Menschen als eigene Sklaven zu erklären. Zwar gibt es die
Menschenrechte und Arbeitsrechte, jedoch werden diese von den
Arbeitgebern nicht immer ernst genommen oder bestehen in manchen
Ländern auch gar nicht. Doch nach einer so langen Zeit mit
Unterdrückung durch mächtige Herrscher, müssen nun endlich mal
Veränderungen entstehen. Seien es Streiks, Boykotts,
Hilfsorganisationen oder Gewerkschaften, jeder sollte für seine
Rechte kämpfen, auch wenn es schwer ist. Natürlich werden schon
seit Jahren für die eigenen Rechte gekämpft, doch viele Menschen
lassen sich leider immer noch unterdrücken, weil sie Angst haben.
Sie haben Angst vor den Konsequenzen ihres Arbeitgebers oder ihrer
Regierung. Doch wenn sich wirklich viele Menschen zusammenschließen
und für eine Sache kämpfen würden, dann müssten sie doch
irgendetwas bezwecken können. Die Machtträger sitzen zwar am
längeren Hebel, aber ohne ihre Arbeiter können sie ihre Wirtschaft
auch nicht weiter betreiben. Hoffentlich werden sich die Zustände
für diese Arbeiter eines Tages verbessern, sonst wird es zu einem
immer größeren Elend kommen, für das wirtschaftliche Unternehmen
mal die Verantwortung tragen müssen. Denn egal wie reich diese
Unternehmen werden sollten, sie werden es immer nur durch die Opfer
ihrer Arbeiter schaffen und nicht aus eigener Kraft. Für diese Opfer
sollten die Arbeiter endlich mal belohnt werden, da sie es mehr als
verdient haben.
Dienstag, 2. Januar 2018
Verinnen der Zeit
Wir befinden uns nun im Jahr 2018 und schon wieder ist
ein Jahr vergangen. In dem vergangenen Jahr habe ich so viel erlebt.
Zum Beispiel habe ich mein Abitur gemacht, mit dem Führerschein
angefangen, war auf einer schönen Hochzeit, auf coolen Partys, habe
richtig angefangen zu arbeiten und zu studieren. Außerdem habe bin
ich mit einem tollen Jungen zusammen gekommen, worüber ich mich sehr
gefreut habe. So viele Ereignisse, die innerhalb eines Jahres
passiert sind. Umso älter ich werde, desto mehr merke ich wie
schnell die Zeit verinnt. Ich habe eigentlich immer etwas zu tun,
denn das Leben geht immer weiter. Natürlich freut man sich über ein
aufregendes und bewegtes Leben, aber manchmal würde ich auch mal
gerne auf die Stopptaste drücken, um in bestimmten Momenten einfach
länger zu verweilen, weil sie so schön sind. Jedoch rasen viele
Momente an uns vorbei und wir haben in diesen Augenblicken nicht mal
die Zeit richtig zu atmen, weil wir so gestresst sind, sodass wir die
Luft anhalten, bis wir mal ein wenig Zeit für uns haben, um wieder
auszuatmen. So viele Menschen leben nur noch unbewusst. Sie sind so
sehr in ihrer Alltagsroutine drinne, dass ihnen kleine schöne
Momente nicht mehr wirklich auffallen, wie zum Beispiel ein
wundervoller Sonnenuntergang auf dem Weg nach Hause. Außerdem sind
wir auch oft durch unsere Handys abgelenkt, sodass wir unserem Umfeld
weniger Aufmerksamkeit schenken und uns einige Sachen entgehen. Durch
das Anschauen von Fotos kann ich für eine kurze Weile nochmal in
eine Erinnerung zurücksinken, die schon eine Zeit zurückliegt.
Trotzdessen bringt mich vielleicht ein Foto von einem lustigen Moment
schon zum Lächeln. Außerdem weiß ich durch ein Foto, was sich
seitdem verändert hat. Oftmals möchte man in die Vergangenheit
zurück reisen, um bestimmte Momente nochmal zu erleben oder etwas
anders zu machen, jedoch ist das nicht möglich. Wir müssen
akzeptieren, dass sich die Erde immer weiterdreht. Jeden Tag, auch
wenn wir die Zeit manchmal am liebsten anhalten würden. Deshalb ist
das Beste um schöne Momente zu wiederholen, entweder viele Fotos von
tollen Augenblicken zu machen und sie sich immer wieder anzuschauen,
damit sie im Gedächtnis bleiben oder einfach zu lernen bewusster
tolle Momente zu genießen. Das mache ich zum Beispiel, indem ich
fabelhafte Sonnenuntergänge sehr lange anschaue und viele Fotos
davon mache. Dadurch habe ich einen schönen Moment genossen, solange
es ging und ihn festgehalten, um ihn mir immer wieder anschauen zu
können. Schöne Ereignisse muss man aber nicht immer fotografieren,
man kann auch darüber schreiben oder etwas von dem Erlebnis
mitnehmen, auf einem Konzert wäre es zum Beispiel die Konzertkarte.
Wenn man sich bestimmte Erlebnisse notiert, kann man sich später
vermutlich besser an sie erinnern und noch einmal in den Moment
zurück gehen und sich den Text immer wieder durchlesen, bis man ihn
auswendig kann, sofern man das will. Die meisten Momente in unserem
Leben bleiben leider nicht für immer, weshalb man sie so viel
genießen sollte, solange es geht. Also los, fangt an die kleinen
Momente zu genießen und macht das Beste aus eurem Leben soweit es
geht! :)
Sonntag, 10. Dezember 2017
Konzerte
Vor kurzem war ich nach einiger Zeit wieder auf zwei Konzerten und habe gemerkt, dass mich das unglaublich glücklich gestimmt hat. Musik löst Gefühle in uns aus, oft sind das Endorphine, welche ich auf den Konzerten gespürt habe. Sie haben mir ein Dauergrinsen auf meine Lippen gezaubert und meinen Körper mit einer solchen Leichtigkeit gefüllt, die mich auch noch den nächsten Tag begleitet hat. Während der Konzerte habe ich mich so frei und unaufhaltbar gefühlt. Vor allem auf dem Rockkonzert konnte ich alles fallen lassen und habe fast durchgehend getanzt und mitgesungen. Meiner Meinung nach ist ein Konzertbesuch immer eine gute Idee, weil man sich währenddessen so lebendig und frei fühlt, was man manchmal braucht, um aus dem eigenen Alltag auszubrechen. Ebenfalls verbindet Musik einander. Man kann dieses Erlebnis also mit jemandem zusammen teilen oder möglichweise neue Menschen kennenlernen, die den eigenen Musikgeschmack teilen. Zudem lernt man Vorbands kennen, die wahrscheinlich in die selbe Musikrichtung wie die Hauptband gehen und bekommt dadurch Zugang zu neuen und oft auch noch unbekannteren Künstlern. Außerdem ist es nochmal ein ganz anderes Erlebnis, wenn man Musik live hört, anstatt nur über eine Anlage, weil man die Künstler sieht und die Musik vermutlich noch mehr spürt. Ebenfalls hat man die Möglichkeit ungewöhnliche Versionen eines Liedes zu hören, zum Beispiel in Form von Akkustikversionen oder Gitarrenbattles etc. Des Weiteren gibt es nichts Schöneres als in einem Menschenchor zu singen, weil man sich dann mit den ganzen fremden Menschen verbunden fühlt. Zwar kennt man diese Menschen um sich herum nicht, dies ist aber egal weil man die selbe Musik mag, egal wer die Person neben einem auch seien mag. In diesem einen Moment genießt man einfach nur die Musik, die von allen Menschen in diesem Raum gefeiert wird. Deshalb sollte man auf so viele Konzerte gehen, wie man kann, denn man lebt nur einmal und sollte das ausnutzen!
Freitag, 24. November 2017
Liebe...
Liebe, dieses Wort mit dem magischen Klang löst in uns
allen etwas aus. Das ist auch normal, weil es ein Gefühl ist,
welches wir alle in unserem Leben kennenlernen. Es beginnt schon mit
unserer Geburt. Meistens sind wir Menschen aus einer Liebe zwischen
zwei Menschen -zumindestens in diesem einen Zeitpunkt- entstanden.
Während unseres Lebens werden wir von einigen Personen geliebt
werden, seien es Personen aus der eigenen Familie, dem Freundeskreis
oder Geliebte.
Die Liebe zu der Familie und den Freunden ist eine so
schöne und große Liebe, weil man sie auf mehrere Personen aufteilen
und zurück erlangen kann. Dieses Gefühl Menschen zu haben, die
immer für einen da sind und bei denen man man selbst seien kann ist
unbezahlbar.
Doch irgendwann kommt im Leben der Zeitpunkt, in dem man
sich eine Liebe nur von einer bestimmten Person wünscht. Einfach
weil man diese eine Person faszinierend findet und sich von ihr
angezogen fühlt. Dieses Gefühl möchte man natürlich zurück
bekommen. Diese Liebe fühlt sich definitiv noch einmal anders an,
als die Liebe zu Freunden. Wenn man eine Person liebt, möchte man
mit ihr sehr lange zusammenbleiben, wohingegen sich einige
Freundschaften oft mal nach einer gewissen Zeit auflösen. Außerdem
hat man ein ständiges Glücksgefühl, wenn man sich mit dieser einen
Person umgibt. Natürlich kann man alleine oder mit Freunden auch
sehr glücklich sein, jedoch macht alles mit dieser einen Person viel
mehr Spaß, egal ob große oder kleine Sachen. Selbst banale
Handlungen wie Zähne putzen oder essen sind zu zweit doppelt so
schön, wie alleine.
Liebe ist ein unbeschreibliches Gefühl, welches man
aber mit ein paar Wörtern versuchen zu umschreiben kann. Zuallererst
ist dieses Gefühl sehr intensiv. Wenn man aus vollem Herzen liebt,
kann einen Liebe krank und unkontrollierbar machen. Das bedeutet,
dass es sehr schwer ist seine Gefühle zu steuern, was eh nicht
einfach ist. Meiner Meinung nach ist Liebe wie eine Droge: Sie kann
dich sehr glücklich machen, dich aber auch zerstören, sobald du
dich von ihr abhängig machst, was automatisch passiert, wenn einem
jemand viel bedeutet. Jedoch sollte jeder diese „Droge“ mal
probiert haben, weil sie ein unglaubliches Gefühl in einem auslöst.
Am Anfang ist die Liebe am schönsten. Sie ist nämlich frisch,
aufregend und macht sehr süchtig. Am liebsten würde man fast jede
Sekunde bei seinem Geliebten verbringen und genießt die Zeit, die
man mit dieser Person hat sehr. Zudem ist es wunderschön, wenn einem
die Person das Gefühl gibt, etwas sehr Wertvolles zu sein. Dadurch
fühlt man sich gebraucht und geschätzt und wer will dieses Gefühl
bitte nicht haben?
Darüber hinaus kann man bei der anderen Person sowohl
stark, als auch schwach sein. Stark fühlt man sich, wenn man von der
anderen Person in allen Lebenslagen unterstützt wird und die andere
Person nicht nur die guten Seiten an einem liebt. Die Akzeptanz von
schwachen bzw. schlechten Seiten ist sehr wichtig, da kein Mensch
perfekt ist, aber trotzdem aufgrund seiner gesamten Persönlichkeit
geliebt und wertgeschätzt werden möchte. Durch die Öffnung der
eigenen Emotionalität entsteht ein Vertrauen zwischen zwei Personen,
was sehr wichtig ist, um eine Beziehung aufrecht zu erhalten.
Außerdem zeigt man mit seinen Gefühlen, dass man verletzlich ist
und der anderen Person seine Schwächen anvertraut. Dadurch gibt man
der anderen Person das Recht einen zu verletzen, weil man sich auf
einer gewissen Art und Weise verwundbar macht. Wie sehr man das nach
außen trägt, entscheidet man am Ende aber selbst.
Liebe gibt dem Leben auch einen Sinn. Oftmals fragen wir
uns nämlich, was der Sinn des Lebens ist und erhalten darauf keine
befriedigende Antwort. Liebe ist aber auf jeden Fall eine sinnvolle
Antwort, da man gebraucht wird, wenn man jemanden liebt. Die andere
Person braucht einen und man braucht die andere Person. Das ist ein
sehr bedeutsamer Grund zum Leben, welchen man leider manchmal erst zu
spät begreift, vielleicht wenn es schon zu spät ist.
So viele Menschen machen unser Leben einfach schöner
und das nur durch ihre Art. Ich finde man sollte das wertschätzen,
weil dies ein großes Geschenk ist, von dem man lange etwas haben
kann, wenn man es richtig pflegt.
Natürlich ist keine Liebe perfekt, -wie es in den
Liebesfilmen leider viel zu oft dargestellt wird- aber man kann immer
an ihr arbeiten. Genauso wie man an sich selbst arbeiten kann, diese
Selbstreflexion hilft einem manchmal weiter sich in eine andere,
vielleicht in eine noch bessere Person zu verwandeln. Ebenfalls
beweist die Fähigkeit jemand anderen zu lieben und sich um die Liebe
zu kümmern, dass man ein Empathievermögen besitzt und kein Egoist
ist. Viel zu oft denkt man nur an sich selbst und macht sich dadurch
einige Beziehungen kaputt, aber wenn man etwas weniger an sich selbst
und mehr an beide Partner denkt, wird man garantiert glücklicher
werden.
Meiner Meinung nach lohnt es sich sich der Liebe mal
hinzugeben, wenn ihr dieses Glück finden solltet, da es ein so
intensives und schönes Gefühl ist und alleine die Erfahrungen euch
im Leben weiterbringen werden.
Das waren meine eigenen Erfahrungen und Vorstellungen
zur Liebe. Was ist Liebe für euch? In welchen Punkten stimmt ihr mit
mir überein und in welchen überhaupt nicht? Lasst es mich bitte in
den Kommentaren wissen :).
Mittwoch, 15. November 2017
Zu wenig Aufklärung in der Schule?
Ich bin nun seit einigen Monaten aus der Schule raus und
mir fällt langsam immer mehr auf, dass in der Schule Themen, die
notwenig sind, um im Leben zurechtzukommen, leider überhaupt nicht
behandelt werden. Wenn man nämlich anfängt zu arbeiten, macht man
sich Gedanken über die Beiträge, die an den Staat gehen, sprich
Rentenabzüge, Sozial- und Krankenversicherungsabzüge oder die
Steuern. Dazu werden in einigen Jahren garantiert auch Kosten für
Miete, Strom, Wasser... entstehen, doch wer sagt einem wie man das
alles regeln soll?
Die Schule jedenfalls nicht. Natürlich lernt man in der
Schule viele sinnvolle Sachen, die auf jeden Fall zur
Allgemeinbildung beitragen. Nur was bringt das einem viel im Leben?
Ich möchte auf keinen Fall abstreiten, dass eine gute
Allgemeinbildung wichtig ist, jedoch finde ich viele Themen in der
Schule einfach unnötig, da man sie für sein Leben oft nicht mehr
gebrauchen wird. Das Traurige daran ist auch, dass man krampfhaft
versucht dieses Wissen in sich aufzunehmen, obwohl es einen nicht
interessiert und man weiß, dass man es später nicht mal gebrauchen
wird. Diese Quälerei tut man sich dann an, um seinen Schulabschluss
zu bekommen. Dabei frage ich mich, ob es wirklich sinnvoll ist,
etwas zu lernen, was man kurz nach seiner Schulzeit möglicherweise
schon vergessen hat und niemals gebrauchen wird?
Stattdessen sollte man möglicherweise Fächer wie
kochen oder Arbeitslehre wieder einführen oder länger beibehalten,
da dies für die Zukunft sehr hilfreich seien könnte. Ich bin zum
Beispiel 19 Jahre alt und kann kaum etwas kochen und ich weiß, dass
ich in dem Bereich nicht die Einzige bin. Mir wurde nie viel dazu
beigebracht, weshalb ich es mir jetzt selbst beibringen muss.
Natürlich trägt das auch zur Selbstständigkeit bei, aber trotzdem
fände ich es sinnvoll, wenn man sich schon früher damit
auseinandersetzt, einfach um sich später selbst versorgen zu können.
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die politische
Bildung. Auf der Oberstufe kann man Powi nach der 12. Klasse
abwählen, obwohl dies ein Fach ist, welches z. B. über
gesellschaftliche Zustände oder Regierungssysteme informiert. Das
sind Gebiete, die uns alle betreffen. Viele Menschen interessieren
sich leider auch nicht für Politik, weil es für sie in der Schule
nie interessant genug gestaltet wurde. Jedoch kann eine solche
Unaufgeklärtheit auch dazu führen, dass Bürger sich selbst nicht
informieren, da sie sich einfach nicht für die Politik
interessieren. Dadurch können sie leicht betrogen werden, wenn sie
nicht aufgeklärt sind. Zwar haben sie die Mittel -Medien-, um sich
zu informieren, tun dies aber nicht oder nur oberflächlich. Dies
könnte wiederum dazu führen, dass sie sich auch für Wahlen nicht
ausreichend informieren oder auch gar nicht wählen, weil sie keine
Ahnung haben. Nicht jeder hat die Zeit sich jeden Tag über die
Politik zu informieren, aber meiner Meinung nach ist es schon
wichtig, sich regelmäßig aufklären zu lassen oder sich selbst
aufzuklären, damit man einfach nicht für dumm verkauft wird.
Am besten ist es, wenn diese Aufklärung in der Schule
beginnt. Deshalb wäre ich schon dafür die Schulbildung etwas zu
erneuern. Wie seht ihr das? Welche Fächer oder Themen würdet ihr
gerne den Stundenplänen hinzufügen und welche Fächer
möglicherweise ersetzen?
Dienstag, 10. Oktober 2017
Unmenschlichkeit: Wegschauen statt Helfen
Fragt ihr euch manchmal auch, ob ihr in einer bestimmten
Situation eingreifen oder lieber außen vor bleiben solltet? Ich
denke so gut wie jeder von uns hat sich schon einmal in so einer
Situation befunden. Solche Szenen spielen sich eigentlich immer in
einem öffentlichen Raum ab, in dem sich noch einige andere Menschen
befinden. Selbstverständlich lässt sich nicht jede Situation
verallgemeinern, aber oftmals ensteht ein Muster mit denselben Zügen.
Dabei passiert etwas, was die Aufmerksamkeit der
Menschen auf sich zieht, leider ist dies meistens eine Gefahr, die
einen einzigen Menschen betrifft. Ein Beispiel, welches ich vor
kurzem selbst erlebt habe, betraf einen verwirrten Mann, der mit sich
selbst sprach, und dessen Hose herrunterrutschte. Nun lief dieser
Mann bei kalten Wetter ohne Hose völlig hilflos in der
Öffentlichkeit herum. Dieser Anblick war für die Menschen, die das
sahen natürlich ekelhaft, aber andererseits für den Mann viel
gravierender, da er vermutlich fror und sich selbst nicht zu helfen
wusste oder es einfach nicht zu merken schien, wie weit ihm seine
Hose herruntergerutscht war. Die meisten Menschen reagierten darauf,
indem sie sich entweder angewidert wegdrehten, so als ob der Mann
nicht existieren würde oder gafften einfach nur. Im ersten Moment
schaute ich auch einige Zeit hin, weil ich einfach nicht fassen
konnte, was da gerade passiert war. Andererseits fragte ich mich, was
ich tuen konnte, um die Situation irgendwie besser zu gestalten.
Währenddessen sah ich die Menschen, die nur gafften und wurde
wütend. Wie konnte man da stehen und so etwas einfach zulassen?
Dieser Mann war eine Art Attraktion für die Menschen, da sie den
Blick von ihm nicht wenden konnten. In solchen Situationen spürt man
wieder die Unfähigkeit zu handeln, die einen manchmal selbst
überkommt. Mir ging es ja anfangs genauso, aber trotz aller
Geschocktheit muss man versuchen, sich aus seiner Starre zu befreien
und etwas Hilfreiches tun. Jedoch schaffen das leider nur wenige
Menschen. Ein Freund und ich haben dann das Ordnungsamt angerufen,
welches einige Zeit später aufgetaucht ist. Dieser Anruf hat
vielleicht fünf Minuten gedauert und hat dem Mann definitiv
geholfen. Hätten wir niemanden angerufen, wäre der Mann
wahrscheinlich noch länger in der Kälte ohne Hose rumgelaufen und
hätte sich garantiert eine Erkältung oder vielleicht noch etwas
Schlimmeres eingefangen.
Daran sieht man wieder, dass viel zu viele Menschen
entweder wegschauen oder nur schauen ohne zu handeln und das in
Situationen, die eine Gefahr für eine Personen oder für Andere
darstellen können. Diese Tatsache finde ich sehr erschreckend und
traurig, da man ebenfalls Hilfe bekommen möchte, wenn es einem
schlecht geht und man nicht mehr in der Lage dazu ist sich selbst zu
helfen oder andere Menschen um Hilfe zu bitten. Ich rufe euch einfach
dazu auf, bitte etwas Empathie zu zeigen, da dies sonst schon etwas
von Unmenschlichkeit und Egoismus zeugt, hilflose Menschen links
liegen zu lassen. Oft muss man auch keinen großen Aufwand betreiben,
um anderen Menschen zu helfen und danach fühlt man sich auch toll,
weil man eine Art Held für jemanden war. Jedoch kann ich auch
verstehen, wenn manche Menschen bei einer körperlichen
Auseinandersetzung oder bei Beleidigungen nicht eingreifen wollen,
weil sie Angst haben, selbst Opfer zu werden. In einer solchen
Situation könnte man möglicherweise aber auch die Polizei oder
mehrere Menschen um Hilfe bitten, um nicht alleine eingreifen zu
müssen. Wie ihr seht, gibt es einige Wege zu helfen, bitte nutzt
diese, denn jeder kann Hilfe gebrauchen!
Sonntag, 24. September 2017
Über die Bundestagswahl und Politikverdrossenheit
Nach einer langen Zeit stehen mal wieder die Wahlen an,
welche entscheiden werden, wer Deutschland die nächsten vier Jahre
regieren wird. Am heutigen Tag sollte wirklich jeder, der das
Wahlrecht hat, seine Stimme nutzen, da derjenige nur so mitbestimmen
kann, wer seine Meinung einigermaßen vertritt. Durch das Nutzen des
Wahlrechts können vorhandene Probleme, die uns stören, durch die
gewählte(n) Partei(en) möglicherweise verbessert oder sogar gelöst
werden.
Jedoch gehen leider nicht alle Menschen, die ein
Wahlrecht besitzen aus diversen Gründen zur Wahl. Dazu zählen
meistens die jüngeren Menschen, also die unter Dreißigjährigen, da
sie sich schlicht und einfach nicht für Politik interessieren.
Heutzutage kann man durch die sozialen Medien wie Facebook, Instagram
& Co wählen, was man sehen will. Dabei interessieren sich die
jüngeren Menschen weniger für Politk als zum Beispiel für
Tutorials, Fitness, Mode etc.. Durch das mangelnde Interesse für
Politik und Nachrichten kommt es zur Politikverdrossenheit. Das führt
dazu, dass einige junge Menschen ihre Stimme nicht ausnutzen, obwohl
das Wahlrecht eines unser wichtigsten Rechte ist, welches nicht
selbstverständlich ist.
Jedoch haben viele junge Leute einfach andere Sachen
außer Politik im Kopf. Ich sage nicht, dass wir uns eines ständigen
Flusses politischer Nachrichten unterziehen sollen, aber durch ein
wenig selbstständiges Informieren wird man aufgeklärt und nicht für
dumm verkauft und dafür sind die Medien doch schließlich gedacht
oder? Wenn man sich über die aktuelle Politik auch nicht informiert,
fällt einem wahrscheinlich die Wahl der Parteien noch schwerer, da
man nicht weiß, welche Probleme am dringensten in Angriff genommen
werden müssen. Zudem lesen sich viele das Wahlprogramm nicht durch,
weil ihnen der Inhalt zu breit und zu schwer verständlich ist.
Dieses Argument kann ich teilweise unterschreiben, jedoch gibt es
immer einige Seiten, auf denen das Wahlprogramm zusammengefasst,
beziehungsweise verständlicher erklärt ist. Ein weiterer Grund,
warum sich viele junge Menschen nicht für Politik interessieren
lautet, dass sie sich einfach nicht von den Parteien angesprochen
fühlen, da zum Beispiel oft die Rente thematisiert wird, die die
Jungen augenscheinlich nicht anspricht und über Bildung viel weniger
gesprochen wird, obwohl dies auch ein sehr wichtiges und
zukunftsbringendes Thema ist. Dazu kommt, dass man in manchen
Bundesländern das Fach Politik abwählen kann, obwohl das Fach sehr
wichtig für die Allgemeinbildung ist. Das bedeutet, wenn ein Schüler
sich schon in der Schule nicht für Politik interessiert, sei es
durch die Darstellung des Lehrers oder aus anderen Gründen, wird es
schwer werden, diesen Schüler in der Zukunft noch für Politik zu
begeistern. Des Weiteren sehen junge Menschen einige Probleme noch
nicht oder hinterfragen manche Sachen nicht genug, da es ihnen in dem
Alter meistens gut geht und sie oft nicht an die Zukunft denken.
Viele junge Wähler sind mit der Auswahl an Parteien so überfordert,
dass sie oftmals ohne nachzudenken dieselbe Partei wie ihre Eltern
wählen, ohne sich nochmal genau zu informieren oder sich eine eigene
Meinung zu bilden.
Die Folge von Politikverdrossenheit der jungen Menschen
kann sein, dass die älteren Menschen für die jüngeren Menschen
entscheiden, wie zum Beispiel beim Brexit, wenn die Jungen, die
weniger als die Alten sind, ihre Stimme nicht nutzen. Dadurch werden
manchmal Entscheidungen gefällt, die über die Zukunft eines Landes
entscheiden und zwar von den Leuten, die noch eine kürzere
Lebenszeit als die jüngeren Menschen haben. Zudem hinterlassen die
älteren Menschen den Jüngeren oft Probleme, die diese dann ausbaden
müssen, obwohl sie dafür nichts können. So entstehen mit den
Jahren immer mehr Probleme, um die sich gekümmert werden muss, die
oft schwerwiegende Folgen wie zum Beispiel der Klimawandel, haben
können.
Die Lösung gegen Politikverdrossenheit lautet meiner
Meinung nach: Geht wählen und nutzt eure Stimme, so lange ihr sie
noch habt. Außerdem sollten Parteien Politik für junge Menschen
attraktiver und verständlicher gestalten, um die Wahlbeteiligung
wieder zu erhöhen. Die Eltern und Lehrer können den Kindern
ebenfalls mehr Spaß an Politik bereiten, indem sie mit ihnen über
politische Probleme diskutieren und ihnen beibringen, mehr zu
hinterfragen. Auch die sozialen Medien könnten mehr Werbung für
Parteien machen, anstatt für materielle Dinge. Wenn jeder sich ein
bisschen über das aktuelle Tagesgeschehen informiert und wählen
geht, kann man der Politikverdrossenheit mit Sicherheit entgegen
wirken.
Mittwoch, 13. September 2017
Wer definiert uns?
Manchmal frage ich mich, wer oder was uns definiert und
eigentlich müsste die Antwort lauten: Wir definieren uns selbst.
Doch leider ist das nicht immer so einfach, obwohl es unser
menschliches Recht ist. Oftmals soll man sich selbst beschreiben oder
seine Stärken und Schwächen auflisten, was einen dann erstmal ins
Grübeln versetzt. Diese ganzen Fragen: Wer bin ich, was macht mich
aus oder was will ich, sind meistens nicht leicht zu beantworten,
auch wenn wir uns nach einigen Jahren schon gut kennen sollten.
Jedoch fühlt man sich gelegentlich in dieser Welt mit den vielen
Möglichkeiten, Leistungsansprüchen und eigenen Wünschen verloren.
Hinzu kommen die Vergleiche mit anderen Menschen, die man entweder
selbst herstellt oder die einem durch soziale Medien etc. vor Augen
geführt und im Unterbewusstsein gespeichert werden.
Das beweist, dass uns die Gesellschaft unser Recht uns
selbst zu definieren, sehr oft abnimmt, weil wir es uns gefallen
lassen und mit der Masse schwimmen wollen. Möglicherweise merken wir
auch manchmal nicht, wie sehr uns andere schon definieren oder wir
uns über sie definieren. Zunächst spielt da die Erziehung und das
persönliche Umfeld eine Rolle. Wenn jemand nämlich vorgelebt
bekommt, in welche Rolle er schlüpfen soll, wird er sich, vor allem
in seinen jungen Jahren erstmal daran orientieren, bevor er sein
eigenes Ich finden wird. Das heißt aber nicht, dass er sich sein
Leben lang nicht verändern wird, denn das tun wir alle. Jedoch
werden höchstwahrscheinlich einige Leitsätze einer strengen
Erziehung einem immer im Kopf bleiben. Das bedeutet, wenn ein Mensch
zum Beispiel nach den früher traditionellen Rollenbildern erzogen
wird, also dass die Frau sich um den Haushalt und die Erziehung der
Kinder kümmert und der Mann das Geld verdient, so wird dieser Mensch
eher jemanden verurteilen, der nicht nach diesem Konzept lebt,
einfach, weil das für ihn unnormal ist. Heutzutage haben sich diese
Rollenbilder zum Glück etwas gewandelt, das heißt aber nicht, dass
sie nicht mehr existieren. So kann es nun mal vorkommen, dass eine
emanzipierte Frau gefragt wird, warum sie arbeitet, anstatt sich von
einem Mann ernähren zu lassen. Daraufhin sollte die Frau ganz klar
ihren Standpunkt vertreten, da sie ihr Leben von niemand anderem
definieren lassen sollte, als von sich selbst.
Ein weiteres Beispiel ist der Schönheitswahn, den es
vermutlich schon immer gab und welchen es wahrscheinlich immer geben
wird. Durch ihn werden Menschen ebenfalls verurteilt, wenn sie den
bestimmten Schönheitsidealen nicht entsprechen. Der Körper wird nur
noch als Projektionsfläche gesehen, welche es ständig zu verbessern
gilt, sei es durch Sport, hungern oder Schönheits-OPs. Wenn dieser
Schönheitswahn ausartet, ist den meisten Menschen bewusst, dass das
krank ist. Leider aber auch nicht allen, weil sie von dem
Gesellschaftsdruck, den sie sich machen oder der auf ihnen lastet, zu
sehr gefesselt sind. Es ist, vor allem auch durch die sozialen Medien
so leicht geworden, sich anzupassen. Man bekommt vorgelebt, was
„cool“ ist, wie man sich zu verhalten hat und was man tragen
soll. Außerdem gibt es im Internet zahlreiche Tipps, um noch fitter,
schöner und beliebter zu werden. Ein Glück sind nicht alle Menschen
so oberflächlich und hinterfragen die Gesellschaft, die so perfekt
erscheint, obwohl sie es eigentlich gar nicht ist. Aus diesen Gründen
haben sich auch einige Menschen von den sozialen Netzwerken
abgewendet, weil sie dadurch so sehr unter Druck gesetzt wurden,
sodass ihr Selbstwertgefühl im Keller war.
Es war schon immer schwer und wird vermutlich immer so
schwer bleiben, dass uns die Gesellschaft definieren will. Das liegt
nämlich daran, dass jede Gesellschaft verschiedene Norme und Regeln
hat, an die sich jeder halten sollte. Diese Werte und Ideale
entwickeln sich mit der Zeit immer weiter, was dazu führt, dass sich
die Menschen zwar verändern werden, sich aber trotzdem auch an dem
was die Gesellschaft will, weiter orientieren werden. Meiner Meinung
nach wird das einfach immer so sein. Nun sollten wir uns in unserer
Generation, die so vielfältig geworden ist uns endlich trauen, uns
selbst zu definieren und uns nicht von anderen Menschen oder sozialen
Medien definieren zu lassen. Das ist doch das, was uns Menschen
ausmacht, unsere Art anders zu sein. Wenn jeder gleich wäre, wäre
es doch so langweilig. Doch zuallererst sollten wir uns bewusst sein,
wer wir sind. Wie können wir das herausfinden? Am Besten beobachtet
man sich selbst, auch wenn sich das gruselig anhört. Man fragt sich,
was einem Spaß macht und was einen eher traurig macht. Ich denke,
das schafft jeder. Mit der Zeit können wir versuchen unser Verhalten
zu analysieren und uns möglicherweise auch fragen, wieso wir uns in
bestimmten Situationen oder gegenüber bestimmten Menschen anders
verhalten, als in anderen Situationen. Wenn wir nun einigermaßen
wissen wer wir sind und was uns bewegt, sollten wir versuchen uns zu
akzeptieren, auch wenn das in einer Gesellschaft, die einen ständigen
Druck auf uns ausübt, nicht immer leicht ist. Doch wenn man gefragt
werden sollte, wieso man sich anders verhält, als andere Menschen
oder anders aussieht, als es dem Schönheitsideal entspricht, sollte
man niemals gekränkt sein und sich selbst nicht hinterfragen. Denn
nur wir haben das Recht uns selbst zu definieren und niemand anderes
sonst. Trotz alledem bin ich froh, dass wir- abgesehen von den vielen
Oberflächlichkeiten- in einer weiterentwickelten Welt leben, in der
es immer mehr Toleranz und Offenheit für die Andersartigkeit, die
wir Menschen in Fülle zu bieten haben, gibt. Ich finde, wir sollten
diese Einstellung, dass es interessant und nicht komisch ist, anders
zu sein, den anderen Menschen übermitteln, anstatt sich für
ungewöhnliche Eigenarten zu verstecken. Was denkt ihr darüber?
Montag, 28. August 2017
Fürs Leben lernen wir
Jeder Mensch ist nicht perfekt. Fehler passieren jeden
Tag und das ist ganz normal. Diese Tatsache müssen wir uns
eingestehen, egal wie perfekt andere Menschen oder Dinge auch auf uns
wirken. Eigentlich sollten wir mit der Einstellung erzogen werden,
dass man Fehler machen darf und aus ihnen auch am besten lernt,
jedoch wird Kindern, vor allem in der Schule oft beigebracht, dass
Fehler etwas Schlechtes sind. Hinzu kommen die Noten, welche die
Leistungen der Kinder bewerten, wodurch der Druck auf die Kinder
enorm anwächst. Dadurch werden einige Kinder zu kleinen
Perfektionisten getrimmt, die in einem ständigen Wettbewerb zu sich
selbst und anderen Kindern stehen. Das kann negative Folgen haben,
denn wenn man Kindern beibringt, dass sie keine Fehler machen dürfen,
sie aber trotzdem irgendwann in ihrem Leben Fehler begehen werden,
wird sie das zerstören und sie werden sich dafür möglicherweise
bestrafen.
Damit es gar nicht so weit kommt, sollte man Kindern von
Anfang an beibringen, dass Fehler menschlich sind und zum Leben dazu
gehören, schließlich sind wir keine Maschinen und selbst diese sind
nicht immer perfekt. Im Gegensatz zu Maschinen haben wir auch Gefühle
und steigern uns leider öfters mal in Misserfolge hinein, obwohl das
Problem vielleicht viel kleiner ist, als man denkt. Trotzalledem wird
man wahrscheinlich durch eine Portion Lebenserfahrung merken, wie
sehr einen die Fehler stärken. Vielleicht vergisst man die Fehler
auch nicht so schnell, weswegen man am Besten aus ihnen lernt. Wenn
eine Person nämlich nach einiger Zeit wieder in dieselbe Situation
gerät, in der sie einen Fehler begangen hat, wird sie sich daran
erinnern und weiß, wie sie in dieser Situation richtig handeln kann,
weil sie sie schon einmal erlebt hat.
Durch diese Erfahrung wird der Mensch viel gelassener,
weil er weiß, wie er das Problem zu bewältigen hat. Falls einen
eine Situation wieder einmal überfordern sollte, muss man am nun
versuchen ruhig zu bleiben, nachzudenken und sich vor allem Mut zu
sprechen. Damit meine ich Selbstvertrauen, dem eigenen Ich zu sagen,
dass alles gut wird und der Moment, in dem man sich gerade
schrecklich fühlt, vorbeigehen wird und man daraus lernen wird. Denn
wir lernen für das Leben durch unsere eigenen Erfahrungen und
Fehler. Diese Fehler bringen uns am meisten weiter, weil wir sie
nicht vergessen können und wir es beim nächsten Mal besser machen
wollen. Wenn dieser Wille zum Lernen vorhanden ist, hat man schonmal
die Hälfte geschafft. Wir werden im Leben so viel lernen und damit
meine ich, dass wir eher mehr aus Lebenserfahrungen lernen, als zum
Beispiel in der Schule. Natürlich leben wir länger, als wir zur
Schule oder zur Uni gehen, aber trotzdem lernen wir in diesen
Lebensabschnitten auch sehr viel. Jedoch lernen wir viele nützliche
Dinge, die man im Alltag gut gebrauchen könnte, nur durch uns selbst
und da muss jeder durch, ob er will oder nicht, auch wenn dabei
Fehler entstehen.
Zudem werden wir auch nicht über unsere Fehler
definiert, sondern durch unsere Persönlichkeit und wie wir mit
Fehlern umgehen und diese Art der Umgehensweise können wir immer
verbessern, egal bei welchem Fehler. Dies zeigt, dass wir nie
ausgelernt haben werden und wir uns immer wieder neuen
Herausforderungen stellen müssen, welche wir mit einem guten
Selbstvertrauen und einer Akzeptanz unseres Nichtperfektionisten
meistern werden.
Dienstag, 22. August 2017
Wenn Fremde zu Freunden werden
Ich sehe die in letzter Zeit entstandenen Fotos von uns
und lächle. Seit einiger Zeit treffen wir uns oft und schreiben auch
regelmäßig. Dass wir so schnell gute Freunde werden könnten, die
sich viel aus dem eigenen Leben anvertrauen, hätte ich nicht
erwartet. Jedoch freut es mich, denn gute Freunde kann man nicht
genug haben. Ich denke es fing alles damit an, dass du dich in einer
schlechten Zeit befandest und du mir davon erzählt hast. Oft werden
Fremde durch besondere Momente, die sie verbinden, zu guten Freunden.
Bei uns war es deine dunkle Zeit, in der ich für dich da war und dir
meine Zeit zum Reden anbat. Durch das Reden kamen wir auf Themen,
durch die wir uns beide persönlich etwas besser kennenlernten. Mich
hat es gefreut, dass du dich mir gegenüber so geöffnet hast und ich
dir durch die schwere Zeit helfen konnte. Denn ich denke, jeder
wünscht sich jemanden zum Reden, wenn es ihm schlecht geht und
einfach nur jemanden, der einen ablenkt, damit man nicht immer nur an
dasselbe Thema denkt. Und so schnell können aus Fremden Freunde
werden, auch wenn man damit vorher vielleicht nicht gerechnet hätte.
Wenn man sich anderen gegenüber öffnet und viel Zeit mit ihnen
verbringt, werden unbekannte Menschen nach einer gewissen Zeit
möglicherweise zu wichtigen Menschen im eigenen Leben, die man nicht
mehr missen möchte. Diese Leute kann man gewissermaßen überall
antreffen: in der Schule, am Arbeitsplatz oder auch auf der Straße.
Zudem sind sie so wichtig für uns, da sich jeder Unterstützung
wünscht und Menschen braucht, mit denen er schöne Momente erleben
und die Zeit vergessen kann. Glücklicherweise bleiben einige dieser
Menschen viele Jahre im eigenen Leben, sodass man zu ihnen eine feste
Bindung aufbauen kann, die sich oftmals mit den Jahren verstärkt.
Diese Menschen sollte man auch immer wertschätzen und ihnen einen
Teil der eigenen Zeit schenken, weil man meistens unvergessliche
Momente und gute Freunde dafür erhält. Und was gibt es schon
Wichtigeres im Leben, als Menschen, die immer für einen da sind?
Samstag, 12. August 2017
Menschen brauchen andere Menschen
Vermutlich kennt jeder diese Einzelkämpfersprüche wie:
„Wir kommen alleine zur Welt und sterben auch alleine“ oder
„Jeder ist für sich selbst und sein eigenes Glück verantwortlich“
oder „Du hast niemanden, der dir hilft, du musst das alleine
schaffen“. Natürlich steckt in diesen Worten ein bisschen
Wahrheit, jedoch heißt das nicht, dass wir unser Leben lang alleine
sind und wir niemand anderen brauchen, weil wir ja so stark sind. Das
Gegenteil ist der Fall, man ist stark, wenn man sich Hilfe sucht und
zu seinen Schwächen steht. Viele Menschen verdrängen ihre Probleme
aber oft oder glauben, dass sie ihre Last ganz alleine tragen
müssten. Dabei tut es gut, sich Unterstützung zu holen, auch wenn
dies manchmal etwas Mut kostet. Denn was würden wir ohne andere
Menschen machen? Der Mensch konnte sich nur durch ein Bündnis mit
einem anderen Menschen auf der Welt vermehren, weshalb
freundschaftliche, familiäre oder liebende Bindungen einfach
notwendig sind. Außerdem wurde bewiesen, dass Einsamkeit depressiv
macht und der Mensch andere Menschen zum Leben braucht. Weshalb
sollte man sich also anderen Menschen entziehen?
Vielleicht will man anderen Menschen gegenüber
Unabhängigkeit und Stärke zeigen, jedoch wird einen die Einsamkeit
irgendwann umbringen und man merkt, wie wichtig menschliche Nähe und
Verbundenheit doch sind. Seien es gute Freunde, mit denen man sich
regelmäßig in einer Bar trifft oder gemeinsame Unternehmungen
startet oder die eigene Familie, mit der man am Essenstisch über
seinen Tag reden kann oder aber der Geliebte, der einem mit seinen
sanften Berührungen Geborgenheit schenkt. Jeder Mensch braucht
irgendjemanden davon, auch wenn es keine unendlich viele Menschen
sind, die einem nahe stehen, – was sowieso nicht oft vorkommt –
es reichen schon die paar Menschen, die einen nach einem schlechten
Tag zum Lächeln bringen und die einen auffangen, wenn man schwach
wird. Genau das ist es, was einige Menschen nicht zeigen wollen:
Schwäche, weil sie in ihrem Leben möglicherweise gelernt haben,
dass ihre Schwäche ausgenutzt werden kann. Wenn man jedoch alleine
ist, wird man unglücklich, weshalb man lieber auf seine „Stärke“
verzichten sollte und stattdessen mal Gefühle zeigen sollte.
Vielleicht werden manche Menschen einen nicht so unterstützen, wie
man es sich wünscht. Andererseits könnten einige Menschen jemanden
aber auch sehr glücklich machen, indem sie einem anderen Menschen
die Aufmerksamkeit schenken, die er sich sehnlichst wünscht. Daraus
folgt: der Mensch braucht andere Menschen, um überleben zu können,
denn nichts ist grausamer, als alleine zu sein. Zudem kann man sich
relativ häufig nach einiger Zeit an einen Menschen in gewisser
Weise binden, sei es durch Gemeinsamkeiten oder auch Gefühle. Die
Menschen wachsen zusammen auf und werden sich am Ende ihres Lebens
hoffentlich gemeinsam in guter Erinnerung haben.
Freitag, 4. August 2017
Bucketlisten
Jeder kennt sie: Bucketlisten, Listen, auf denen man
aufschreibt, was man noch in seinem Leben erreichen oder erleben
möchte. Nicht jeder hat solche Listen, aber ich denke schon, dass
viele Menschen sich einige Vorstellungen machen, wie ihr Leben
verlaufen soll. Wir bekommen vom Anfang unseres Lebens Normen und
Werte beigebracht und ein Leben vorgelebt, welches wir später oft
ähnlich gestalten. Natürlich werden wir auch von verschiedenen
Menschen in unserem Leben geprägt und wollen uns mit der Zeit immer
mehr selbst verwirklichen. Das bedeutet, umso mehr Einflüsse wir zum
Beispiel durch Menschen, Filme, Zeitschriften oder Reisen bekommen,
desto mehr möchten wir auch von unseren Träumen umsetzen. Wir
möchten ebenso tolle Momente erleben, wie andere. Dafür kann man
sich Listen anfertigen, muss es aber nicht zwingend machen. Jedoch
werden die Gedanken auf einer Liste besser festgehalten, als in dem
eigenen Kopf, da uns oft spontan die verrücktesten Ideen einfallen,
aber genauso schnell wieder verfliegen können. Für manche Menschen
sind diese Listen aber nicht geeignet, weil sie zu viele Ideen haben,
welche sie vermutlich nicht alle umsetzen können und dadurch
möglicherweise frustriert werden. Vor allem wenn man jung ist, hat
man noch viele Träume, manchmal zu viele und wenn man diese Ideen
alle aufschreiben würde, würde diese Liste wahrscheinlich unendlich
lang werden. Trotzdem finde ich diese Bucketlisten sehr interessant,
da jeder Mensch andere Träume hat und man durch diese Listen seiner
Kreativität freien Lauf lassen kann. Am besten ist es, wenn man sich
erstmal realistische Ziele und nicht zu viele setzt, um die Liste von
Zeit zu Zeit abzuhacken und neue Wünsche zu ihr hinzufügen kann.
Genauso schön ist es, wenn man jemand anderen kennenlernt und dieser
Mensch möglicherweise auch eine Bucketliste führt und man
zufälligerweise ein gleiches Ziel hat, welches man dann gemeinsam
umsetzen kann. Ich habe mir auch mal ein paar Gedanken für eine
Bucketliste gemacht, aber bin mir auch noch nicht sicher, ob und wann
ich sie umsetzen werde. Etwas Träumen darf ja auch mal sein oder wie
seht ihr das? Ein eigentlich realistisches Ziel meinerseits ist es,
ein Festival zu besuchen, auf dem man mit tollen Menschen und bei
guter Musik eine schöne Zeit verbringt. Zudem würde ich gerne mal
Motorrad oder Quad fahren, aber dafür brauche ich erstmal den
Führerschein und das wird noch etwas dauern. Des Weiteren würde ich
gerne Gitarre spielen können, dafür muss ich ebenfalls erstmal Zeit
und Motivation finden. Das zeigt, dass man etwas gerne erreichen
möchte, sich aber oft selbst im Weg steht oder irgendwelche Ausreden
parat hat, um seine Ziele zu verschieben. Ein schönes,
bedeutungsvolles Tattoo wäre auch interessant, aber dafür müsste
ich mir wirklich sehr sicher sein und das bin ich mir immoment noch
nicht. Ein weiteres Ziel von mir ist es natürlich, wie auch von sehr
vielen Menschen auf dieser Welt, viel zu verreisen, mal schauen,
inwieweit mir das möglich seien wird. Jetzt komme ich aber zu euch:
Habt ihr eine Bucketliste oder euch bestimmte Erlebnisse für euer
Leben vorgenommen? Das würde mich wirklich mal interessieren. Bis
bald!
Sonntag, 16. Juli 2017
Wieder einmal Kind sein
Ich sehe eine Schaukel und spüre diesen Drang mich auf
sie zu setzen und bis in die Wolken hinein zu schaukeln. Genau das
mache ich auch. Mir ist es egal, ob ein Spielplatz eigentlich nur für
Kinder geeignet ist. Ich setze mich auf die Schaukel und nehme immer
mehr Anschwung, bis ich ganz oben ankomme und das Gerüst aufgrund
meiner Energie zu wackeln beginnt. In diesem Moment fühle ich mich
so glücklich und frei. Die Schaukel bewegt sich immer höher und
schneller, bis ich das Gefühl habe, beinahe im Himmel zu sein. Meine
Haare wehen im Wind und ich sehe vermutlich wie ein überglückliches
Kind aus, welches den ganzen Tag nichts anderes macht, außer zu
schaukeln. Dabei kann man wunderbar seine Sorgen vergessen und in
eine andere Welt eintauchen. Manchmal brauchen wir das: Das Gefühl
wieder einmal ein Kind zu sein.
Als Kind hatte man viel kleinere Probleme -wenn
überhaupt- und konnte sich kindisch benehmen und musste sich nicht
verstellen, weil das einem alles egal war. Doch dann wird man älter
und mit dem Alter kommen die Sorgen und Regeln, an die man sich
halten muss. Wie gerne würde man gelegentlich einmal rutschen,
schaukeln oder ein Spiel spielen. Jedoch wird man
höchstwahrscheinlich schief angesehen, wenn man sich wie ein Kind
benimmt. Daraufhin werden Sprüche folgen wie: „Du bist doch viel
zu alt dafür“ oder „Ist es dir nicht peinlich, dass du das
machst?“. Auf solche Sprüche kann man eigentlich nur entgegnen:
„Man ist nur so alt, wie man sich fühlt“ oder „Wenigstens habe
ich Spaß am Leben“ usw. Denn wir können uns so verhalten, wie wir
uns fühlen und das machen, worauf wir Lust haben, auch wenn wir
schon älter sind. Natürlich gibt es gewisse Grenzen und Regeln, die
man nicht überschreiten sollte, aber sich mal anders zu verhalten
wird bestimmt Spaß machen. Dies ist wahrscheinlich auch der Vorteil
am Elternsein: Man kann mit seinem Kind kindische Spiele spielen und
auf den Spielplatz gehen ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.
Wieso sollten das dann nicht auch kinderlose Menschen tun dürfen?
Also wenn man Lust auf Schaukeln oder etwas Ähnliches hat, sollte
man dies einfach umsetzen. Du solltest nach dem Motto leben: Mach dir
die Welt, wie sie dir gefällt! Und schon wird einem Einiges leichter
erscheinen.
Quelle: https://www.langweiledich.net/Bilder/2013/La-Casa-Del-Arbol_03.jpg
Quelle: https://www.langweiledich.net/Bilder/2013/La-Casa-Del-Arbol_03.jpg

Dienstag, 11. Juli 2017
Abenteuer
Hallo meine Lieben, nach einer kurzen Pause melde ich mich wieder zurück, da ich im Urlaub war. Während des Urlaubs ist mir auch die Idee für diesen Text gekommen und möchte ihn gerne mit euch teilen. Zurzeit bin ich auch mit arbeiten beschäftigt, trotzdem hoffe ich, dass ich noch etwas Zeit zum Schreiben finde.
Abenteuer, das ist etwas, was ich erleben will. Für mich ist ein Abenteuer ein Moment, in dem ich etwas Neues und Aufregendes erfahre. Bei diesem Erlebnis kann ich möglicherweise auch viele schöne Orte zu meinen Lieblingsorten erklären. Dies ist zum Beispiel beim Reisender Fall, denn während einer Reise begegnet man neuen Situationen und Menschen, welche einen vielleicht zuerst herausfordern, wodurch man aber umso mehr lernt. Diese Erfahrungen können einem oft auf dem weiteren Lebensweg hilfreich sein. Zudem sieht man viel Neues von der Welt, was einen sprachlos machen kann. Dadurch schätzt man die kleinen Momente, wie einen wunderschönen Ausblick viel mehr und kann für einen Zeitraum komplett von seinem Leben abschweifen. Ein Abenteuer kann Vieles sein, zum Beispiel ein lustiges Ereignis mit Freunden oder auch eine ganz neue Situation, aus der man etwas lernen kann. In meinem Leben möchte ich einige Abenteuer erleben, da sie uns mutiger machen. Wenn wir etwas wagen, gewinnen wir an Selbstvertrauen und möchten uns immer mehr steigern. Es gibt doch nichts Besseres, als in seinem Leben immer höher aufzusteigen und irgendwann an der Spitze zu sein, dabei hat jeder individuelle Ziele und Abenteuer vor Augen. Oft werden Ziele dann auch mit anderen Menschen geteilt und werden zusammen umsetzbar. Eine erbrachte Teamleistung oder ein schöner Moment, den man mit jemandem anderen teilt sind ebenfalls unbezahlbar. Neben der Gewinnung an Mut und Erfahrungen fühlen wir uns während eines Abenteuers lebendiger denn je, da sich unser Leben wahrscheinlich in diesem Moment auf einem Höhepunkt befindet. Am liebsten würden wir den Moment festhalten oder ihn gerne immer wieder erleben, da er so aufregend ist. Deshalb finde ich, dass man so viele Abenteuer wie möglich erleben sollte, da aus ihnen eigentlich nur Positives entstehen kann. Habt ihr Lust auf Abenteuer?
Abenteuer, das ist etwas, was ich erleben will. Für mich ist ein Abenteuer ein Moment, in dem ich etwas Neues und Aufregendes erfahre. Bei diesem Erlebnis kann ich möglicherweise auch viele schöne Orte zu meinen Lieblingsorten erklären. Dies ist zum Beispiel beim Reisender Fall, denn während einer Reise begegnet man neuen Situationen und Menschen, welche einen vielleicht zuerst herausfordern, wodurch man aber umso mehr lernt. Diese Erfahrungen können einem oft auf dem weiteren Lebensweg hilfreich sein. Zudem sieht man viel Neues von der Welt, was einen sprachlos machen kann. Dadurch schätzt man die kleinen Momente, wie einen wunderschönen Ausblick viel mehr und kann für einen Zeitraum komplett von seinem Leben abschweifen. Ein Abenteuer kann Vieles sein, zum Beispiel ein lustiges Ereignis mit Freunden oder auch eine ganz neue Situation, aus der man etwas lernen kann. In meinem Leben möchte ich einige Abenteuer erleben, da sie uns mutiger machen. Wenn wir etwas wagen, gewinnen wir an Selbstvertrauen und möchten uns immer mehr steigern. Es gibt doch nichts Besseres, als in seinem Leben immer höher aufzusteigen und irgendwann an der Spitze zu sein, dabei hat jeder individuelle Ziele und Abenteuer vor Augen. Oft werden Ziele dann auch mit anderen Menschen geteilt und werden zusammen umsetzbar. Eine erbrachte Teamleistung oder ein schöner Moment, den man mit jemandem anderen teilt sind ebenfalls unbezahlbar. Neben der Gewinnung an Mut und Erfahrungen fühlen wir uns während eines Abenteuers lebendiger denn je, da sich unser Leben wahrscheinlich in diesem Moment auf einem Höhepunkt befindet. Am liebsten würden wir den Moment festhalten oder ihn gerne immer wieder erleben, da er so aufregend ist. Deshalb finde ich, dass man so viele Abenteuer wie möglich erleben sollte, da aus ihnen eigentlich nur Positives entstehen kann. Habt ihr Lust auf Abenteuer?
Dienstag, 13. Juni 2017
Sommergefühle
Der Sommer ist etwas Besonderes: er ist nicht immer da,
doch wenn er da ist, macht er mich verdammt glücklich. Durch ihn
fühle ich mich frei und unbeschwert, weil man den ganzen Tag draußen
sein kann und dabei die Zeit vergisst Die Wärme lässt einen
entspannen, spendet aber auch Kraft zum Auftanken der im Winter
erblassten Seele. Außerdem ist die Natur im Sommer lebendig und so
schön anzuschauen, wodurch ich mich mit ihr verbunden fühle. Das
schönste Gefühl im Sommer ist es, mit der Hand durch das wilde Gras
zu fahren und dabei die frische Luft einzuatmen. Natürlich darf eine
Abkühlung im Wasser auch nicht fehlen, um nicht zu überhitzen. Dazu
noch leichte Kost, wie Obst oder ein Eis runden den perfekten
Sommertag ab. Doch auch die langen Nächte dürfen nicht fehlen, die
Nächte in denen Abenteuer zu immer wieder erzählten Legenden werden
und in denen wir uns in das Leben verlieben. Holt das Beste aus dem
Sommer raus und verschwendet ihn nicht, denn er hält leider wirklich
nicht lange an! Werdet kreativ und setzt eure Ideen um. Fahrt an den
See, macht ein Picknick oder tanzt im Gras, solange bis ihr euch
erschöpft sinken lasst. Fühlt die Wärme auf eurer Haut, riecht die
laue Sommerluft und schmeckt das süße Obst auf eurer Zunge. Schätzt
die späteren Sonnenuntergänge, die euch den Tag verlängern und
schaut sie euch vor allem an! Mehr als den Sommer auszunutzen könnt
ihr nicht machen. Viel Spaß dabei!
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