Ich sehe die in letzter Zeit entstandenen Fotos von uns
und lächle. Seit einiger Zeit treffen wir uns oft und schreiben auch
regelmäßig. Dass wir so schnell gute Freunde werden könnten, die
sich viel aus dem eigenen Leben anvertrauen, hätte ich nicht
erwartet. Jedoch freut es mich, denn gute Freunde kann man nicht
genug haben. Ich denke es fing alles damit an, dass du dich in einer
schlechten Zeit befandest und du mir davon erzählt hast. Oft werden
Fremde durch besondere Momente, die sie verbinden, zu guten Freunden.
Bei uns war es deine dunkle Zeit, in der ich für dich da war und dir
meine Zeit zum Reden anbat. Durch das Reden kamen wir auf Themen,
durch die wir uns beide persönlich etwas besser kennenlernten. Mich
hat es gefreut, dass du dich mir gegenüber so geöffnet hast und ich
dir durch die schwere Zeit helfen konnte. Denn ich denke, jeder
wünscht sich jemanden zum Reden, wenn es ihm schlecht geht und
einfach nur jemanden, der einen ablenkt, damit man nicht immer nur an
dasselbe Thema denkt. Und so schnell können aus Fremden Freunde
werden, auch wenn man damit vorher vielleicht nicht gerechnet hätte.
Wenn man sich anderen gegenüber öffnet und viel Zeit mit ihnen
verbringt, werden unbekannte Menschen nach einer gewissen Zeit
möglicherweise zu wichtigen Menschen im eigenen Leben, die man nicht
mehr missen möchte. Diese Leute kann man gewissermaßen überall
antreffen: in der Schule, am Arbeitsplatz oder auch auf der Straße.
Zudem sind sie so wichtig für uns, da sich jeder Unterstützung
wünscht und Menschen braucht, mit denen er schöne Momente erleben
und die Zeit vergessen kann. Glücklicherweise bleiben einige dieser
Menschen viele Jahre im eigenen Leben, sodass man zu ihnen eine feste
Bindung aufbauen kann, die sich oftmals mit den Jahren verstärkt.
Diese Menschen sollte man auch immer wertschätzen und ihnen einen
Teil der eigenen Zeit schenken, weil man meistens unvergessliche
Momente und gute Freunde dafür erhält. Und was gibt es schon
Wichtigeres im Leben, als Menschen, die immer für einen da sind?
Dienstag, 22. August 2017
Samstag, 12. August 2017
Menschen brauchen andere Menschen
Vermutlich kennt jeder diese Einzelkämpfersprüche wie:
„Wir kommen alleine zur Welt und sterben auch alleine“ oder
„Jeder ist für sich selbst und sein eigenes Glück verantwortlich“
oder „Du hast niemanden, der dir hilft, du musst das alleine
schaffen“. Natürlich steckt in diesen Worten ein bisschen
Wahrheit, jedoch heißt das nicht, dass wir unser Leben lang alleine
sind und wir niemand anderen brauchen, weil wir ja so stark sind. Das
Gegenteil ist der Fall, man ist stark, wenn man sich Hilfe sucht und
zu seinen Schwächen steht. Viele Menschen verdrängen ihre Probleme
aber oft oder glauben, dass sie ihre Last ganz alleine tragen
müssten. Dabei tut es gut, sich Unterstützung zu holen, auch wenn
dies manchmal etwas Mut kostet. Denn was würden wir ohne andere
Menschen machen? Der Mensch konnte sich nur durch ein Bündnis mit
einem anderen Menschen auf der Welt vermehren, weshalb
freundschaftliche, familiäre oder liebende Bindungen einfach
notwendig sind. Außerdem wurde bewiesen, dass Einsamkeit depressiv
macht und der Mensch andere Menschen zum Leben braucht. Weshalb
sollte man sich also anderen Menschen entziehen?
Vielleicht will man anderen Menschen gegenüber
Unabhängigkeit und Stärke zeigen, jedoch wird einen die Einsamkeit
irgendwann umbringen und man merkt, wie wichtig menschliche Nähe und
Verbundenheit doch sind. Seien es gute Freunde, mit denen man sich
regelmäßig in einer Bar trifft oder gemeinsame Unternehmungen
startet oder die eigene Familie, mit der man am Essenstisch über
seinen Tag reden kann oder aber der Geliebte, der einem mit seinen
sanften Berührungen Geborgenheit schenkt. Jeder Mensch braucht
irgendjemanden davon, auch wenn es keine unendlich viele Menschen
sind, die einem nahe stehen, – was sowieso nicht oft vorkommt –
es reichen schon die paar Menschen, die einen nach einem schlechten
Tag zum Lächeln bringen und die einen auffangen, wenn man schwach
wird. Genau das ist es, was einige Menschen nicht zeigen wollen:
Schwäche, weil sie in ihrem Leben möglicherweise gelernt haben,
dass ihre Schwäche ausgenutzt werden kann. Wenn man jedoch alleine
ist, wird man unglücklich, weshalb man lieber auf seine „Stärke“
verzichten sollte und stattdessen mal Gefühle zeigen sollte.
Vielleicht werden manche Menschen einen nicht so unterstützen, wie
man es sich wünscht. Andererseits könnten einige Menschen jemanden
aber auch sehr glücklich machen, indem sie einem anderen Menschen
die Aufmerksamkeit schenken, die er sich sehnlichst wünscht. Daraus
folgt: der Mensch braucht andere Menschen, um überleben zu können,
denn nichts ist grausamer, als alleine zu sein. Zudem kann man sich
relativ häufig nach einiger Zeit an einen Menschen in gewisser
Weise binden, sei es durch Gemeinsamkeiten oder auch Gefühle. Die
Menschen wachsen zusammen auf und werden sich am Ende ihres Lebens
hoffentlich gemeinsam in guter Erinnerung haben.
Freitag, 4. August 2017
Bucketlisten
Jeder kennt sie: Bucketlisten, Listen, auf denen man
aufschreibt, was man noch in seinem Leben erreichen oder erleben
möchte. Nicht jeder hat solche Listen, aber ich denke schon, dass
viele Menschen sich einige Vorstellungen machen, wie ihr Leben
verlaufen soll. Wir bekommen vom Anfang unseres Lebens Normen und
Werte beigebracht und ein Leben vorgelebt, welches wir später oft
ähnlich gestalten. Natürlich werden wir auch von verschiedenen
Menschen in unserem Leben geprägt und wollen uns mit der Zeit immer
mehr selbst verwirklichen. Das bedeutet, umso mehr Einflüsse wir zum
Beispiel durch Menschen, Filme, Zeitschriften oder Reisen bekommen,
desto mehr möchten wir auch von unseren Träumen umsetzen. Wir
möchten ebenso tolle Momente erleben, wie andere. Dafür kann man
sich Listen anfertigen, muss es aber nicht zwingend machen. Jedoch
werden die Gedanken auf einer Liste besser festgehalten, als in dem
eigenen Kopf, da uns oft spontan die verrücktesten Ideen einfallen,
aber genauso schnell wieder verfliegen können. Für manche Menschen
sind diese Listen aber nicht geeignet, weil sie zu viele Ideen haben,
welche sie vermutlich nicht alle umsetzen können und dadurch
möglicherweise frustriert werden. Vor allem wenn man jung ist, hat
man noch viele Träume, manchmal zu viele und wenn man diese Ideen
alle aufschreiben würde, würde diese Liste wahrscheinlich unendlich
lang werden. Trotzdem finde ich diese Bucketlisten sehr interessant,
da jeder Mensch andere Träume hat und man durch diese Listen seiner
Kreativität freien Lauf lassen kann. Am besten ist es, wenn man sich
erstmal realistische Ziele und nicht zu viele setzt, um die Liste von
Zeit zu Zeit abzuhacken und neue Wünsche zu ihr hinzufügen kann.
Genauso schön ist es, wenn man jemand anderen kennenlernt und dieser
Mensch möglicherweise auch eine Bucketliste führt und man
zufälligerweise ein gleiches Ziel hat, welches man dann gemeinsam
umsetzen kann. Ich habe mir auch mal ein paar Gedanken für eine
Bucketliste gemacht, aber bin mir auch noch nicht sicher, ob und wann
ich sie umsetzen werde. Etwas Träumen darf ja auch mal sein oder wie
seht ihr das? Ein eigentlich realistisches Ziel meinerseits ist es,
ein Festival zu besuchen, auf dem man mit tollen Menschen und bei
guter Musik eine schöne Zeit verbringt. Zudem würde ich gerne mal
Motorrad oder Quad fahren, aber dafür brauche ich erstmal den
Führerschein und das wird noch etwas dauern. Des Weiteren würde ich
gerne Gitarre spielen können, dafür muss ich ebenfalls erstmal Zeit
und Motivation finden. Das zeigt, dass man etwas gerne erreichen
möchte, sich aber oft selbst im Weg steht oder irgendwelche Ausreden
parat hat, um seine Ziele zu verschieben. Ein schönes,
bedeutungsvolles Tattoo wäre auch interessant, aber dafür müsste
ich mir wirklich sehr sicher sein und das bin ich mir immoment noch
nicht. Ein weiteres Ziel von mir ist es natürlich, wie auch von sehr
vielen Menschen auf dieser Welt, viel zu verreisen, mal schauen,
inwieweit mir das möglich seien wird. Jetzt komme ich aber zu euch:
Habt ihr eine Bucketliste oder euch bestimmte Erlebnisse für euer
Leben vorgenommen? Das würde mich wirklich mal interessieren. Bis
bald!
Sonntag, 16. Juli 2017
Wieder einmal Kind sein
Ich sehe eine Schaukel und spüre diesen Drang mich auf
sie zu setzen und bis in die Wolken hinein zu schaukeln. Genau das
mache ich auch. Mir ist es egal, ob ein Spielplatz eigentlich nur für
Kinder geeignet ist. Ich setze mich auf die Schaukel und nehme immer
mehr Anschwung, bis ich ganz oben ankomme und das Gerüst aufgrund
meiner Energie zu wackeln beginnt. In diesem Moment fühle ich mich
so glücklich und frei. Die Schaukel bewegt sich immer höher und
schneller, bis ich das Gefühl habe, beinahe im Himmel zu sein. Meine
Haare wehen im Wind und ich sehe vermutlich wie ein überglückliches
Kind aus, welches den ganzen Tag nichts anderes macht, außer zu
schaukeln. Dabei kann man wunderbar seine Sorgen vergessen und in
eine andere Welt eintauchen. Manchmal brauchen wir das: Das Gefühl
wieder einmal ein Kind zu sein.
Als Kind hatte man viel kleinere Probleme -wenn
überhaupt- und konnte sich kindisch benehmen und musste sich nicht
verstellen, weil das einem alles egal war. Doch dann wird man älter
und mit dem Alter kommen die Sorgen und Regeln, an die man sich
halten muss. Wie gerne würde man gelegentlich einmal rutschen,
schaukeln oder ein Spiel spielen. Jedoch wird man
höchstwahrscheinlich schief angesehen, wenn man sich wie ein Kind
benimmt. Daraufhin werden Sprüche folgen wie: „Du bist doch viel
zu alt dafür“ oder „Ist es dir nicht peinlich, dass du das
machst?“. Auf solche Sprüche kann man eigentlich nur entgegnen:
„Man ist nur so alt, wie man sich fühlt“ oder „Wenigstens habe
ich Spaß am Leben“ usw. Denn wir können uns so verhalten, wie wir
uns fühlen und das machen, worauf wir Lust haben, auch wenn wir
schon älter sind. Natürlich gibt es gewisse Grenzen und Regeln, die
man nicht überschreiten sollte, aber sich mal anders zu verhalten
wird bestimmt Spaß machen. Dies ist wahrscheinlich auch der Vorteil
am Elternsein: Man kann mit seinem Kind kindische Spiele spielen und
auf den Spielplatz gehen ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.
Wieso sollten das dann nicht auch kinderlose Menschen tun dürfen?
Also wenn man Lust auf Schaukeln oder etwas Ähnliches hat, sollte
man dies einfach umsetzen. Du solltest nach dem Motto leben: Mach dir
die Welt, wie sie dir gefällt! Und schon wird einem Einiges leichter
erscheinen.
Quelle: https://www.langweiledich.net/Bilder/2013/La-Casa-Del-Arbol_03.jpg
Quelle: https://www.langweiledich.net/Bilder/2013/La-Casa-Del-Arbol_03.jpg

Dienstag, 11. Juli 2017
Abenteuer
Hallo meine Lieben, nach einer kurzen Pause melde ich mich wieder zurück, da ich im Urlaub war. Während des Urlaubs ist mir auch die Idee für diesen Text gekommen und möchte ihn gerne mit euch teilen. Zurzeit bin ich auch mit arbeiten beschäftigt, trotzdem hoffe ich, dass ich noch etwas Zeit zum Schreiben finde.
Abenteuer, das ist etwas, was ich erleben will. Für mich ist ein Abenteuer ein Moment, in dem ich etwas Neues und Aufregendes erfahre. Bei diesem Erlebnis kann ich möglicherweise auch viele schöne Orte zu meinen Lieblingsorten erklären. Dies ist zum Beispiel beim Reisender Fall, denn während einer Reise begegnet man neuen Situationen und Menschen, welche einen vielleicht zuerst herausfordern, wodurch man aber umso mehr lernt. Diese Erfahrungen können einem oft auf dem weiteren Lebensweg hilfreich sein. Zudem sieht man viel Neues von der Welt, was einen sprachlos machen kann. Dadurch schätzt man die kleinen Momente, wie einen wunderschönen Ausblick viel mehr und kann für einen Zeitraum komplett von seinem Leben abschweifen. Ein Abenteuer kann Vieles sein, zum Beispiel ein lustiges Ereignis mit Freunden oder auch eine ganz neue Situation, aus der man etwas lernen kann. In meinem Leben möchte ich einige Abenteuer erleben, da sie uns mutiger machen. Wenn wir etwas wagen, gewinnen wir an Selbstvertrauen und möchten uns immer mehr steigern. Es gibt doch nichts Besseres, als in seinem Leben immer höher aufzusteigen und irgendwann an der Spitze zu sein, dabei hat jeder individuelle Ziele und Abenteuer vor Augen. Oft werden Ziele dann auch mit anderen Menschen geteilt und werden zusammen umsetzbar. Eine erbrachte Teamleistung oder ein schöner Moment, den man mit jemandem anderen teilt sind ebenfalls unbezahlbar. Neben der Gewinnung an Mut und Erfahrungen fühlen wir uns während eines Abenteuers lebendiger denn je, da sich unser Leben wahrscheinlich in diesem Moment auf einem Höhepunkt befindet. Am liebsten würden wir den Moment festhalten oder ihn gerne immer wieder erleben, da er so aufregend ist. Deshalb finde ich, dass man so viele Abenteuer wie möglich erleben sollte, da aus ihnen eigentlich nur Positives entstehen kann. Habt ihr Lust auf Abenteuer?
Abenteuer, das ist etwas, was ich erleben will. Für mich ist ein Abenteuer ein Moment, in dem ich etwas Neues und Aufregendes erfahre. Bei diesem Erlebnis kann ich möglicherweise auch viele schöne Orte zu meinen Lieblingsorten erklären. Dies ist zum Beispiel beim Reisender Fall, denn während einer Reise begegnet man neuen Situationen und Menschen, welche einen vielleicht zuerst herausfordern, wodurch man aber umso mehr lernt. Diese Erfahrungen können einem oft auf dem weiteren Lebensweg hilfreich sein. Zudem sieht man viel Neues von der Welt, was einen sprachlos machen kann. Dadurch schätzt man die kleinen Momente, wie einen wunderschönen Ausblick viel mehr und kann für einen Zeitraum komplett von seinem Leben abschweifen. Ein Abenteuer kann Vieles sein, zum Beispiel ein lustiges Ereignis mit Freunden oder auch eine ganz neue Situation, aus der man etwas lernen kann. In meinem Leben möchte ich einige Abenteuer erleben, da sie uns mutiger machen. Wenn wir etwas wagen, gewinnen wir an Selbstvertrauen und möchten uns immer mehr steigern. Es gibt doch nichts Besseres, als in seinem Leben immer höher aufzusteigen und irgendwann an der Spitze zu sein, dabei hat jeder individuelle Ziele und Abenteuer vor Augen. Oft werden Ziele dann auch mit anderen Menschen geteilt und werden zusammen umsetzbar. Eine erbrachte Teamleistung oder ein schöner Moment, den man mit jemandem anderen teilt sind ebenfalls unbezahlbar. Neben der Gewinnung an Mut und Erfahrungen fühlen wir uns während eines Abenteuers lebendiger denn je, da sich unser Leben wahrscheinlich in diesem Moment auf einem Höhepunkt befindet. Am liebsten würden wir den Moment festhalten oder ihn gerne immer wieder erleben, da er so aufregend ist. Deshalb finde ich, dass man so viele Abenteuer wie möglich erleben sollte, da aus ihnen eigentlich nur Positives entstehen kann. Habt ihr Lust auf Abenteuer?
Dienstag, 13. Juni 2017
Sommergefühle
Der Sommer ist etwas Besonderes: er ist nicht immer da,
doch wenn er da ist, macht er mich verdammt glücklich. Durch ihn
fühle ich mich frei und unbeschwert, weil man den ganzen Tag draußen
sein kann und dabei die Zeit vergisst Die Wärme lässt einen
entspannen, spendet aber auch Kraft zum Auftanken der im Winter
erblassten Seele. Außerdem ist die Natur im Sommer lebendig und so
schön anzuschauen, wodurch ich mich mit ihr verbunden fühle. Das
schönste Gefühl im Sommer ist es, mit der Hand durch das wilde Gras
zu fahren und dabei die frische Luft einzuatmen. Natürlich darf eine
Abkühlung im Wasser auch nicht fehlen, um nicht zu überhitzen. Dazu
noch leichte Kost, wie Obst oder ein Eis runden den perfekten
Sommertag ab. Doch auch die langen Nächte dürfen nicht fehlen, die
Nächte in denen Abenteuer zu immer wieder erzählten Legenden werden
und in denen wir uns in das Leben verlieben. Holt das Beste aus dem
Sommer raus und verschwendet ihn nicht, denn er hält leider wirklich
nicht lange an! Werdet kreativ und setzt eure Ideen um. Fahrt an den
See, macht ein Picknick oder tanzt im Gras, solange bis ihr euch
erschöpft sinken lasst. Fühlt die Wärme auf eurer Haut, riecht die
laue Sommerluft und schmeckt das süße Obst auf eurer Zunge. Schätzt
die späteren Sonnenuntergänge, die euch den Tag verlängern und
schaut sie euch vor allem an! Mehr als den Sommer auszunutzen könnt
ihr nicht machen. Viel Spaß dabei!
Samstag, 10. Juni 2017
Menschliche gegen materielle Werte
Heutzutage
leben wir in einer Gesellschaft, die ständig den Drang nach Neuem
verpürt. Durch diese Gier müssen wir Geld haben, um uns diese Dinge
leisten zu können. Daher ist das Ziel von vielen Menschen möglichst
viel Geld zu verdienen, um sich dem Konsum anzupassen und ihn ständig
zu übertreffen. Dave Ramsey hat das sehr gut wiedergegeben, als er
sagte: “We
buy things we don't need with money we don't have to impress people
we don't like.” Damit drückt er aus, dass wir in einer
Leistungsgesellschaft leben, in welcher das Geld leider eine sehr
große Rolle spielt. Mit unserem Geld wollen wir Menschen
beeindrucken, die wir vielleicht noch nicht mal leiden können. Zum
Beispiel wenn wir uns ein teures Auto oder Handy leisten, um unsere
Nachbarn oder Arbeitskollegen zu beeindrucken.
Diese
Art von Lebenstil hat sich mit der Zeit immer mehr verbreitet, weil
in unserer Gesellschaft die materiellen Werte wichtiger geworden
sind. Oftmals hat man das Gefühl, dass sie wichtiger als menschliche
Werte sind. Das ist zum Beispiel in der Schule gut erkennbar, weil
den meisten Kindern wichtig ist, welche Marke sie tragen. Falls
jemand sich nicht anpasst, also keine Markenklamotten trägt, wird
diese Person oft ausgeschlossen. Dies ist ein Grund warum in einigen
Schulen eine Kleiderordnung eingeführt wurde, damit es keine
Ausgrenzung bzw. weniger Ausgrenzung gibt. Daran erkennt man wie früh
Kinder schon durch ihr Umfeld materiell geprägt werden. Doch
stattdessen sollten Kindern in der Erziehung wichtige Werte
beigebracht werden, wie zum Beispiel höflich, respektvoll, tolerant
und hilfsbereit zu sein. Diese Werte formen nämlich den Charakter
eines Menschen und lassen ihn im Gegensatz zu einem nach Geld
strebenden Menschen sympathisch wirken. Zudem werden die Kinder ihren
Kindern diese Werte weitergeben und diese Menschen werden einen Teil
der Gesellschaft ausmachen. Dies ist wichtig, weil die menschlichen
Werte in unserer konsumgeprägten Welt immer mehr in Vergessenheit
geraten.
Deswegen
ist es wichtig sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, dass es
uns sehr gut geht, wenn man unser Leben mit dem Leben von Menschen
aus ärmeren Ländern oder Ländern, in denen Kriege oder
Naturkatastrophen herrschen, vergleicht. Anstatt auf den Besitz von
anderen Menschen neidisch zu sein, sollte man über das froh sein,
was hat man hat. Den Menschen muss klar werden, dass die Welt nicht
untergeht, wenn sie weniger als jemand anderes besitzen. Andere
Menschen haben nicht einmal genug zu essen und selten ein schönes
und sicheres zu Hause. Wir sollten für die überlebenswichigen Dinge
dankbar sein, wie zum Bespiel einen Job zu haben, welcher uns unser
Leben sichert. Damit wir uns Essen und ein Dach über dem Kopf
leisten können. Vielleicht ist dies für viele Menschen
selbstverständlich, doch es hätte einem auch anders ergehen können.
Außerdem weiß man oft nie, wie lange es einem gut gehen wird.
Vielleicht wird man irgendwann sein Geld verlieren oder es wird
einfach nichts mehr wert sein, aufgrund von Kriegen oder ähnliches.
Bescheidenheit und Bodenständigkeit sind ebenfalls zwei wichtige
menschliche Eigenschaften, die unserer Gesellschaft immer mehr
fehlen, obwohl sie für einen menschlichen Charakter sehr
entscheidend sind. Unser Charakter sollte wichtiger als unser Besitz
sein. Natürlich werden wir uns mit dem Alter mehr leisten können,
das muss aber nicht heißen, dass wir uns von den materiellen Werten
vollständig abhängig machen sollen.
Des
Weiteren müssen wir uns bewusst machen, dass schöne Momente und
menschliche Nähe nicht erkauft werden können. Das sind nämlich
Erfahrungen, die unser Leben und uns selbst ausmachen. Falls Menschen
versuchen sich andere Menschen zu erkaufen, werden diese Menschen nie
„wahres Glück“ wie zum Beispiel wirkliche Liebe kennenlernen,
was sehr traurig ist und diese Menschen wahrscheinlich gefühlskalt
werden lässt. Wenn wir Geld haben, aber alleine oder unheilbar krank
sind, kann uns das Geld auch nicht weiterhelfen. Deswegen sind
zwischenmenschliche Beziehungen und ein bescheidender Charakter sehr
wichtig, um sozial agieren zu können. Diese Beziehungen und
menschlichen Werte existieren schon seitdem wir Menschen auf der Erde
leben und sollten auch weiterhin erhalten bleiben, auch wenn sich
viel in der Welt verändert.
Am
Ende des Lebens zählt nämlich der Mensch und nicht dessen Besitz.
Der Tod macht uns alle gleich, so wie bei unserer Geburt. Am Anfang
unseres Lebens sind wir noch unwissend, nicht von Vorurteilen und der
Gesellschaft geprägt und frei von diesen Zwängen. Mit der Zeit
schauen wir uns immer mehr das Verhalten von anderen Menschen ab und
ahmen es nach, wir passen uns unserem gesellschaftlichen Umfeld an.
Dabei vergessen wir oftmals was wirklich wichtig im Leben ist, weil
wir von den nach Machthungrigen und geldgierigen Menschen geblendet
und beeinflusst werden. Dadurch wird vielen Menschen der freie Wille
zu Leben genommen, weil sie unbewusst von der Gesellschaft und deren
Bedürfnissen gesteuert werden. Doch wenn der Mensch stirbt spielt
sein Besitz keine Rolle mehr für ihn, weil er niemanden mehr
beeindrucken muss. Es liegt an jedem selbst, wie er in Erinnerung
behalten werden möchte. Entweder werden die Menschen einen Menschen
wegen seines Besitzes in Erinnerung behalten, welcher vermutlich
schnell verblassen wird. Dieser Mensch wird wahrscheinlich schnell
vergessen werden, weil einige Menschen einen Besitz haben und dieser
Mensch aufgrunddessen nichts Besonderes ist. Falls der Mensch in
seinem Leben aber etwas Gutes erreicht hat, wie zum Beispiel eine
Erfindung oder jemandem geholfen hat u.s.w., wird er den Menschen
garantiert lange im Gedächtnis bleiben. Denn der Charakter eines
Menschen entscheidet am Ende wirklich wer sich an ihn erinnern wird
und wer nicht. Deswegen sollte ein Mensch so viele menschliche Werte
wie möglich aufweisen, weil ihm materielle Werte keine richtigen
Freunde bringen, die sich an ihn erinnern werden, wenn er nicht mehr
auf Erden ist.
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