Mittwoch, 6. März 2019

Gesellschaftliches Engagement

Veränderungen entstehen durch Bewegungen, die von Menschen getragen werden. Dabei beziehe ich mich besonders auf soziale Bewegungen, bei denen Menschen für etwas Bestimmtes einstehen. Sei es eine Bewegung gegen ein Gesetz oder gegen den Klimawandel, bei diesen Bewegungen mobilisieren sich viele Menschen, um ein Ziel zu erreichen. Doch nur in der Masse sind die Menschen stark, alleine geht man unter und wird nicht gehört, deshalb ist es so wichtig, sich mit anderen Menschen für eine bestimmte Sache zusammen zu schließen. Man denkt immer, dass sich jemand anderes schon um die Probleme in der Welt kümmern wird, doch wenn alle so denken würden, würden sich die Probleme von selbst garantiert nicht lösen. Wer etwas verändern will muss mutig sein und den ersten Schritt wagen, eine Bewegung ins Leben zu rufen oder einer Bewegung beizutreten. Am Anfang kostet dies erstmal Überwindung, weil man sich vielleicht mit den Problemen überfordert fühlt und nicht weiß, ob man für die Bewegung überhaupt nützlich seien kann. Doch man darf nicht aufgeben, egal ob man am Anfang steht oder schon weiter fortgeschritten ist, man muss immer weiterkämpfen, um etwas zu erreichen. Möglicherweise hilft es, sein Umfeld auf gewisse Probleme aufmerksam zu machen und dann gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Kritiker wird es immer geben, man muss bei den Leuten bleiben, die das selbe Ziel verfolgen, wie man selbst. Auch wenn man sich am Anfang etwas verloren fühlt, kann es nur besser werden. Man muss sich immer fragen, was man zu verlieren hat. Die Antwort ist ganz simpel: Man hat nichts zu verlieren, nur etwas zu gewinnen. Ganz egal ob man Freunde, neue Einsichten, Wissen oder ein neues Hobby gewinnt, etwas kann man immer gewinnen. Wenn man Spaß daran hat etwas mit anderen Menschen zu verändern, kann es eigentlich nur gut werden und wenn nicht, kann man sich immer noch etwas Anderes suchen. Zusammen etwas aufzubauen, macht bestimmt auch noch mehr Spaß, als nur alleine rumzutüfteln. Also setz dich ran und versuche etwas Tolles mit anderen Menschen zu schaffen!

Donnerstag, 20. September 2018

,,Fall seven times stand up eight"

„Mist das klappt schon wieder nicht, ich bin einfach zu unfähig dafür!“ Kommt dir dieser oder ähnliche Sprüche auch bekannt vor? Dann bist du ein Mensch, der scheitert. Das hört sich im ersten Moment immer negativ an. Nach dem Motto: ,,Was kannst du eigentlich du Versager?“, jedoch ist Fehler machen menschlich. Auch wenn man es nicht gerne hören oder glauben will, aber kein Mensch ist perfekt. Niemand von uns ist eine programmierte Maschine, die immer weiß, wie sie zu funktionieren hat. Jeder ist von verschiedenen Werten und Erfahrungen geprägt worden, welche einen Menschen zu dem Menschen gemacht haben, der er oder sie jetzt ist. Das bedeutet, dass wir uns alle irgendwann auf neue Situationen einstellen müssen, die eine mehr oder weniger große Herausforderung für jede Art von Menschen darstellen können. Für viele Menschen, einschließlich mir selbst, ist es oftmals schwer sich auf neue Sachen einzulassen, die man nicht kann. Ich probiere zwar gerne neue Sachen aus, trotzdem bin ich öfter frustriert, wenn ich etwas nicht gleich super gut kann. Doch eigentlich ist es völlig normal, dass man meistens Übung braucht, um eine Sache gut zu beherrschen, wie zum Beispiel Sprachen oder Sportarten. Der alte Spruch: „Übung macht den Meister“ stimmt bekanntlich fast immer. Ohne viel Übung etwas gut zu können ist meistens auch eine Ausnahme oder etwas gruselig. Wenn man etwas oft wiederholt und dabei Fortschritte macht, klappt es wirklich meistens besser als am Anfang. Anfänge sind immer schwer, doch das Wichtigste ist nicht aufzugeben. Wenn man aufgibt, weiß man nämlich am Ende nicht, ob man in dieser einen Sachen richtig gut gewesen wäre, wenn man sich mehr angestrengt hätte. Auch wenn man Fehler macht, traurig oder wütend wird und aufgeben will, muss man immer weitermachen, es wenigstens noch ein paar Male probieren, bis es funktioniert oder eben auch nicht. Bevor man aber nicht viele Male hingefallen ist oder Umwege gemacht hat, um an sein Ziel gekommen, darf man eigentlich nicht sagen, dass man es wirklich versucht und gekämpft hat. Das Leben ist leider auch nicht immer ein Zuckerschlecken, doch manchmal können wir es uns versüßen. Geduld zu haben ist hierbei sehr wichtig, um nicht völlig durchzudrehen. Natürlich ist es verständlich, wenn wir aufgeben, weil uns etwas überhaupt keinen Spaß macht, aber trotzdem sind viele Sachen mehr als einen Versuch wert. Wenn man dran bleibt und nicht alles schwarz malt, kann man garantiert mehr erreichen, als wenn man direkt aufgibt. Geduld muss ebenfalls erst erlernt werden, doch wenn man den Wille für etwas hat, kann sie vielleicht auch mit der Zeit entstehen. Wie steht ihr zu dem Thema scheitern? Lasst es mich in den Kommentaren wissen und gebt mir gegeben falls auch Tipps gegen die Angst zu scheitern. 

Donnerstag, 21. Juni 2018

Hektig im Alltag

Kennst du das Gefühl von einem Termin zum nächsten zu rennen und dich von allem nur noch erdrückt zu fühlen? Dies ist kein schönes Gefühl, jedoch empfinden es wahrscheinlich die meisten von uns in ihrem Alltag. In unserer schnellebigen Zeit mit Handys, die dauernd nach unserer Aufmerksamkeit verlangen, wollen wir uns anpassen oder machen es ganz unbewusst. Wir lassen tagtäglich zu, dass wir wenig Ruhepausen haben und anstatt spazieren zu gehen, uns vor den Fernseher zu setzen. Eigentlich müssten wir mehr auf unseren Körper hören und uns überlegen, was ihm gut tuen würde. Sollten wir lieber einen Termin absagen, wenn wir uns erschöpft fühlen oder ihn trotzdem wahrnehmen, weil wir produktiv seien müssen? Ich denke, dass es nicht einfach ist, eine Balance zwischen dem Alltagsstress und dem zu finden, was uns glücklich macht. Trotz dessen sollten wir es wenigstens versuchen. Wir sollten mal aus unserem Alltag ausbrechen und zum Beispiel ein Hobby ausüben, dass uns alles vergessen lässt. Wir könnten auch versuchen mehr Zeit mit Freunden zu verbringen, die wir nicht oft sehen oder uns alleine eine schöne Zeit machen. Die Seele und der Körper brauchen diese Erholungsphasen, weil sie sonst kaputt gehen. Wir sind keine Maschinen, die ständig funktionieren können, sondern Menschen, die ihre Persönlichkeit und ihre Vorlieben ausleben müssen! Klar sollten wir nicht zu viele Pausen nehmen, um nicht faul zu werden, aber alles in Maßen ist meiner Meinung nach in Ordnung. Tue das, was dich erfüllt und lass die Arbeit auch mal liegen, mit der Zeit wird sich das garantiert positiv auf dein Wohlbefinden ausüben!

Montag, 9. April 2018

Hallo Frühling!

Endlich ist der Frühling da, auf den wahrscheinlich jeder von uns so sehnsüchtig gewartet hat. Jetzt erwacht die Welt wieder zum Leben. Die Tiere und Menschen kommen aus ihren Häusern und blühen erst so richtig auf, genauso wie die Blumen. Es gibt nicht Schöneres als eine bunte Blumenwiese zu sehen und den Duft der frischen Blüten einzusaugen. Nach einer kalten und grauen Zeit können wir wieder die Wärme der Sonnenstrahlen auf unserer Haut spüren und an der Luft sein. Der blaue Himmel macht sowieso immer gute Laune. Dazu kann man im Frühling so viele schöne Sachen unternehmen, wie zum Beispiel Fahrrad fahren oder picknicken. Alle Menschen sind glücklicher und ausgelassener. Am liebsten würde man durch die Gegend springen, weil man mehr Energie hat und sich fast wie neugeboren fühlt. Der Frühling ist definitiv eine wunderschöne Jahreszeit oder?

Gedanken zum Leben

Wir leben im Jetzt und sind die Köpfe von Morgen. Wenn nicht jetzt, wann dann? Wir wachsen und mit dem Wachsen entsteht Veränderung. Veränderung muss nichts Schlechtes sein. Sie kann Gutes hervorbringen. Wir träumen davon wer wir sein wollen. Doch wer sind wir jetzt? Wer sind wir in der Zukunft? Wir haben unser Ich in der Hand. Es wird von unserem Umfeld geprägt, doch am Ende entscheiden wir selbst. Existieren wir nur oder leben wir? Wir sollten uns von dem Druck befreien so wie alle anderen zu sein. Wir sollten unsere tollen Persönlichkeiten niemals verstecken, denn Originale sind schöner als Kopien. Lebensfreude und Freiheit sind Antriebskräfte des Lebens. Wenn wir nicht frei sind, sollten wir uns unsere Freiheit erkämpfen. Der Kampf um das was wir wollen ist nicht leicht, aber er wird sich lohnen. Falls nicht, werden wir es nicht nicht bereuen, unser Bestes gegeben zu haben. Denn das Beste zu geben, ist das, was am Ende zählt.

Sonntag, 25. Februar 2018

Die Ausbeutung von Arbeitern durch die Wirtschaft

Der bekannte Spruch „Geld regiert die Welt“ scheint vermutlich zu stimmen, da wirtschaftliche Unternehmen Arbeiter auf der ganzen Welt ausbeuten. Manchmal spüren wir das mehr und manchmal weniger. Oftmals hören wir nur davon, dass vor allem Arbeiter in Entwicklungsländern ausgebeutet werden, da diese weniger Rechte besitzen oder keinen Gewerkschaften angehören. In vielen Entwicklungsländern sind Gewerkschaften auch verboten, damit sich niemand für die eigentlichen Rechte der Arbeiter einsetzen kann. Das ist eine pure Unterdrückung, durch diese die Arbeiter klein gehalten und ruhig gestellt werden sollen. Die Erniedrigung von den Arbeitern spiegelt sich in hohen Arbeitszeiten, vielen Überstunden, sehr schlechten Gehältern und unsicheren Arbeitsverhältnissen wieder. Dazu zählen fehlende Arbeitslosenversicherungen und unmenschliche Arbeitsbedingungen, welche sich beispielsweise in Arbeitsstätten ohne Notausgänge oder unzureichende Belüftung zeigen. Doch nicht nur Entwicklungsländer sind von der Ausbeutung durch wirtschaftliche Unternehmen betroffen, auch in Industriestaaten kommt es vor, dass Mitarbeiter zum Beispiel aufgrund von Personalmangel viele Überstunden machen müssen oder von ihren Arbeitnehmern schlecht behandelt werden. Natürlich sind diese Umstände nicht mit denen von Entwicklungsländern zu vergleichen, jedoch existieren sie auch in einer anderen Art und Weise. Meiner Meinung nach ist es sehr traurig, dass so viele wirtschaftliche Unternehmen diese schrecklichen Arbeitsbedingungen durchsetzen können, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben oder dafür bestraft zu werden. Denn jeder Arbeiter leistet für diese Unternehmen einen wichtigen Beitrag, damit diese überhaupt Umsatz machen können. Anscheinend reichen selbst Schweiß und die größte Anstrengung nicht aus, um von den Gewinnen der Wirtschaft einen kleinen Teil abzubekommen, der zum Leben reichen würde. Stattdessen erhalten die Arbeiter nur Niedriglöhne, keine Absicherungen und keine Rechte, was mehr als unfair ist. Die wirtschaftlichen Unternehmen können so radikal sein, da sie genug Macht und Geld haben, wodurch die Entwicklungsländer von ihnen abhängig geworden sind. Durch diese Abhängigkeit können die wirtschaftlichen Untenehmen die Regeln bestimmen und über den Entwicklungsländern bzw. Arbeitern stehen. Aus diesem Grund ist es schwer einen Ausweg aus dieser Unterdrückung zu finden, da Unternehmen beispielsweise den Arbeitern drohen können, dass sie ihren Arbeitsplatz verlieren, wenn sie in Gewerkschaften aktiv werden. Dadurch dass eine massenhafte Zahl an Menschen besteht, die jede Arbeit annehmen würden, können Arbeitnehmer leicht und schnell ersetzt werden. Dies geschieht vor allem auch wenn die Arbeiter zu alt sind oder sich nicht den Regeln der wirtschaftlichen Mächte beugen. Das Schlimme daran ist, dass diese Zustände schon seit Jahrhunderten bestehen wie zum Beispiel in der Zeit, in der es legal war, Menschen als eigene Sklaven zu erklären. Zwar gibt es die Menschenrechte und Arbeitsrechte, jedoch werden diese von den Arbeitgebern nicht immer ernst genommen oder bestehen in manchen Ländern auch gar nicht. Doch nach einer so langen Zeit mit Unterdrückung durch mächtige Herrscher, müssen nun endlich mal Veränderungen entstehen. Seien es Streiks, Boykotts, Hilfsorganisationen oder Gewerkschaften, jeder sollte für seine Rechte kämpfen, auch wenn es schwer ist. Natürlich werden schon seit Jahren für die eigenen Rechte gekämpft, doch viele Menschen lassen sich leider immer noch unterdrücken, weil sie Angst haben. Sie haben Angst vor den Konsequenzen ihres Arbeitgebers oder ihrer Regierung. Doch wenn sich wirklich viele Menschen zusammenschließen und für eine Sache kämpfen würden, dann müssten sie doch irgendetwas bezwecken können. Die Machtträger sitzen zwar am längeren Hebel, aber ohne ihre Arbeiter können sie ihre Wirtschaft auch nicht weiter betreiben. Hoffentlich werden sich die Zustände für diese Arbeiter eines Tages verbessern, sonst wird es zu einem immer größeren Elend kommen, für das wirtschaftliche Unternehmen mal die Verantwortung tragen müssen. Denn egal wie reich diese Unternehmen werden sollten, sie werden es immer nur durch die Opfer ihrer Arbeiter schaffen und nicht aus eigener Kraft. Für diese Opfer sollten die Arbeiter endlich mal belohnt werden, da sie es mehr als verdient haben.

Dienstag, 2. Januar 2018

Verinnen der Zeit

Wir befinden uns nun im Jahr 2018 und schon wieder ist ein Jahr vergangen. In dem vergangenen Jahr habe ich so viel erlebt. Zum Beispiel habe ich mein Abitur gemacht, mit dem Führerschein angefangen, war auf einer schönen Hochzeit, auf coolen Partys, habe richtig angefangen zu arbeiten und zu studieren. Außerdem habe bin ich mit einem tollen Jungen zusammen gekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. So viele Ereignisse, die innerhalb eines Jahres passiert sind. Umso älter ich werde, desto mehr merke ich wie schnell die Zeit verinnt. Ich habe eigentlich immer etwas zu tun, denn das Leben geht immer weiter. Natürlich freut man sich über ein aufregendes und bewegtes Leben, aber manchmal würde ich auch mal gerne auf die Stopptaste drücken, um in bestimmten Momenten einfach länger zu verweilen, weil sie so schön sind. Jedoch rasen viele Momente an uns vorbei und wir haben in diesen Augenblicken nicht mal die Zeit richtig zu atmen, weil wir so gestresst sind, sodass wir die Luft anhalten, bis wir mal ein wenig Zeit für uns haben, um wieder auszuatmen. So viele Menschen leben nur noch unbewusst. Sie sind so sehr in ihrer Alltagsroutine drinne, dass ihnen kleine schöne Momente nicht mehr wirklich auffallen, wie zum Beispiel ein wundervoller Sonnenuntergang auf dem Weg nach Hause. Außerdem sind wir auch oft durch unsere Handys abgelenkt, sodass wir unserem Umfeld weniger Aufmerksamkeit schenken und uns einige Sachen entgehen. Durch das Anschauen von Fotos kann ich für eine kurze Weile nochmal in eine Erinnerung zurücksinken, die schon eine Zeit zurückliegt. Trotzdessen bringt mich vielleicht ein Foto von einem lustigen Moment schon zum Lächeln. Außerdem weiß ich durch ein Foto, was sich seitdem verändert hat. Oftmals möchte man in die Vergangenheit zurück reisen, um bestimmte Momente nochmal zu erleben oder etwas anders zu machen, jedoch ist das nicht möglich. Wir müssen akzeptieren, dass sich die Erde immer weiterdreht. Jeden Tag, auch wenn wir die Zeit manchmal am liebsten anhalten würden. Deshalb ist das Beste um schöne Momente zu wiederholen, entweder viele Fotos von tollen Augenblicken zu machen und sie sich immer wieder anzuschauen, damit sie im Gedächtnis bleiben oder einfach zu lernen bewusster tolle Momente zu genießen. Das mache ich zum Beispiel, indem ich fabelhafte Sonnenuntergänge sehr lange anschaue und viele Fotos davon mache. Dadurch habe ich einen schönen Moment genossen, solange es ging und ihn festgehalten, um ihn mir immer wieder anschauen zu können. Schöne Ereignisse muss man aber nicht immer fotografieren, man kann auch darüber schreiben oder etwas von dem Erlebnis mitnehmen, auf einem Konzert wäre es zum Beispiel die Konzertkarte. Wenn man sich bestimmte Erlebnisse notiert, kann man sich später vermutlich besser an sie erinnern und noch einmal in den Moment zurück gehen und sich den Text immer wieder durchlesen, bis man ihn auswendig kann, sofern man das will. Die meisten Momente in unserem Leben bleiben leider nicht für immer, weshalb man sie so viel genießen sollte, solange es geht. Also los, fangt an die kleinen Momente zu genießen und macht das Beste aus eurem Leben soweit es geht! :)

Sonntag, 10. Dezember 2017

Konzerte

Vor kurzem war ich nach einiger Zeit  wieder auf zwei Konzerten und habe gemerkt, dass mich das unglaublich glücklich gestimmt hat. Musik löst Gefühle in uns aus, oft sind das Endorphine, welche ich auf den Konzerten gespürt habe. Sie haben mir ein Dauergrinsen auf meine Lippen gezaubert und meinen Körper mit einer solchen Leichtigkeit gefüllt, die mich auch noch den nächsten Tag begleitet hat. Während der Konzerte habe ich mich so frei und unaufhaltbar gefühlt. Vor allem auf dem Rockkonzert konnte ich alles fallen lassen und habe fast durchgehend getanzt und mitgesungen. Meiner Meinung nach ist ein Konzertbesuch immer eine gute Idee, weil man sich währenddessen so lebendig und frei fühlt, was man manchmal braucht, um aus dem eigenen Alltag auszubrechen. Ebenfalls verbindet Musik einander. Man kann dieses Erlebnis also mit jemandem zusammen teilen oder möglichweise neue Menschen kennenlernen, die den eigenen Musikgeschmack teilen. Zudem lernt man Vorbands kennen, die wahrscheinlich in die selbe Musikrichtung wie die Hauptband gehen und bekommt dadurch Zugang zu neuen und oft auch noch unbekannteren Künstlern. Außerdem ist es nochmal ein ganz anderes Erlebnis, wenn man Musik live hört, anstatt nur über eine Anlage, weil man die Künstler sieht und die Musik vermutlich noch mehr spürt. Ebenfalls hat man die Möglichkeit ungewöhnliche Versionen eines Liedes zu hören, zum Beispiel in Form von Akkustikversionen oder Gitarrenbattles etc. Des Weiteren gibt es nichts Schöneres als in einem Menschenchor zu singen, weil man sich dann mit den ganzen fremden Menschen verbunden fühlt. Zwar kennt man diese Menschen um sich herum nicht, dies ist aber egal weil man die selbe Musik mag, egal wer die Person neben einem auch seien mag. In diesem einen Moment genießt man einfach nur die Musik, die von allen Menschen in diesem Raum gefeiert wird. Deshalb sollte man auf so viele Konzerte gehen, wie man kann, denn man lebt nur einmal und sollte das ausnutzen!

Freitag, 24. November 2017

Liebe...


Liebe, dieses Wort mit dem magischen Klang löst in uns allen etwas aus. Das ist auch normal, weil es ein Gefühl ist, welches wir alle in unserem Leben kennenlernen. Es beginnt schon mit unserer Geburt. Meistens sind wir Menschen aus einer Liebe zwischen zwei Menschen -zumindestens in diesem einen Zeitpunkt- entstanden. Während unseres Lebens werden wir von einigen Personen geliebt werden, seien es Personen aus der eigenen Familie, dem Freundeskreis oder Geliebte.
Die Liebe zu der Familie und den Freunden ist eine so schöne und große Liebe, weil man sie auf mehrere Personen aufteilen und zurück erlangen kann. Dieses Gefühl Menschen zu haben, die immer für einen da sind und bei denen man man selbst seien kann ist unbezahlbar.

Doch irgendwann kommt im Leben der Zeitpunkt, in dem man sich eine Liebe nur von einer bestimmten Person wünscht. Einfach weil man diese eine Person faszinierend findet und sich von ihr angezogen fühlt. Dieses Gefühl möchte man natürlich zurück bekommen. Diese Liebe fühlt sich definitiv noch einmal anders an, als die Liebe zu Freunden. Wenn man eine Person liebt, möchte man mit ihr sehr lange zusammenbleiben, wohingegen sich einige Freundschaften oft mal nach einer gewissen Zeit auflösen. Außerdem hat man ein ständiges Glücksgefühl, wenn man sich mit dieser einen Person umgibt. Natürlich kann man alleine oder mit Freunden auch sehr glücklich sein, jedoch macht alles mit dieser einen Person viel mehr Spaß, egal ob große oder kleine Sachen. Selbst banale Handlungen wie Zähne putzen oder essen sind zu zweit doppelt so schön, wie alleine.
Liebe ist ein unbeschreibliches Gefühl, welches man aber mit ein paar Wörtern versuchen zu umschreiben kann. Zuallererst ist dieses Gefühl sehr intensiv. Wenn man aus vollem Herzen liebt, kann einen Liebe krank und unkontrollierbar machen. Das bedeutet, dass es sehr schwer ist seine Gefühle zu steuern, was eh nicht einfach ist. Meiner Meinung nach ist Liebe wie eine Droge: Sie kann dich sehr glücklich machen, dich aber auch zerstören, sobald du dich von ihr abhängig machst, was automatisch passiert, wenn einem jemand viel bedeutet. Jedoch sollte jeder diese „Droge“ mal probiert haben, weil sie ein unglaubliches Gefühl in einem auslöst. Am Anfang ist die Liebe am schönsten. Sie ist nämlich frisch, aufregend und macht sehr süchtig. Am liebsten würde man fast jede Sekunde bei seinem Geliebten verbringen und genießt die Zeit, die man mit dieser Person hat sehr. Zudem ist es wunderschön, wenn einem die Person das Gefühl gibt, etwas sehr Wertvolles zu sein. Dadurch fühlt man sich gebraucht und geschätzt und wer will dieses Gefühl bitte nicht haben?
Darüber hinaus kann man bei der anderen Person sowohl stark, als auch schwach sein. Stark fühlt man sich, wenn man von der anderen Person in allen Lebenslagen unterstützt wird und die andere Person nicht nur die guten Seiten an einem liebt. Die Akzeptanz von schwachen bzw. schlechten Seiten ist sehr wichtig, da kein Mensch perfekt ist, aber trotzdem aufgrund seiner gesamten Persönlichkeit geliebt und wertgeschätzt werden möchte. Durch die Öffnung der eigenen Emotionalität entsteht ein Vertrauen zwischen zwei Personen, was sehr wichtig ist, um eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Außerdem zeigt man mit seinen Gefühlen, dass man verletzlich ist und der anderen Person seine Schwächen anvertraut. Dadurch gibt man der anderen Person das Recht einen zu verletzen, weil man sich auf einer gewissen Art und Weise verwundbar macht. Wie sehr man das nach außen trägt, entscheidet man am Ende aber selbst.
Liebe gibt dem Leben auch einen Sinn. Oftmals fragen wir uns nämlich, was der Sinn des Lebens ist und erhalten darauf keine befriedigende Antwort. Liebe ist aber auf jeden Fall eine sinnvolle Antwort, da man gebraucht wird, wenn man jemanden liebt. Die andere Person braucht einen und man braucht die andere Person. Das ist ein sehr bedeutsamer Grund zum Leben, welchen man leider manchmal erst zu spät begreift, vielleicht wenn es schon zu spät ist.
So viele Menschen machen unser Leben einfach schöner und das nur durch ihre Art. Ich finde man sollte das wertschätzen, weil dies ein großes Geschenk ist, von dem man lange etwas haben kann, wenn man es richtig pflegt.
Natürlich ist keine Liebe perfekt, -wie es in den Liebesfilmen leider viel zu oft dargestellt wird- aber man kann immer an ihr arbeiten. Genauso wie man an sich selbst arbeiten kann, diese Selbstreflexion hilft einem manchmal weiter sich in eine andere, vielleicht in eine noch bessere Person zu verwandeln. Ebenfalls beweist die Fähigkeit jemand anderen zu lieben und sich um die Liebe zu kümmern, dass man ein Empathievermögen besitzt und kein Egoist ist. Viel zu oft denkt man nur an sich selbst und macht sich dadurch einige Beziehungen kaputt, aber wenn man etwas weniger an sich selbst und mehr an beide Partner denkt, wird man garantiert glücklicher werden.
Meiner Meinung nach lohnt es sich sich der Liebe mal hinzugeben, wenn ihr dieses Glück finden solltet, da es ein so intensives und schönes Gefühl ist und alleine die Erfahrungen euch im Leben weiterbringen werden.

Das waren meine eigenen Erfahrungen und Vorstellungen zur Liebe. Was ist Liebe für euch? In welchen Punkten stimmt ihr mit mir überein und in welchen überhaupt nicht? Lasst es mich bitte in den Kommentaren wissen :).

Mittwoch, 15. November 2017

Zu wenig Aufklärung in der Schule?

Ich bin nun seit einigen Monaten aus der Schule raus und mir fällt langsam immer mehr auf, dass in der Schule Themen, die notwenig sind, um im Leben zurechtzukommen, leider überhaupt nicht behandelt werden. Wenn man nämlich anfängt zu arbeiten, macht man sich Gedanken über die Beiträge, die an den Staat gehen, sprich Rentenabzüge, Sozial- und Krankenversicherungsabzüge oder die Steuern. Dazu werden in einigen Jahren garantiert auch Kosten für Miete, Strom, Wasser... entstehen, doch wer sagt einem wie man das alles regeln soll?
Die Schule jedenfalls nicht. Natürlich lernt man in der Schule viele sinnvolle Sachen, die auf jeden Fall zur Allgemeinbildung beitragen. Nur was bringt das einem viel im Leben? Ich möchte auf keinen Fall abstreiten, dass eine gute Allgemeinbildung wichtig ist, jedoch finde ich viele Themen in der Schule einfach unnötig, da man sie für sein Leben oft nicht mehr gebrauchen wird. Das Traurige daran ist auch, dass man krampfhaft versucht dieses Wissen in sich aufzunehmen, obwohl es einen nicht interessiert und man weiß, dass man es später nicht mal gebrauchen wird. Diese Quälerei tut man sich dann an, um seinen Schulabschluss zu bekommen. Dabei frage ich mich, ob es wirklich sinnvoll ist, etwas zu lernen, was man kurz nach seiner Schulzeit möglicherweise schon vergessen hat und niemals gebrauchen wird?

Stattdessen sollte man möglicherweise Fächer wie kochen oder Arbeitslehre wieder einführen oder länger beibehalten, da dies für die Zukunft sehr hilfreich seien könnte. Ich bin zum Beispiel 19 Jahre alt und kann kaum etwas kochen und ich weiß, dass ich in dem Bereich nicht die Einzige bin. Mir wurde nie viel dazu beigebracht, weshalb ich es mir jetzt selbst beibringen muss. Natürlich trägt das auch zur Selbstständigkeit bei, aber trotzdem fände ich es sinnvoll, wenn man sich schon früher damit auseinandersetzt, einfach um sich später selbst versorgen zu können.

Ein weiterer wichtiger Bereich ist die politische Bildung. Auf der Oberstufe kann man Powi nach der 12. Klasse abwählen, obwohl dies ein Fach ist, welches z. B. über gesellschaftliche Zustände oder Regierungssysteme informiert. Das sind Gebiete, die uns alle betreffen. Viele Menschen interessieren sich leider auch nicht für Politik, weil es für sie in der Schule nie interessant genug gestaltet wurde. Jedoch kann eine solche Unaufgeklärtheit auch dazu führen, dass Bürger sich selbst nicht informieren, da sie sich einfach nicht für die Politik interessieren. Dadurch können sie leicht betrogen werden, wenn sie nicht aufgeklärt sind. Zwar haben sie die Mittel -Medien-, um sich zu informieren, tun dies aber nicht oder nur oberflächlich. Dies könnte wiederum dazu führen, dass sie sich auch für Wahlen nicht ausreichend informieren oder auch gar nicht wählen, weil sie keine Ahnung haben. Nicht jeder hat die Zeit sich jeden Tag über die Politik zu informieren, aber meiner Meinung nach ist es schon wichtig, sich regelmäßig aufklären zu lassen oder sich selbst aufzuklären, damit man einfach nicht für dumm verkauft wird.

Am besten ist es, wenn diese Aufklärung in der Schule beginnt. Deshalb wäre ich schon dafür die Schulbildung etwas zu erneuern. Wie seht ihr das? Welche Fächer oder Themen würdet ihr gerne den Stundenplänen hinzufügen und welche Fächer möglicherweise ersetzen?

Dienstag, 10. Oktober 2017

Unmenschlichkeit: Wegschauen statt Helfen

Fragt ihr euch manchmal auch, ob ihr in einer bestimmten Situation eingreifen oder lieber außen vor bleiben solltet? Ich denke so gut wie jeder von uns hat sich schon einmal in so einer Situation befunden. Solche Szenen spielen sich eigentlich immer in einem öffentlichen Raum ab, in dem sich noch einige andere Menschen befinden. Selbstverständlich lässt sich nicht jede Situation verallgemeinern, aber oftmals ensteht ein Muster mit denselben Zügen.

Dabei passiert etwas, was die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zieht, leider ist dies meistens eine Gefahr, die einen einzigen Menschen betrifft. Ein Beispiel, welches ich vor kurzem selbst erlebt habe, betraf einen verwirrten Mann, der mit sich selbst sprach, und dessen Hose herrunterrutschte. Nun lief dieser Mann bei kalten Wetter ohne Hose völlig hilflos in der Öffentlichkeit herum. Dieser Anblick war für die Menschen, die das sahen natürlich ekelhaft, aber andererseits für den Mann viel gravierender, da er vermutlich fror und sich selbst nicht zu helfen wusste oder es einfach nicht zu merken schien, wie weit ihm seine Hose herruntergerutscht war. Die meisten Menschen reagierten darauf, indem sie sich entweder angewidert wegdrehten, so als ob der Mann nicht existieren würde oder gafften einfach nur. Im ersten Moment schaute ich auch einige Zeit hin, weil ich einfach nicht fassen konnte, was da gerade passiert war. Andererseits fragte ich mich, was ich tuen konnte, um die Situation irgendwie besser zu gestalten. Währenddessen sah ich die Menschen, die nur gafften und wurde wütend. Wie konnte man da stehen und so etwas einfach zulassen? Dieser Mann war eine Art Attraktion für die Menschen, da sie den Blick von ihm nicht wenden konnten. In solchen Situationen spürt man wieder die Unfähigkeit zu handeln, die einen manchmal selbst überkommt. Mir ging es ja anfangs genauso, aber trotz aller Geschocktheit muss man versuchen, sich aus seiner Starre zu befreien und etwas Hilfreiches tun. Jedoch schaffen das leider nur wenige Menschen. Ein Freund und ich haben dann das Ordnungsamt angerufen, welches einige Zeit später aufgetaucht ist. Dieser Anruf hat vielleicht fünf Minuten gedauert und hat dem Mann definitiv geholfen. Hätten wir niemanden angerufen, wäre der Mann wahrscheinlich noch länger in der Kälte ohne Hose rumgelaufen und hätte sich garantiert eine Erkältung oder vielleicht noch etwas Schlimmeres eingefangen.

Daran sieht man wieder, dass viel zu viele Menschen entweder wegschauen oder nur schauen ohne zu handeln und das in Situationen, die eine Gefahr für eine Personen oder für Andere darstellen können. Diese Tatsache finde ich sehr erschreckend und traurig, da man ebenfalls Hilfe bekommen möchte, wenn es einem schlecht geht und man nicht mehr in der Lage dazu ist sich selbst zu helfen oder andere Menschen um Hilfe zu bitten. Ich rufe euch einfach dazu auf, bitte etwas Empathie zu zeigen, da dies sonst schon etwas von Unmenschlichkeit und Egoismus zeugt, hilflose Menschen links liegen zu lassen. Oft muss man auch keinen großen Aufwand betreiben, um anderen Menschen zu helfen und danach fühlt man sich auch toll, weil man eine Art Held für jemanden war. Jedoch kann ich auch verstehen, wenn manche Menschen bei einer körperlichen Auseinandersetzung oder bei Beleidigungen nicht eingreifen wollen, weil sie Angst haben, selbst Opfer zu werden. In einer solchen Situation könnte man möglicherweise aber auch die Polizei oder mehrere Menschen um Hilfe bitten, um nicht alleine eingreifen zu müssen. Wie ihr seht, gibt es einige Wege zu helfen, bitte nutzt diese, denn jeder kann Hilfe gebrauchen!

Sonntag, 24. September 2017

Über die Bundestagswahl und Politikverdrossenheit

Nach einer langen Zeit stehen mal wieder die Wahlen an, welche entscheiden werden, wer Deutschland die nächsten vier Jahre regieren wird. Am heutigen Tag sollte wirklich jeder, der das Wahlrecht hat, seine Stimme nutzen, da derjenige nur so mitbestimmen kann, wer seine Meinung einigermaßen vertritt. Durch das Nutzen des Wahlrechts können vorhandene Probleme, die uns stören, durch die gewählte(n) Partei(en) möglicherweise verbessert oder sogar gelöst werden.

Jedoch gehen leider nicht alle Menschen, die ein Wahlrecht besitzen aus diversen Gründen zur Wahl. Dazu zählen meistens die jüngeren Menschen, also die unter Dreißigjährigen, da sie sich schlicht und einfach nicht für Politik interessieren. Heutzutage kann man durch die sozialen Medien wie Facebook, Instagram & Co wählen, was man sehen will. Dabei interessieren sich die jüngeren Menschen weniger für Politk als zum Beispiel für Tutorials, Fitness, Mode etc.. Durch das mangelnde Interesse für Politik und Nachrichten kommt es zur Politikverdrossenheit. Das führt dazu, dass einige junge Menschen ihre Stimme nicht ausnutzen, obwohl das Wahlrecht eines unser wichtigsten Rechte ist, welches nicht selbstverständlich ist.

Jedoch haben viele junge Leute einfach andere Sachen außer Politik im Kopf. Ich sage nicht, dass wir uns eines ständigen Flusses politischer Nachrichten unterziehen sollen, aber durch ein wenig selbstständiges Informieren wird man aufgeklärt und nicht für dumm verkauft und dafür sind die Medien doch schließlich gedacht oder? Wenn man sich über die aktuelle Politik auch nicht informiert, fällt einem wahrscheinlich die Wahl der Parteien noch schwerer, da man nicht weiß, welche Probleme am dringensten in Angriff genommen werden müssen. Zudem lesen sich viele das Wahlprogramm nicht durch, weil ihnen der Inhalt zu breit und zu schwer verständlich ist. Dieses Argument kann ich teilweise unterschreiben, jedoch gibt es immer einige Seiten, auf denen das Wahlprogramm zusammengefasst, beziehungsweise verständlicher erklärt ist. Ein weiterer Grund, warum sich viele junge Menschen nicht für Politik interessieren lautet, dass sie sich einfach nicht von den Parteien angesprochen fühlen, da zum Beispiel oft die Rente thematisiert wird, die die Jungen augenscheinlich nicht anspricht und über Bildung viel weniger gesprochen wird, obwohl dies auch ein sehr wichtiges und zukunftsbringendes Thema ist. Dazu kommt, dass man in manchen Bundesländern das Fach Politik abwählen kann, obwohl das Fach sehr wichtig für die Allgemeinbildung ist. Das bedeutet, wenn ein Schüler sich schon in der Schule nicht für Politik interessiert, sei es durch die Darstellung des Lehrers oder aus anderen Gründen, wird es schwer werden, diesen Schüler in der Zukunft noch für Politik zu begeistern. Des Weiteren sehen junge Menschen einige Probleme noch nicht oder hinterfragen manche Sachen nicht genug, da es ihnen in dem Alter meistens gut geht und sie oft nicht an die Zukunft denken. Viele junge Wähler sind mit der Auswahl an Parteien so überfordert, dass sie oftmals ohne nachzudenken dieselbe Partei wie ihre Eltern wählen, ohne sich nochmal genau zu informieren oder sich eine eigene Meinung zu bilden.

Die Folge von Politikverdrossenheit der jungen Menschen kann sein, dass die älteren Menschen für die jüngeren Menschen entscheiden, wie zum Beispiel beim Brexit, wenn die Jungen, die weniger als die Alten sind, ihre Stimme nicht nutzen. Dadurch werden manchmal Entscheidungen gefällt, die über die Zukunft eines Landes entscheiden und zwar von den Leuten, die noch eine kürzere Lebenszeit als die jüngeren Menschen haben. Zudem hinterlassen die älteren Menschen den Jüngeren oft Probleme, die diese dann ausbaden müssen, obwohl sie dafür nichts können. So entstehen mit den Jahren immer mehr Probleme, um die sich gekümmert werden muss, die oft schwerwiegende Folgen wie zum Beispiel der Klimawandel, haben können.

Die Lösung gegen Politikverdrossenheit lautet meiner Meinung nach: Geht wählen und nutzt eure Stimme, so lange ihr sie noch habt. Außerdem sollten Parteien Politik für junge Menschen attraktiver und verständlicher gestalten, um die Wahlbeteiligung wieder zu erhöhen. Die Eltern und Lehrer können den Kindern ebenfalls mehr Spaß an Politik bereiten, indem sie mit ihnen über politische Probleme diskutieren und ihnen beibringen, mehr zu hinterfragen. Auch die sozialen Medien könnten mehr Werbung für Parteien machen, anstatt für materielle Dinge. Wenn jeder sich ein bisschen über das aktuelle Tagesgeschehen informiert und wählen geht, kann man der Politikverdrossenheit mit Sicherheit entgegen wirken.

Mittwoch, 13. September 2017

Wer definiert uns?


Manchmal frage ich mich, wer oder was uns definiert und eigentlich müsste die Antwort lauten: Wir definieren uns selbst. Doch leider ist das nicht immer so einfach, obwohl es unser menschliches Recht ist. Oftmals soll man sich selbst beschreiben oder seine Stärken und Schwächen auflisten, was einen dann erstmal ins Grübeln versetzt. Diese ganzen Fragen: Wer bin ich, was macht mich aus oder was will ich, sind meistens nicht leicht zu beantworten, auch wenn wir uns nach einigen Jahren schon gut kennen sollten. Jedoch fühlt man sich gelegentlich in dieser Welt mit den vielen Möglichkeiten, Leistungsansprüchen und eigenen Wünschen verloren. Hinzu kommen die Vergleiche mit anderen Menschen, die man entweder selbst herstellt oder die einem durch soziale Medien etc. vor Augen geführt und im Unterbewusstsein gespeichert werden.
Das beweist, dass uns die Gesellschaft unser Recht uns selbst zu definieren, sehr oft abnimmt, weil wir es uns gefallen lassen und mit der Masse schwimmen wollen. Möglicherweise merken wir auch manchmal nicht, wie sehr uns andere schon definieren oder wir uns über sie definieren. Zunächst spielt da die Erziehung und das persönliche Umfeld eine Rolle. Wenn jemand nämlich vorgelebt bekommt, in welche Rolle er schlüpfen soll, wird er sich, vor allem in seinen jungen Jahren erstmal daran orientieren, bevor er sein eigenes Ich finden wird. Das heißt aber nicht, dass er sich sein Leben lang nicht verändern wird, denn das tun wir alle. Jedoch werden höchstwahrscheinlich einige Leitsätze einer strengen Erziehung einem immer im Kopf bleiben. Das bedeutet, wenn ein Mensch zum Beispiel nach den früher traditionellen Rollenbildern erzogen wird, also dass die Frau sich um den Haushalt und die Erziehung der Kinder kümmert und der Mann das Geld verdient, so wird dieser Mensch eher jemanden verurteilen, der nicht nach diesem Konzept lebt, einfach, weil das für ihn unnormal ist. Heutzutage haben sich diese Rollenbilder zum Glück etwas gewandelt, das heißt aber nicht, dass sie nicht mehr existieren. So kann es nun mal vorkommen, dass eine emanzipierte Frau gefragt wird, warum sie arbeitet, anstatt sich von einem Mann ernähren zu lassen. Daraufhin sollte die Frau ganz klar ihren Standpunkt vertreten, da sie ihr Leben von niemand anderem definieren lassen sollte, als von sich selbst.
Ein weiteres Beispiel ist der Schönheitswahn, den es vermutlich schon immer gab und welchen es wahrscheinlich immer geben wird. Durch ihn werden Menschen ebenfalls verurteilt, wenn sie den bestimmten Schönheitsidealen nicht entsprechen. Der Körper wird nur noch als Projektionsfläche gesehen, welche es ständig zu verbessern gilt, sei es durch Sport, hungern oder Schönheits-OPs. Wenn dieser Schönheitswahn ausartet, ist den meisten Menschen bewusst, dass das krank ist. Leider aber auch nicht allen, weil sie von dem Gesellschaftsdruck, den sie sich machen oder der auf ihnen lastet, zu sehr gefesselt sind. Es ist, vor allem auch durch die sozialen Medien so leicht geworden, sich anzupassen. Man bekommt vorgelebt, was „cool“ ist, wie man sich zu verhalten hat und was man tragen soll. Außerdem gibt es im Internet zahlreiche Tipps, um noch fitter, schöner und beliebter zu werden. Ein Glück sind nicht alle Menschen so oberflächlich und hinterfragen die Gesellschaft, die so perfekt erscheint, obwohl sie es eigentlich gar nicht ist. Aus diesen Gründen haben sich auch einige Menschen von den sozialen Netzwerken abgewendet, weil sie dadurch so sehr unter Druck gesetzt wurden, sodass ihr Selbstwertgefühl im Keller war.
Es war schon immer schwer und wird vermutlich immer so schwer bleiben, dass uns die Gesellschaft definieren will. Das liegt nämlich daran, dass jede Gesellschaft verschiedene Norme und Regeln hat, an die sich jeder halten sollte. Diese Werte und Ideale entwickeln sich mit der Zeit immer weiter, was dazu führt, dass sich die Menschen zwar verändern werden, sich aber trotzdem auch an dem was die Gesellschaft will, weiter orientieren werden. Meiner Meinung nach wird das einfach immer so sein. Nun sollten wir uns in unserer Generation, die so vielfältig geworden ist uns endlich trauen, uns selbst zu definieren und uns nicht von anderen Menschen oder sozialen Medien definieren zu lassen. Das ist doch das, was uns Menschen ausmacht, unsere Art anders zu sein. Wenn jeder gleich wäre, wäre es doch so langweilig. Doch zuallererst sollten wir uns bewusst sein, wer wir sind. Wie können wir das herausfinden? Am Besten beobachtet man sich selbst, auch wenn sich das gruselig anhört. Man fragt sich, was einem Spaß macht und was einen eher traurig macht. Ich denke, das schafft jeder. Mit der Zeit können wir versuchen unser Verhalten zu analysieren und uns möglicherweise auch fragen, wieso wir uns in bestimmten Situationen oder gegenüber bestimmten Menschen anders verhalten, als in anderen Situationen. Wenn wir nun einigermaßen wissen wer wir sind und was uns bewegt, sollten wir versuchen uns zu akzeptieren, auch wenn das in einer Gesellschaft, die einen ständigen Druck auf uns ausübt, nicht immer leicht ist. Doch wenn man gefragt werden sollte, wieso man sich anders verhält, als andere Menschen oder anders aussieht, als es dem Schönheitsideal entspricht, sollte man niemals gekränkt sein und sich selbst nicht hinterfragen. Denn nur wir haben das Recht uns selbst zu definieren und niemand anderes sonst. Trotz alledem bin ich froh, dass wir- abgesehen von den vielen Oberflächlichkeiten- in einer weiterentwickelten Welt leben, in der es immer mehr Toleranz und Offenheit für die Andersartigkeit, die wir Menschen in Fülle zu bieten haben, gibt. Ich finde, wir sollten diese Einstellung, dass es interessant und nicht komisch ist, anders zu sein, den anderen Menschen übermitteln, anstatt sich für ungewöhnliche Eigenarten zu verstecken. Was denkt ihr darüber?

Montag, 28. August 2017

Fürs Leben lernen wir

Jeder Mensch ist nicht perfekt. Fehler passieren jeden Tag und das ist ganz normal. Diese Tatsache müssen wir uns eingestehen, egal wie perfekt andere Menschen oder Dinge auch auf uns wirken. Eigentlich sollten wir mit der Einstellung erzogen werden, dass man Fehler machen darf und aus ihnen auch am besten lernt, jedoch wird Kindern, vor allem in der Schule oft beigebracht, dass Fehler etwas Schlechtes sind. Hinzu kommen die Noten, welche die Leistungen der Kinder bewerten, wodurch der Druck auf die Kinder enorm anwächst. Dadurch werden einige Kinder zu kleinen Perfektionisten getrimmt, die in einem ständigen Wettbewerb zu sich selbst und anderen Kindern stehen. Das kann negative Folgen haben, denn wenn man Kindern beibringt, dass sie keine Fehler machen dürfen, sie aber trotzdem irgendwann in ihrem Leben Fehler begehen werden, wird sie das zerstören und sie werden sich dafür möglicherweise bestrafen.
Damit es gar nicht so weit kommt, sollte man Kindern von Anfang an beibringen, dass Fehler menschlich sind und zum Leben dazu gehören, schließlich sind wir keine Maschinen und selbst diese sind nicht immer perfekt. Im Gegensatz zu Maschinen haben wir auch Gefühle und steigern uns leider öfters mal in Misserfolge hinein, obwohl das Problem vielleicht viel kleiner ist, als man denkt. Trotzalledem wird man wahrscheinlich durch eine Portion Lebenserfahrung merken, wie sehr einen die Fehler stärken. Vielleicht vergisst man die Fehler auch nicht so schnell, weswegen man am Besten aus ihnen lernt. Wenn eine Person nämlich nach einiger Zeit wieder in dieselbe Situation gerät, in der sie einen Fehler begangen hat, wird sie sich daran erinnern und weiß, wie sie in dieser Situation richtig handeln kann, weil sie sie schon einmal erlebt hat.
Durch diese Erfahrung wird der Mensch viel gelassener, weil er weiß, wie er das Problem zu bewältigen hat. Falls einen eine Situation wieder einmal überfordern sollte, muss man am nun versuchen ruhig zu bleiben, nachzudenken und sich vor allem Mut zu sprechen. Damit meine ich Selbstvertrauen, dem eigenen Ich zu sagen, dass alles gut wird und der Moment, in dem man sich gerade schrecklich fühlt, vorbeigehen wird und man daraus lernen wird. Denn wir lernen für das Leben durch unsere eigenen Erfahrungen und Fehler. Diese Fehler bringen uns am meisten weiter, weil wir sie nicht vergessen können und wir es beim nächsten Mal besser machen wollen. Wenn dieser Wille zum Lernen vorhanden ist, hat man schonmal die Hälfte geschafft. Wir werden im Leben so viel lernen und damit meine ich, dass wir eher mehr aus Lebenserfahrungen lernen, als zum Beispiel in der Schule. Natürlich leben wir länger, als wir zur Schule oder zur Uni gehen, aber trotzdem lernen wir in diesen Lebensabschnitten auch sehr viel. Jedoch lernen wir viele nützliche Dinge, die man im Alltag gut gebrauchen könnte, nur durch uns selbst und da muss jeder durch, ob er will oder nicht, auch wenn dabei Fehler entstehen.
Zudem werden wir auch nicht über unsere Fehler definiert, sondern durch unsere Persönlichkeit und wie wir mit Fehlern umgehen und diese Art der Umgehensweise können wir immer verbessern, egal bei welchem Fehler. Dies zeigt, dass wir nie ausgelernt haben werden und wir uns immer wieder neuen Herausforderungen stellen müssen, welche wir mit einem guten Selbstvertrauen und einer Akzeptanz unseres Nichtperfektionisten meistern werden.

Dienstag, 22. August 2017

Wenn Fremde zu Freunden werden


Ich sehe die in letzter Zeit entstandenen Fotos von uns und lächle. Seit einiger Zeit treffen wir uns oft und schreiben auch regelmäßig. Dass wir so schnell gute Freunde werden könnten, die sich viel aus dem eigenen Leben anvertrauen, hätte ich nicht erwartet. Jedoch freut es mich, denn gute Freunde kann man nicht genug haben. Ich denke es fing alles damit an, dass du dich in einer schlechten Zeit befandest und du mir davon erzählt hast. Oft werden Fremde durch besondere Momente, die sie verbinden, zu guten Freunden. Bei uns war es deine dunkle Zeit, in der ich für dich da war und dir meine Zeit zum Reden anbat. Durch das Reden kamen wir auf Themen, durch die wir uns beide persönlich etwas besser kennenlernten. Mich hat es gefreut, dass du dich mir gegenüber so geöffnet hast und ich dir durch die schwere Zeit helfen konnte. Denn ich denke, jeder wünscht sich jemanden zum Reden, wenn es ihm schlecht geht und einfach nur jemanden, der einen ablenkt, damit man nicht immer nur an dasselbe Thema denkt. Und so schnell können aus Fremden Freunde werden, auch wenn man damit vorher vielleicht nicht gerechnet hätte. Wenn man sich anderen gegenüber öffnet und viel Zeit mit ihnen verbringt, werden unbekannte Menschen nach einer gewissen Zeit möglicherweise zu wichtigen Menschen im eigenen Leben, die man nicht mehr missen möchte. Diese Leute kann man gewissermaßen überall antreffen: in der Schule, am Arbeitsplatz oder auch auf der Straße. Zudem sind sie so wichtig für uns, da sich jeder Unterstützung wünscht und Menschen braucht, mit denen er schöne Momente erleben und die Zeit vergessen kann. Glücklicherweise bleiben einige dieser Menschen viele Jahre im eigenen Leben, sodass man zu ihnen eine feste Bindung aufbauen kann, die sich oftmals mit den Jahren verstärkt. Diese Menschen sollte man auch immer wertschätzen und ihnen einen Teil der eigenen Zeit schenken, weil man meistens unvergessliche Momente und gute Freunde dafür erhält. Und was gibt es schon Wichtigeres im Leben, als Menschen, die immer für einen da sind?

Samstag, 12. August 2017

Menschen brauchen andere Menschen

Vermutlich kennt jeder diese Einzelkämpfersprüche wie: „Wir kommen alleine zur Welt und sterben auch alleine“ oder „Jeder ist für sich selbst und sein eigenes Glück verantwortlich“ oder „Du hast niemanden, der dir hilft, du musst das alleine schaffen“. Natürlich steckt in diesen Worten ein bisschen Wahrheit, jedoch heißt das nicht, dass wir unser Leben lang alleine sind und wir niemand anderen brauchen, weil wir ja so stark sind. Das Gegenteil ist der Fall, man ist stark, wenn man sich Hilfe sucht und zu seinen Schwächen steht. Viele Menschen verdrängen ihre Probleme aber oft oder glauben, dass sie ihre Last ganz alleine tragen müssten. Dabei tut es gut, sich Unterstützung zu holen, auch wenn dies manchmal etwas Mut kostet. Denn was würden wir ohne andere Menschen machen? Der Mensch konnte sich nur durch ein Bündnis mit einem anderen Menschen auf der Welt vermehren, weshalb freundschaftliche, familiäre oder liebende Bindungen einfach notwendig sind. Außerdem wurde bewiesen, dass Einsamkeit depressiv macht und der Mensch andere Menschen zum Leben braucht. Weshalb sollte man sich also anderen Menschen entziehen?
Vielleicht will man anderen Menschen gegenüber Unabhängigkeit und Stärke zeigen, jedoch wird einen die Einsamkeit irgendwann umbringen und man merkt, wie wichtig menschliche Nähe und Verbundenheit doch sind. Seien es gute Freunde, mit denen man sich regelmäßig in einer Bar trifft oder gemeinsame Unternehmungen startet oder die eigene Familie, mit der man am Essenstisch über seinen Tag reden kann oder aber der Geliebte, der einem mit seinen sanften Berührungen Geborgenheit schenkt. Jeder Mensch braucht irgendjemanden davon, auch wenn es keine unendlich viele Menschen sind, die einem nahe stehen, – was sowieso nicht oft vorkommt – es reichen schon die paar Menschen, die einen nach einem schlechten Tag zum Lächeln bringen und die einen auffangen, wenn man schwach wird. Genau das ist es, was einige Menschen nicht zeigen wollen: Schwäche, weil sie in ihrem Leben möglicherweise gelernt haben, dass ihre Schwäche ausgenutzt werden kann. Wenn man jedoch alleine ist, wird man unglücklich, weshalb man lieber auf seine „Stärke“ verzichten sollte und stattdessen mal Gefühle zeigen sollte. Vielleicht werden manche Menschen einen nicht so unterstützen, wie man es sich wünscht. Andererseits könnten einige Menschen jemanden aber auch sehr glücklich machen, indem sie einem anderen Menschen die Aufmerksamkeit schenken, die er sich sehnlichst wünscht. Daraus folgt: der Mensch braucht andere Menschen, um überleben zu können, denn nichts ist grausamer, als alleine zu sein. Zudem kann man sich relativ häufig nach einiger Zeit an einen Menschen in gewisser Weise binden, sei es durch Gemeinsamkeiten oder auch Gefühle. Die Menschen wachsen zusammen auf und werden sich am Ende ihres Lebens hoffentlich gemeinsam in guter Erinnerung haben.

Freitag, 4. August 2017

Bucketlisten

Jeder kennt sie: Bucketlisten, Listen, auf denen man aufschreibt, was man noch in seinem Leben erreichen oder erleben möchte. Nicht jeder hat solche Listen, aber ich denke schon, dass viele Menschen sich einige Vorstellungen machen, wie ihr Leben verlaufen soll. Wir bekommen vom Anfang unseres Lebens Normen und Werte beigebracht und ein Leben vorgelebt, welches wir später oft ähnlich gestalten. Natürlich werden wir auch von verschiedenen Menschen in unserem Leben geprägt und wollen uns mit der Zeit immer mehr selbst verwirklichen. Das bedeutet, umso mehr Einflüsse wir zum Beispiel durch Menschen, Filme, Zeitschriften oder Reisen bekommen, desto mehr möchten wir auch von unseren Träumen umsetzen. Wir möchten ebenso tolle Momente erleben, wie andere. Dafür kann man sich Listen anfertigen, muss es aber nicht zwingend machen. Jedoch werden die Gedanken auf einer Liste besser festgehalten, als in dem eigenen Kopf, da uns oft spontan die verrücktesten Ideen einfallen, aber genauso schnell wieder verfliegen können. Für manche Menschen sind diese Listen aber nicht geeignet, weil sie zu viele Ideen haben, welche sie vermutlich nicht alle umsetzen können und dadurch möglicherweise frustriert werden. Vor allem wenn man jung ist, hat man noch viele Träume, manchmal zu viele und wenn man diese Ideen alle aufschreiben würde, würde diese Liste wahrscheinlich unendlich lang werden. Trotzdem finde ich diese Bucketlisten sehr interessant, da jeder Mensch andere Träume hat und man durch diese Listen seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Am besten ist es, wenn man sich erstmal realistische Ziele und nicht zu viele setzt, um die Liste von Zeit zu Zeit abzuhacken und neue Wünsche zu ihr hinzufügen kann. Genauso schön ist es, wenn man jemand anderen kennenlernt und dieser Mensch möglicherweise auch eine Bucketliste führt und man zufälligerweise ein gleiches Ziel hat, welches man dann gemeinsam umsetzen kann. Ich habe mir auch mal ein paar Gedanken für eine Bucketliste gemacht, aber bin mir auch noch nicht sicher, ob und wann ich sie umsetzen werde. Etwas Träumen darf ja auch mal sein oder wie seht ihr das? Ein eigentlich realistisches Ziel meinerseits ist es, ein Festival zu besuchen, auf dem man mit tollen Menschen und bei guter Musik eine schöne Zeit verbringt. Zudem würde ich gerne mal Motorrad oder Quad fahren, aber dafür brauche ich erstmal den Führerschein und das wird noch etwas dauern. Des Weiteren würde ich gerne Gitarre spielen können, dafür muss ich ebenfalls erstmal Zeit und Motivation finden. Das zeigt, dass man etwas gerne erreichen möchte, sich aber oft selbst im Weg steht oder irgendwelche Ausreden parat hat, um seine Ziele zu verschieben. Ein schönes, bedeutungsvolles Tattoo wäre auch interessant, aber dafür müsste ich mir wirklich sehr sicher sein und das bin ich mir immoment noch nicht. Ein weiteres Ziel von mir ist es natürlich, wie auch von sehr vielen Menschen auf dieser Welt, viel zu verreisen, mal schauen, inwieweit mir das möglich seien wird. Jetzt komme ich aber zu euch: Habt ihr eine Bucketliste oder euch bestimmte Erlebnisse für euer Leben vorgenommen? Das würde mich wirklich mal interessieren. Bis bald!

Sonntag, 16. Juli 2017

Wieder einmal Kind sein

Ich sehe eine Schaukel und spüre diesen Drang mich auf sie zu setzen und bis in die Wolken hinein zu schaukeln. Genau das mache ich auch. Mir ist es egal, ob ein Spielplatz eigentlich nur für Kinder geeignet ist. Ich setze mich auf die Schaukel und nehme immer mehr Anschwung, bis ich ganz oben ankomme und das Gerüst aufgrund meiner Energie zu wackeln beginnt. In diesem Moment fühle ich mich so glücklich und frei. Die Schaukel bewegt sich immer höher und schneller, bis ich das Gefühl habe, beinahe im Himmel zu sein. Meine Haare wehen im Wind und ich sehe vermutlich wie ein überglückliches Kind aus, welches den ganzen Tag nichts anderes macht, außer zu schaukeln. Dabei kann man wunderbar seine Sorgen vergessen und in eine andere Welt eintauchen. Manchmal brauchen wir das: Das Gefühl wieder einmal ein Kind zu sein.
Als Kind hatte man viel kleinere Probleme -wenn überhaupt- und konnte sich kindisch benehmen und musste sich nicht verstellen, weil das einem alles egal war. Doch dann wird man älter und mit dem Alter kommen die Sorgen und Regeln, an die man sich halten muss. Wie gerne würde man gelegentlich einmal rutschen, schaukeln oder ein Spiel spielen. Jedoch wird man höchstwahrscheinlich schief angesehen, wenn man sich wie ein Kind benimmt. Daraufhin werden Sprüche folgen wie: „Du bist doch viel zu alt dafür“ oder „Ist es dir nicht peinlich, dass du das machst?“. Auf solche Sprüche kann man eigentlich nur entgegnen: „Man ist nur so alt, wie man sich fühlt“ oder „Wenigstens habe ich Spaß am Leben“ usw. Denn wir können uns so verhalten, wie wir uns fühlen und das machen, worauf wir Lust haben, auch wenn wir schon älter sind. Natürlich gibt es gewisse Grenzen und Regeln, die man nicht überschreiten sollte, aber sich mal anders zu verhalten wird bestimmt Spaß machen. Dies ist wahrscheinlich auch der Vorteil am Elternsein: Man kann mit seinem Kind kindische Spiele spielen und auf den Spielplatz gehen ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Wieso sollten das dann nicht auch kinderlose Menschen tun dürfen? Also wenn man Lust auf Schaukeln oder etwas Ähnliches hat, sollte man dies einfach umsetzen. Du solltest nach dem Motto leben: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt! Und schon wird einem Einiges leichter erscheinen.


Quelle: https://www.langweiledich.net/Bilder/2013/La-Casa-Del-Arbol_03.jpghttps://www.langweiledich.net/Bilder/2013/La-Casa-Del-Arbol_03.jpg

Dienstag, 11. Juli 2017

Abenteuer

Hallo meine Lieben, nach einer kurzen Pause melde ich mich wieder zurück, da ich im Urlaub war. Während des Urlaubs ist mir auch die Idee für diesen Text gekommen und möchte ihn gerne mit euch teilen. Zurzeit bin ich auch mit arbeiten beschäftigt, trotzdem hoffe ich, dass ich noch etwas Zeit zum Schreiben finde.

Abenteuer, das ist etwas, was ich erleben will. Für mich ist ein Abenteuer ein Moment, in dem ich etwas Neues und Aufregendes erfahre. Bei diesem Erlebnis kann ich möglicherweise auch viele schöne Orte zu meinen Lieblingsorten erklären. Dies ist zum Beispiel beim Reisender Fall, denn während einer Reise begegnet man neuen Situationen und Menschen, welche einen vielleicht zuerst herausfordern, wodurch man aber umso mehr lernt. Diese Erfahrungen können einem oft auf dem weiteren Lebensweg hilfreich sein. Zudem sieht man viel Neues von der Welt, was einen sprachlos machen kann. Dadurch schätzt man die kleinen Momente, wie einen wunderschönen Ausblick viel mehr und kann für einen Zeitraum komplett von seinem Leben abschweifen. Ein Abenteuer kann Vieles sein, zum Beispiel ein lustiges Ereignis mit Freunden oder auch eine ganz neue Situation, aus der man etwas lernen kann. In meinem Leben möchte ich einige Abenteuer erleben, da sie uns mutiger machen. Wenn wir etwas wagen, gewinnen wir an Selbstvertrauen und möchten uns immer mehr steigern. Es gibt doch nichts Besseres, als in seinem Leben immer höher aufzusteigen und irgendwann an der Spitze zu sein, dabei hat jeder individuelle Ziele und Abenteuer vor Augen. Oft werden Ziele dann auch mit anderen Menschen geteilt und werden zusammen umsetzbar. Eine erbrachte Teamleistung oder ein schöner Moment, den man mit jemandem anderen teilt sind ebenfalls unbezahlbar. Neben der Gewinnung an Mut und Erfahrungen fühlen wir uns während eines Abenteuers lebendiger denn je, da sich unser Leben wahrscheinlich in diesem Moment auf einem Höhepunkt befindet. Am liebsten würden wir den Moment festhalten oder ihn gerne immer wieder erleben, da er so aufregend ist. Deshalb finde ich, dass man so viele Abenteuer wie möglich erleben sollte, da aus ihnen eigentlich nur Positives entstehen kann. Habt ihr Lust auf Abenteuer?

Dienstag, 13. Juni 2017

Sommergefühle

Der Sommer ist etwas Besonderes: er ist nicht immer da, doch wenn er da ist, macht er mich verdammt glücklich. Durch ihn fühle ich mich frei und unbeschwert, weil man den ganzen Tag draußen sein kann und dabei die Zeit vergisst Die Wärme lässt einen entspannen, spendet aber auch Kraft zum Auftanken der im Winter erblassten Seele. Außerdem ist die Natur im Sommer lebendig und so schön anzuschauen, wodurch ich mich mit ihr verbunden fühle. Das schönste Gefühl im Sommer ist es, mit der Hand durch das wilde Gras zu fahren und dabei die frische Luft einzuatmen. Natürlich darf eine Abkühlung im Wasser auch nicht fehlen, um nicht zu überhitzen. Dazu noch leichte Kost, wie Obst oder ein Eis runden den perfekten Sommertag ab. Doch auch die langen Nächte dürfen nicht fehlen, die Nächte in denen Abenteuer zu immer wieder erzählten Legenden werden und in denen wir uns in das Leben verlieben. Holt das Beste aus dem Sommer raus und verschwendet ihn nicht, denn er hält leider wirklich nicht lange an! Werdet kreativ und setzt eure Ideen um. Fahrt an den See, macht ein Picknick oder tanzt im Gras, solange bis ihr euch erschöpft sinken lasst. Fühlt die Wärme auf eurer Haut, riecht die laue Sommerluft und schmeckt das süße Obst auf eurer Zunge. Schätzt die späteren Sonnenuntergänge, die euch den Tag verlängern und schaut sie euch vor allem an! Mehr als den Sommer auszunutzen könnt ihr nicht machen. Viel Spaß dabei!