Dienstag, 22. August 2017

Wenn Fremde zu Freunden werden


Ich sehe die in letzter Zeit entstandenen Fotos von uns und lächle. Seit einiger Zeit treffen wir uns oft und schreiben auch regelmäßig. Dass wir so schnell gute Freunde werden könnten, die sich viel aus dem eigenen Leben anvertrauen, hätte ich nicht erwartet. Jedoch freut es mich, denn gute Freunde kann man nicht genug haben. Ich denke es fing alles damit an, dass du dich in einer schlechten Zeit befandest und du mir davon erzählt hast. Oft werden Fremde durch besondere Momente, die sie verbinden, zu guten Freunden. Bei uns war es deine dunkle Zeit, in der ich für dich da war und dir meine Zeit zum Reden anbat. Durch das Reden kamen wir auf Themen, durch die wir uns beide persönlich etwas besser kennenlernten. Mich hat es gefreut, dass du dich mir gegenüber so geöffnet hast und ich dir durch die schwere Zeit helfen konnte. Denn ich denke, jeder wünscht sich jemanden zum Reden, wenn es ihm schlecht geht und einfach nur jemanden, der einen ablenkt, damit man nicht immer nur an dasselbe Thema denkt. Und so schnell können aus Fremden Freunde werden, auch wenn man damit vorher vielleicht nicht gerechnet hätte. Wenn man sich anderen gegenüber öffnet und viel Zeit mit ihnen verbringt, werden unbekannte Menschen nach einer gewissen Zeit möglicherweise zu wichtigen Menschen im eigenen Leben, die man nicht mehr missen möchte. Diese Leute kann man gewissermaßen überall antreffen: in der Schule, am Arbeitsplatz oder auch auf der Straße. Zudem sind sie so wichtig für uns, da sich jeder Unterstützung wünscht und Menschen braucht, mit denen er schöne Momente erleben und die Zeit vergessen kann. Glücklicherweise bleiben einige dieser Menschen viele Jahre im eigenen Leben, sodass man zu ihnen eine feste Bindung aufbauen kann, die sich oftmals mit den Jahren verstärkt. Diese Menschen sollte man auch immer wertschätzen und ihnen einen Teil der eigenen Zeit schenken, weil man meistens unvergessliche Momente und gute Freunde dafür erhält. Und was gibt es schon Wichtigeres im Leben, als Menschen, die immer für einen da sind?

Samstag, 12. August 2017

Menschen brauchen andere Menschen

Vermutlich kennt jeder diese Einzelkämpfersprüche wie: „Wir kommen alleine zur Welt und sterben auch alleine“ oder „Jeder ist für sich selbst und sein eigenes Glück verantwortlich“ oder „Du hast niemanden, der dir hilft, du musst das alleine schaffen“. Natürlich steckt in diesen Worten ein bisschen Wahrheit, jedoch heißt das nicht, dass wir unser Leben lang alleine sind und wir niemand anderen brauchen, weil wir ja so stark sind. Das Gegenteil ist der Fall, man ist stark, wenn man sich Hilfe sucht und zu seinen Schwächen steht. Viele Menschen verdrängen ihre Probleme aber oft oder glauben, dass sie ihre Last ganz alleine tragen müssten. Dabei tut es gut, sich Unterstützung zu holen, auch wenn dies manchmal etwas Mut kostet. Denn was würden wir ohne andere Menschen machen? Der Mensch konnte sich nur durch ein Bündnis mit einem anderen Menschen auf der Welt vermehren, weshalb freundschaftliche, familiäre oder liebende Bindungen einfach notwendig sind. Außerdem wurde bewiesen, dass Einsamkeit depressiv macht und der Mensch andere Menschen zum Leben braucht. Weshalb sollte man sich also anderen Menschen entziehen?
Vielleicht will man anderen Menschen gegenüber Unabhängigkeit und Stärke zeigen, jedoch wird einen die Einsamkeit irgendwann umbringen und man merkt, wie wichtig menschliche Nähe und Verbundenheit doch sind. Seien es gute Freunde, mit denen man sich regelmäßig in einer Bar trifft oder gemeinsame Unternehmungen startet oder die eigene Familie, mit der man am Essenstisch über seinen Tag reden kann oder aber der Geliebte, der einem mit seinen sanften Berührungen Geborgenheit schenkt. Jeder Mensch braucht irgendjemanden davon, auch wenn es keine unendlich viele Menschen sind, die einem nahe stehen, – was sowieso nicht oft vorkommt – es reichen schon die paar Menschen, die einen nach einem schlechten Tag zum Lächeln bringen und die einen auffangen, wenn man schwach wird. Genau das ist es, was einige Menschen nicht zeigen wollen: Schwäche, weil sie in ihrem Leben möglicherweise gelernt haben, dass ihre Schwäche ausgenutzt werden kann. Wenn man jedoch alleine ist, wird man unglücklich, weshalb man lieber auf seine „Stärke“ verzichten sollte und stattdessen mal Gefühle zeigen sollte. Vielleicht werden manche Menschen einen nicht so unterstützen, wie man es sich wünscht. Andererseits könnten einige Menschen jemanden aber auch sehr glücklich machen, indem sie einem anderen Menschen die Aufmerksamkeit schenken, die er sich sehnlichst wünscht. Daraus folgt: der Mensch braucht andere Menschen, um überleben zu können, denn nichts ist grausamer, als alleine zu sein. Zudem kann man sich relativ häufig nach einiger Zeit an einen Menschen in gewisser Weise binden, sei es durch Gemeinsamkeiten oder auch Gefühle. Die Menschen wachsen zusammen auf und werden sich am Ende ihres Lebens hoffentlich gemeinsam in guter Erinnerung haben.

Freitag, 4. August 2017

Bucketlisten

Jeder kennt sie: Bucketlisten, Listen, auf denen man aufschreibt, was man noch in seinem Leben erreichen oder erleben möchte. Nicht jeder hat solche Listen, aber ich denke schon, dass viele Menschen sich einige Vorstellungen machen, wie ihr Leben verlaufen soll. Wir bekommen vom Anfang unseres Lebens Normen und Werte beigebracht und ein Leben vorgelebt, welches wir später oft ähnlich gestalten. Natürlich werden wir auch von verschiedenen Menschen in unserem Leben geprägt und wollen uns mit der Zeit immer mehr selbst verwirklichen. Das bedeutet, umso mehr Einflüsse wir zum Beispiel durch Menschen, Filme, Zeitschriften oder Reisen bekommen, desto mehr möchten wir auch von unseren Träumen umsetzen. Wir möchten ebenso tolle Momente erleben, wie andere. Dafür kann man sich Listen anfertigen, muss es aber nicht zwingend machen. Jedoch werden die Gedanken auf einer Liste besser festgehalten, als in dem eigenen Kopf, da uns oft spontan die verrücktesten Ideen einfallen, aber genauso schnell wieder verfliegen können. Für manche Menschen sind diese Listen aber nicht geeignet, weil sie zu viele Ideen haben, welche sie vermutlich nicht alle umsetzen können und dadurch möglicherweise frustriert werden. Vor allem wenn man jung ist, hat man noch viele Träume, manchmal zu viele und wenn man diese Ideen alle aufschreiben würde, würde diese Liste wahrscheinlich unendlich lang werden. Trotzdem finde ich diese Bucketlisten sehr interessant, da jeder Mensch andere Träume hat und man durch diese Listen seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Am besten ist es, wenn man sich erstmal realistische Ziele und nicht zu viele setzt, um die Liste von Zeit zu Zeit abzuhacken und neue Wünsche zu ihr hinzufügen kann. Genauso schön ist es, wenn man jemand anderen kennenlernt und dieser Mensch möglicherweise auch eine Bucketliste führt und man zufälligerweise ein gleiches Ziel hat, welches man dann gemeinsam umsetzen kann. Ich habe mir auch mal ein paar Gedanken für eine Bucketliste gemacht, aber bin mir auch noch nicht sicher, ob und wann ich sie umsetzen werde. Etwas Träumen darf ja auch mal sein oder wie seht ihr das? Ein eigentlich realistisches Ziel meinerseits ist es, ein Festival zu besuchen, auf dem man mit tollen Menschen und bei guter Musik eine schöne Zeit verbringt. Zudem würde ich gerne mal Motorrad oder Quad fahren, aber dafür brauche ich erstmal den Führerschein und das wird noch etwas dauern. Des Weiteren würde ich gerne Gitarre spielen können, dafür muss ich ebenfalls erstmal Zeit und Motivation finden. Das zeigt, dass man etwas gerne erreichen möchte, sich aber oft selbst im Weg steht oder irgendwelche Ausreden parat hat, um seine Ziele zu verschieben. Ein schönes, bedeutungsvolles Tattoo wäre auch interessant, aber dafür müsste ich mir wirklich sehr sicher sein und das bin ich mir immoment noch nicht. Ein weiteres Ziel von mir ist es natürlich, wie auch von sehr vielen Menschen auf dieser Welt, viel zu verreisen, mal schauen, inwieweit mir das möglich seien wird. Jetzt komme ich aber zu euch: Habt ihr eine Bucketliste oder euch bestimmte Erlebnisse für euer Leben vorgenommen? Das würde mich wirklich mal interessieren. Bis bald!

Sonntag, 16. Juli 2017

Wieder einmal Kind sein

Ich sehe eine Schaukel und spüre diesen Drang mich auf sie zu setzen und bis in die Wolken hinein zu schaukeln. Genau das mache ich auch. Mir ist es egal, ob ein Spielplatz eigentlich nur für Kinder geeignet ist. Ich setze mich auf die Schaukel und nehme immer mehr Anschwung, bis ich ganz oben ankomme und das Gerüst aufgrund meiner Energie zu wackeln beginnt. In diesem Moment fühle ich mich so glücklich und frei. Die Schaukel bewegt sich immer höher und schneller, bis ich das Gefühl habe, beinahe im Himmel zu sein. Meine Haare wehen im Wind und ich sehe vermutlich wie ein überglückliches Kind aus, welches den ganzen Tag nichts anderes macht, außer zu schaukeln. Dabei kann man wunderbar seine Sorgen vergessen und in eine andere Welt eintauchen. Manchmal brauchen wir das: Das Gefühl wieder einmal ein Kind zu sein.
Als Kind hatte man viel kleinere Probleme -wenn überhaupt- und konnte sich kindisch benehmen und musste sich nicht verstellen, weil das einem alles egal war. Doch dann wird man älter und mit dem Alter kommen die Sorgen und Regeln, an die man sich halten muss. Wie gerne würde man gelegentlich einmal rutschen, schaukeln oder ein Spiel spielen. Jedoch wird man höchstwahrscheinlich schief angesehen, wenn man sich wie ein Kind benimmt. Daraufhin werden Sprüche folgen wie: „Du bist doch viel zu alt dafür“ oder „Ist es dir nicht peinlich, dass du das machst?“. Auf solche Sprüche kann man eigentlich nur entgegnen: „Man ist nur so alt, wie man sich fühlt“ oder „Wenigstens habe ich Spaß am Leben“ usw. Denn wir können uns so verhalten, wie wir uns fühlen und das machen, worauf wir Lust haben, auch wenn wir schon älter sind. Natürlich gibt es gewisse Grenzen und Regeln, die man nicht überschreiten sollte, aber sich mal anders zu verhalten wird bestimmt Spaß machen. Dies ist wahrscheinlich auch der Vorteil am Elternsein: Man kann mit seinem Kind kindische Spiele spielen und auf den Spielplatz gehen ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen. Wieso sollten das dann nicht auch kinderlose Menschen tun dürfen? Also wenn man Lust auf Schaukeln oder etwas Ähnliches hat, sollte man dies einfach umsetzen. Du solltest nach dem Motto leben: Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt! Und schon wird einem Einiges leichter erscheinen.


Quelle: https://www.langweiledich.net/Bilder/2013/La-Casa-Del-Arbol_03.jpghttps://www.langweiledich.net/Bilder/2013/La-Casa-Del-Arbol_03.jpg

Dienstag, 11. Juli 2017

Abenteuer

Hallo meine Lieben, nach einer kurzen Pause melde ich mich wieder zurück, da ich im Urlaub war. Während des Urlaubs ist mir auch die Idee für diesen Text gekommen und möchte ihn gerne mit euch teilen. Zurzeit bin ich auch mit arbeiten beschäftigt, trotzdem hoffe ich, dass ich noch etwas Zeit zum Schreiben finde.

Abenteuer, das ist etwas, was ich erleben will. Für mich ist ein Abenteuer ein Moment, in dem ich etwas Neues und Aufregendes erfahre. Bei diesem Erlebnis kann ich möglicherweise auch viele schöne Orte zu meinen Lieblingsorten erklären. Dies ist zum Beispiel beim Reisender Fall, denn während einer Reise begegnet man neuen Situationen und Menschen, welche einen vielleicht zuerst herausfordern, wodurch man aber umso mehr lernt. Diese Erfahrungen können einem oft auf dem weiteren Lebensweg hilfreich sein. Zudem sieht man viel Neues von der Welt, was einen sprachlos machen kann. Dadurch schätzt man die kleinen Momente, wie einen wunderschönen Ausblick viel mehr und kann für einen Zeitraum komplett von seinem Leben abschweifen. Ein Abenteuer kann Vieles sein, zum Beispiel ein lustiges Ereignis mit Freunden oder auch eine ganz neue Situation, aus der man etwas lernen kann. In meinem Leben möchte ich einige Abenteuer erleben, da sie uns mutiger machen. Wenn wir etwas wagen, gewinnen wir an Selbstvertrauen und möchten uns immer mehr steigern. Es gibt doch nichts Besseres, als in seinem Leben immer höher aufzusteigen und irgendwann an der Spitze zu sein, dabei hat jeder individuelle Ziele und Abenteuer vor Augen. Oft werden Ziele dann auch mit anderen Menschen geteilt und werden zusammen umsetzbar. Eine erbrachte Teamleistung oder ein schöner Moment, den man mit jemandem anderen teilt sind ebenfalls unbezahlbar. Neben der Gewinnung an Mut und Erfahrungen fühlen wir uns während eines Abenteuers lebendiger denn je, da sich unser Leben wahrscheinlich in diesem Moment auf einem Höhepunkt befindet. Am liebsten würden wir den Moment festhalten oder ihn gerne immer wieder erleben, da er so aufregend ist. Deshalb finde ich, dass man so viele Abenteuer wie möglich erleben sollte, da aus ihnen eigentlich nur Positives entstehen kann. Habt ihr Lust auf Abenteuer?

Dienstag, 13. Juni 2017

Sommergefühle

Der Sommer ist etwas Besonderes: er ist nicht immer da, doch wenn er da ist, macht er mich verdammt glücklich. Durch ihn fühle ich mich frei und unbeschwert, weil man den ganzen Tag draußen sein kann und dabei die Zeit vergisst Die Wärme lässt einen entspannen, spendet aber auch Kraft zum Auftanken der im Winter erblassten Seele. Außerdem ist die Natur im Sommer lebendig und so schön anzuschauen, wodurch ich mich mit ihr verbunden fühle. Das schönste Gefühl im Sommer ist es, mit der Hand durch das wilde Gras zu fahren und dabei die frische Luft einzuatmen. Natürlich darf eine Abkühlung im Wasser auch nicht fehlen, um nicht zu überhitzen. Dazu noch leichte Kost, wie Obst oder ein Eis runden den perfekten Sommertag ab. Doch auch die langen Nächte dürfen nicht fehlen, die Nächte in denen Abenteuer zu immer wieder erzählten Legenden werden und in denen wir uns in das Leben verlieben. Holt das Beste aus dem Sommer raus und verschwendet ihn nicht, denn er hält leider wirklich nicht lange an! Werdet kreativ und setzt eure Ideen um. Fahrt an den See, macht ein Picknick oder tanzt im Gras, solange bis ihr euch erschöpft sinken lasst. Fühlt die Wärme auf eurer Haut, riecht die laue Sommerluft und schmeckt das süße Obst auf eurer Zunge. Schätzt die späteren Sonnenuntergänge, die euch den Tag verlängern und schaut sie euch vor allem an! Mehr als den Sommer auszunutzen könnt ihr nicht machen. Viel Spaß dabei!

Samstag, 10. Juni 2017

Menschliche gegen materielle Werte


Heutzutage leben wir in einer Gesellschaft, die ständig den Drang nach Neuem verpürt. Durch diese Gier müssen wir Geld haben, um uns diese Dinge leisten zu können. Daher ist das Ziel von vielen Menschen möglichst viel Geld zu verdienen, um sich dem Konsum anzupassen und ihn ständig zu übertreffen. Dave Ramsey hat das sehr gut wiedergegeben, als er sagte: “We buy things we don't need with money we don't have to impress people we don't like.” Damit drückt er aus, dass wir in einer Leistungsgesellschaft leben, in welcher das Geld leider eine sehr große Rolle spielt. Mit unserem Geld wollen wir Menschen beeindrucken, die wir vielleicht noch nicht mal leiden können. Zum Beispiel wenn wir uns ein teures Auto oder Handy leisten, um unsere Nachbarn oder Arbeitskollegen zu beeindrucken.
Diese Art von Lebenstil hat sich mit der Zeit immer mehr verbreitet, weil in unserer Gesellschaft die materiellen Werte wichtiger geworden sind. Oftmals hat man das Gefühl, dass sie wichtiger als menschliche Werte sind. Das ist zum Beispiel in der Schule gut erkennbar, weil den meisten Kindern wichtig ist, welche Marke sie tragen. Falls jemand sich nicht anpasst, also keine Markenklamotten trägt, wird diese Person oft ausgeschlossen. Dies ist ein Grund warum in einigen Schulen eine Kleiderordnung eingeführt wurde, damit es keine Ausgrenzung bzw. weniger Ausgrenzung gibt. Daran erkennt man wie früh Kinder schon durch ihr Umfeld materiell geprägt werden. Doch stattdessen sollten Kindern in der Erziehung wichtige Werte beigebracht werden, wie zum Beispiel höflich, respektvoll, tolerant und hilfsbereit zu sein. Diese Werte formen nämlich den Charakter eines Menschen und lassen ihn im Gegensatz zu einem nach Geld strebenden Menschen sympathisch wirken. Zudem werden die Kinder ihren Kindern diese Werte weitergeben und diese Menschen werden einen Teil der Gesellschaft ausmachen. Dies ist wichtig, weil die menschlichen Werte in unserer konsumgeprägten Welt immer mehr in Vergessenheit geraten.
Deswegen ist es wichtig sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass es uns sehr gut geht, wenn man unser Leben mit dem Leben von Menschen aus ärmeren Ländern oder Ländern, in denen Kriege oder Naturkatastrophen herrschen, vergleicht. Anstatt auf den Besitz von anderen Menschen neidisch zu sein, sollte man über das froh sein, was hat man hat. Den Menschen muss klar werden, dass die Welt nicht untergeht, wenn sie weniger als jemand anderes besitzen. Andere Menschen haben nicht einmal genug zu essen und selten ein schönes und sicheres zu Hause. Wir sollten für die überlebenswichigen Dinge dankbar sein, wie zum Bespiel einen Job zu haben, welcher uns unser Leben sichert. Damit wir uns Essen und ein Dach über dem Kopf leisten können. Vielleicht ist dies für viele Menschen selbstverständlich, doch es hätte einem auch anders ergehen können. Außerdem weiß man oft nie, wie lange es einem gut gehen wird. Vielleicht wird man irgendwann sein Geld verlieren oder es wird einfach nichts mehr wert sein, aufgrund von Kriegen oder ähnliches. Bescheidenheit und Bodenständigkeit sind ebenfalls zwei wichtige menschliche Eigenschaften, die unserer Gesellschaft immer mehr fehlen, obwohl sie für einen menschlichen Charakter sehr entscheidend sind. Unser Charakter sollte wichtiger als unser Besitz sein. Natürlich werden wir uns mit dem Alter mehr leisten können, das muss aber nicht heißen, dass wir uns von den materiellen Werten vollständig abhängig machen sollen.
Des Weiteren müssen wir uns bewusst machen, dass schöne Momente und menschliche Nähe nicht erkauft werden können. Das sind nämlich Erfahrungen, die unser Leben und uns selbst ausmachen. Falls Menschen versuchen sich andere Menschen zu erkaufen, werden diese Menschen nie „wahres Glück“ wie zum Beispiel wirkliche Liebe kennenlernen, was sehr traurig ist und diese Menschen wahrscheinlich gefühlskalt werden lässt. Wenn wir Geld haben, aber alleine oder unheilbar krank sind, kann uns das Geld auch nicht weiterhelfen. Deswegen sind zwischenmenschliche Beziehungen und ein bescheidender Charakter sehr wichtig, um sozial agieren zu können. Diese Beziehungen und menschlichen Werte existieren schon seitdem wir Menschen auf der Erde leben und sollten auch weiterhin erhalten bleiben, auch wenn sich viel in der Welt verändert.
Am Ende des Lebens zählt nämlich der Mensch und nicht dessen Besitz. Der Tod macht uns alle gleich, so wie bei unserer Geburt. Am Anfang unseres Lebens sind wir noch unwissend, nicht von Vorurteilen und der Gesellschaft geprägt und frei von diesen Zwängen. Mit der Zeit schauen wir uns immer mehr das Verhalten von anderen Menschen ab und ahmen es nach, wir passen uns unserem gesellschaftlichen Umfeld an. Dabei vergessen wir oftmals was wirklich wichtig im Leben ist, weil wir von den nach Machthungrigen und geldgierigen Menschen geblendet und beeinflusst werden. Dadurch wird vielen Menschen der freie Wille zu Leben genommen, weil sie unbewusst von der Gesellschaft und deren Bedürfnissen gesteuert werden. Doch wenn der Mensch stirbt spielt sein Besitz keine Rolle mehr für ihn, weil er niemanden mehr beeindrucken muss. Es liegt an jedem selbst, wie er in Erinnerung behalten werden möchte. Entweder werden die Menschen einen Menschen wegen seines Besitzes in Erinnerung behalten, welcher vermutlich schnell verblassen wird. Dieser Mensch wird wahrscheinlich schnell vergessen werden, weil einige Menschen einen Besitz haben und dieser Mensch aufgrunddessen nichts Besonderes ist. Falls der Mensch in seinem Leben aber etwas Gutes erreicht hat, wie zum Beispiel eine Erfindung oder jemandem geholfen hat u.s.w., wird er den Menschen garantiert lange im Gedächtnis bleiben. Denn der Charakter eines Menschen entscheidet am Ende wirklich wer sich an ihn erinnern wird und wer nicht. Deswegen sollte ein Mensch so viele menschliche Werte wie möglich aufweisen, weil ihm materielle Werte keine richtigen Freunde bringen, die sich an ihn erinnern werden, wenn er nicht mehr auf Erden ist.