Der bekannte Spruch „Geld regiert die Welt“ scheint
vermutlich zu stimmen, da wirtschaftliche Unternehmen Arbeiter auf
der ganzen Welt ausbeuten. Manchmal spüren wir das mehr und manchmal
weniger. Oftmals hören wir nur davon, dass vor allem Arbeiter in
Entwicklungsländern ausgebeutet werden, da diese weniger Rechte
besitzen oder keinen Gewerkschaften angehören. In vielen
Entwicklungsländern sind Gewerkschaften auch verboten, damit sich
niemand für die eigentlichen Rechte der Arbeiter einsetzen kann. Das
ist eine pure Unterdrückung, durch diese die Arbeiter klein gehalten
und ruhig gestellt werden sollen. Die Erniedrigung von den Arbeitern
spiegelt sich in hohen Arbeitszeiten, vielen Überstunden, sehr
schlechten Gehältern und unsicheren Arbeitsverhältnissen wieder.
Dazu zählen fehlende Arbeitslosenversicherungen und unmenschliche
Arbeitsbedingungen, welche sich beispielsweise in Arbeitsstätten
ohne Notausgänge oder unzureichende Belüftung zeigen. Doch nicht
nur Entwicklungsländer sind von der Ausbeutung durch wirtschaftliche
Unternehmen betroffen, auch in Industriestaaten kommt es vor, dass
Mitarbeiter zum Beispiel aufgrund von Personalmangel viele
Überstunden machen müssen oder von ihren Arbeitnehmern schlecht
behandelt werden. Natürlich sind diese Umstände nicht mit denen von
Entwicklungsländern zu vergleichen, jedoch existieren sie auch in
einer anderen Art und Weise. Meiner Meinung nach ist es sehr traurig,
dass so viele wirtschaftliche Unternehmen diese schrecklichen
Arbeitsbedingungen durchsetzen können, ohne dabei ein schlechtes
Gewissen zu haben oder dafür bestraft zu werden. Denn jeder Arbeiter
leistet für diese Unternehmen einen wichtigen Beitrag, damit diese
überhaupt Umsatz machen können. Anscheinend reichen selbst Schweiß
und die größte Anstrengung nicht aus, um von den Gewinnen der
Wirtschaft einen kleinen Teil abzubekommen, der zum Leben reichen
würde. Stattdessen erhalten die Arbeiter nur Niedriglöhne, keine
Absicherungen und keine Rechte, was mehr als unfair ist. Die
wirtschaftlichen Unternehmen können so radikal sein, da sie genug
Macht und Geld haben, wodurch die Entwicklungsländer von ihnen
abhängig geworden sind. Durch diese Abhängigkeit können die
wirtschaftlichen Untenehmen die Regeln bestimmen und über den
Entwicklungsländern bzw. Arbeitern stehen. Aus diesem Grund ist es
schwer einen Ausweg aus dieser Unterdrückung zu finden, da
Unternehmen beispielsweise den Arbeitern drohen können, dass sie
ihren Arbeitsplatz verlieren, wenn sie in Gewerkschaften aktiv
werden. Dadurch dass eine massenhafte Zahl an Menschen besteht, die
jede Arbeit annehmen würden, können Arbeitnehmer leicht und schnell
ersetzt werden. Dies geschieht vor allem auch wenn die Arbeiter zu
alt sind oder sich nicht den Regeln der wirtschaftlichen Mächte
beugen. Das Schlimme daran ist, dass diese Zustände schon seit
Jahrhunderten bestehen wie zum Beispiel in der Zeit, in der es legal
war, Menschen als eigene Sklaven zu erklären. Zwar gibt es die
Menschenrechte und Arbeitsrechte, jedoch werden diese von den
Arbeitgebern nicht immer ernst genommen oder bestehen in manchen
Ländern auch gar nicht. Doch nach einer so langen Zeit mit
Unterdrückung durch mächtige Herrscher, müssen nun endlich mal
Veränderungen entstehen. Seien es Streiks, Boykotts,
Hilfsorganisationen oder Gewerkschaften, jeder sollte für seine
Rechte kämpfen, auch wenn es schwer ist. Natürlich werden schon
seit Jahren für die eigenen Rechte gekämpft, doch viele Menschen
lassen sich leider immer noch unterdrücken, weil sie Angst haben.
Sie haben Angst vor den Konsequenzen ihres Arbeitgebers oder ihrer
Regierung. Doch wenn sich wirklich viele Menschen zusammenschließen
und für eine Sache kämpfen würden, dann müssten sie doch
irgendetwas bezwecken können. Die Machtträger sitzen zwar am
längeren Hebel, aber ohne ihre Arbeiter können sie ihre Wirtschaft
auch nicht weiter betreiben. Hoffentlich werden sich die Zustände
für diese Arbeiter eines Tages verbessern, sonst wird es zu einem
immer größeren Elend kommen, für das wirtschaftliche Unternehmen
mal die Verantwortung tragen müssen. Denn egal wie reich diese
Unternehmen werden sollten, sie werden es immer nur durch die Opfer
ihrer Arbeiter schaffen und nicht aus eigener Kraft. Für diese Opfer
sollten die Arbeiter endlich mal belohnt werden, da sie es mehr als
verdient haben.
Sonntag, 25. Februar 2018
Dienstag, 2. Januar 2018
Verinnen der Zeit
Wir befinden uns nun im Jahr 2018 und schon wieder ist
ein Jahr vergangen. In dem vergangenen Jahr habe ich so viel erlebt.
Zum Beispiel habe ich mein Abitur gemacht, mit dem Führerschein
angefangen, war auf einer schönen Hochzeit, auf coolen Partys, habe
richtig angefangen zu arbeiten und zu studieren. Außerdem habe bin
ich mit einem tollen Jungen zusammen gekommen, worüber ich mich sehr
gefreut habe. So viele Ereignisse, die innerhalb eines Jahres
passiert sind. Umso älter ich werde, desto mehr merke ich wie
schnell die Zeit verinnt. Ich habe eigentlich immer etwas zu tun,
denn das Leben geht immer weiter. Natürlich freut man sich über ein
aufregendes und bewegtes Leben, aber manchmal würde ich auch mal
gerne auf die Stopptaste drücken, um in bestimmten Momenten einfach
länger zu verweilen, weil sie so schön sind. Jedoch rasen viele
Momente an uns vorbei und wir haben in diesen Augenblicken nicht mal
die Zeit richtig zu atmen, weil wir so gestresst sind, sodass wir die
Luft anhalten, bis wir mal ein wenig Zeit für uns haben, um wieder
auszuatmen. So viele Menschen leben nur noch unbewusst. Sie sind so
sehr in ihrer Alltagsroutine drinne, dass ihnen kleine schöne
Momente nicht mehr wirklich auffallen, wie zum Beispiel ein
wundervoller Sonnenuntergang auf dem Weg nach Hause. Außerdem sind
wir auch oft durch unsere Handys abgelenkt, sodass wir unserem Umfeld
weniger Aufmerksamkeit schenken und uns einige Sachen entgehen. Durch
das Anschauen von Fotos kann ich für eine kurze Weile nochmal in
eine Erinnerung zurücksinken, die schon eine Zeit zurückliegt.
Trotzdessen bringt mich vielleicht ein Foto von einem lustigen Moment
schon zum Lächeln. Außerdem weiß ich durch ein Foto, was sich
seitdem verändert hat. Oftmals möchte man in die Vergangenheit
zurück reisen, um bestimmte Momente nochmal zu erleben oder etwas
anders zu machen, jedoch ist das nicht möglich. Wir müssen
akzeptieren, dass sich die Erde immer weiterdreht. Jeden Tag, auch
wenn wir die Zeit manchmal am liebsten anhalten würden. Deshalb ist
das Beste um schöne Momente zu wiederholen, entweder viele Fotos von
tollen Augenblicken zu machen und sie sich immer wieder anzuschauen,
damit sie im Gedächtnis bleiben oder einfach zu lernen bewusster
tolle Momente zu genießen. Das mache ich zum Beispiel, indem ich
fabelhafte Sonnenuntergänge sehr lange anschaue und viele Fotos
davon mache. Dadurch habe ich einen schönen Moment genossen, solange
es ging und ihn festgehalten, um ihn mir immer wieder anschauen zu
können. Schöne Ereignisse muss man aber nicht immer fotografieren,
man kann auch darüber schreiben oder etwas von dem Erlebnis
mitnehmen, auf einem Konzert wäre es zum Beispiel die Konzertkarte.
Wenn man sich bestimmte Erlebnisse notiert, kann man sich später
vermutlich besser an sie erinnern und noch einmal in den Moment
zurück gehen und sich den Text immer wieder durchlesen, bis man ihn
auswendig kann, sofern man das will. Die meisten Momente in unserem
Leben bleiben leider nicht für immer, weshalb man sie so viel
genießen sollte, solange es geht. Also los, fangt an die kleinen
Momente zu genießen und macht das Beste aus eurem Leben soweit es
geht! :)
Sonntag, 10. Dezember 2017
Konzerte
Vor kurzem war ich nach einiger Zeit wieder auf zwei Konzerten und habe gemerkt, dass mich das unglaublich glücklich gestimmt hat. Musik löst Gefühle in uns aus, oft sind das Endorphine, welche ich auf den Konzerten gespürt habe. Sie haben mir ein Dauergrinsen auf meine Lippen gezaubert und meinen Körper mit einer solchen Leichtigkeit gefüllt, die mich auch noch den nächsten Tag begleitet hat. Während der Konzerte habe ich mich so frei und unaufhaltbar gefühlt. Vor allem auf dem Rockkonzert konnte ich alles fallen lassen und habe fast durchgehend getanzt und mitgesungen. Meiner Meinung nach ist ein Konzertbesuch immer eine gute Idee, weil man sich währenddessen so lebendig und frei fühlt, was man manchmal braucht, um aus dem eigenen Alltag auszubrechen. Ebenfalls verbindet Musik einander. Man kann dieses Erlebnis also mit jemandem zusammen teilen oder möglichweise neue Menschen kennenlernen, die den eigenen Musikgeschmack teilen. Zudem lernt man Vorbands kennen, die wahrscheinlich in die selbe Musikrichtung wie die Hauptband gehen und bekommt dadurch Zugang zu neuen und oft auch noch unbekannteren Künstlern. Außerdem ist es nochmal ein ganz anderes Erlebnis, wenn man Musik live hört, anstatt nur über eine Anlage, weil man die Künstler sieht und die Musik vermutlich noch mehr spürt. Ebenfalls hat man die Möglichkeit ungewöhnliche Versionen eines Liedes zu hören, zum Beispiel in Form von Akkustikversionen oder Gitarrenbattles etc. Des Weiteren gibt es nichts Schöneres als in einem Menschenchor zu singen, weil man sich dann mit den ganzen fremden Menschen verbunden fühlt. Zwar kennt man diese Menschen um sich herum nicht, dies ist aber egal weil man die selbe Musik mag, egal wer die Person neben einem auch seien mag. In diesem einen Moment genießt man einfach nur die Musik, die von allen Menschen in diesem Raum gefeiert wird. Deshalb sollte man auf so viele Konzerte gehen, wie man kann, denn man lebt nur einmal und sollte das ausnutzen!
Freitag, 24. November 2017
Liebe...
Liebe, dieses Wort mit dem magischen Klang löst in uns
allen etwas aus. Das ist auch normal, weil es ein Gefühl ist,
welches wir alle in unserem Leben kennenlernen. Es beginnt schon mit
unserer Geburt. Meistens sind wir Menschen aus einer Liebe zwischen
zwei Menschen -zumindestens in diesem einen Zeitpunkt- entstanden.
Während unseres Lebens werden wir von einigen Personen geliebt
werden, seien es Personen aus der eigenen Familie, dem Freundeskreis
oder Geliebte.
Die Liebe zu der Familie und den Freunden ist eine so
schöne und große Liebe, weil man sie auf mehrere Personen aufteilen
und zurück erlangen kann. Dieses Gefühl Menschen zu haben, die
immer für einen da sind und bei denen man man selbst seien kann ist
unbezahlbar.
Doch irgendwann kommt im Leben der Zeitpunkt, in dem man
sich eine Liebe nur von einer bestimmten Person wünscht. Einfach
weil man diese eine Person faszinierend findet und sich von ihr
angezogen fühlt. Dieses Gefühl möchte man natürlich zurück
bekommen. Diese Liebe fühlt sich definitiv noch einmal anders an,
als die Liebe zu Freunden. Wenn man eine Person liebt, möchte man
mit ihr sehr lange zusammenbleiben, wohingegen sich einige
Freundschaften oft mal nach einer gewissen Zeit auflösen. Außerdem
hat man ein ständiges Glücksgefühl, wenn man sich mit dieser einen
Person umgibt. Natürlich kann man alleine oder mit Freunden auch
sehr glücklich sein, jedoch macht alles mit dieser einen Person viel
mehr Spaß, egal ob große oder kleine Sachen. Selbst banale
Handlungen wie Zähne putzen oder essen sind zu zweit doppelt so
schön, wie alleine.
Liebe ist ein unbeschreibliches Gefühl, welches man
aber mit ein paar Wörtern versuchen zu umschreiben kann. Zuallererst
ist dieses Gefühl sehr intensiv. Wenn man aus vollem Herzen liebt,
kann einen Liebe krank und unkontrollierbar machen. Das bedeutet,
dass es sehr schwer ist seine Gefühle zu steuern, was eh nicht
einfach ist. Meiner Meinung nach ist Liebe wie eine Droge: Sie kann
dich sehr glücklich machen, dich aber auch zerstören, sobald du
dich von ihr abhängig machst, was automatisch passiert, wenn einem
jemand viel bedeutet. Jedoch sollte jeder diese „Droge“ mal
probiert haben, weil sie ein unglaubliches Gefühl in einem auslöst.
Am Anfang ist die Liebe am schönsten. Sie ist nämlich frisch,
aufregend und macht sehr süchtig. Am liebsten würde man fast jede
Sekunde bei seinem Geliebten verbringen und genießt die Zeit, die
man mit dieser Person hat sehr. Zudem ist es wunderschön, wenn einem
die Person das Gefühl gibt, etwas sehr Wertvolles zu sein. Dadurch
fühlt man sich gebraucht und geschätzt und wer will dieses Gefühl
bitte nicht haben?
Darüber hinaus kann man bei der anderen Person sowohl
stark, als auch schwach sein. Stark fühlt man sich, wenn man von der
anderen Person in allen Lebenslagen unterstützt wird und die andere
Person nicht nur die guten Seiten an einem liebt. Die Akzeptanz von
schwachen bzw. schlechten Seiten ist sehr wichtig, da kein Mensch
perfekt ist, aber trotzdem aufgrund seiner gesamten Persönlichkeit
geliebt und wertgeschätzt werden möchte. Durch die Öffnung der
eigenen Emotionalität entsteht ein Vertrauen zwischen zwei Personen,
was sehr wichtig ist, um eine Beziehung aufrecht zu erhalten.
Außerdem zeigt man mit seinen Gefühlen, dass man verletzlich ist
und der anderen Person seine Schwächen anvertraut. Dadurch gibt man
der anderen Person das Recht einen zu verletzen, weil man sich auf
einer gewissen Art und Weise verwundbar macht. Wie sehr man das nach
außen trägt, entscheidet man am Ende aber selbst.
Liebe gibt dem Leben auch einen Sinn. Oftmals fragen wir
uns nämlich, was der Sinn des Lebens ist und erhalten darauf keine
befriedigende Antwort. Liebe ist aber auf jeden Fall eine sinnvolle
Antwort, da man gebraucht wird, wenn man jemanden liebt. Die andere
Person braucht einen und man braucht die andere Person. Das ist ein
sehr bedeutsamer Grund zum Leben, welchen man leider manchmal erst zu
spät begreift, vielleicht wenn es schon zu spät ist.
So viele Menschen machen unser Leben einfach schöner
und das nur durch ihre Art. Ich finde man sollte das wertschätzen,
weil dies ein großes Geschenk ist, von dem man lange etwas haben
kann, wenn man es richtig pflegt.
Natürlich ist keine Liebe perfekt, -wie es in den
Liebesfilmen leider viel zu oft dargestellt wird- aber man kann immer
an ihr arbeiten. Genauso wie man an sich selbst arbeiten kann, diese
Selbstreflexion hilft einem manchmal weiter sich in eine andere,
vielleicht in eine noch bessere Person zu verwandeln. Ebenfalls
beweist die Fähigkeit jemand anderen zu lieben und sich um die Liebe
zu kümmern, dass man ein Empathievermögen besitzt und kein Egoist
ist. Viel zu oft denkt man nur an sich selbst und macht sich dadurch
einige Beziehungen kaputt, aber wenn man etwas weniger an sich selbst
und mehr an beide Partner denkt, wird man garantiert glücklicher
werden.
Meiner Meinung nach lohnt es sich sich der Liebe mal
hinzugeben, wenn ihr dieses Glück finden solltet, da es ein so
intensives und schönes Gefühl ist und alleine die Erfahrungen euch
im Leben weiterbringen werden.
Das waren meine eigenen Erfahrungen und Vorstellungen
zur Liebe. Was ist Liebe für euch? In welchen Punkten stimmt ihr mit
mir überein und in welchen überhaupt nicht? Lasst es mich bitte in
den Kommentaren wissen :).
Mittwoch, 15. November 2017
Zu wenig Aufklärung in der Schule?
Ich bin nun seit einigen Monaten aus der Schule raus und
mir fällt langsam immer mehr auf, dass in der Schule Themen, die
notwenig sind, um im Leben zurechtzukommen, leider überhaupt nicht
behandelt werden. Wenn man nämlich anfängt zu arbeiten, macht man
sich Gedanken über die Beiträge, die an den Staat gehen, sprich
Rentenabzüge, Sozial- und Krankenversicherungsabzüge oder die
Steuern. Dazu werden in einigen Jahren garantiert auch Kosten für
Miete, Strom, Wasser... entstehen, doch wer sagt einem wie man das
alles regeln soll?
Die Schule jedenfalls nicht. Natürlich lernt man in der
Schule viele sinnvolle Sachen, die auf jeden Fall zur
Allgemeinbildung beitragen. Nur was bringt das einem viel im Leben?
Ich möchte auf keinen Fall abstreiten, dass eine gute
Allgemeinbildung wichtig ist, jedoch finde ich viele Themen in der
Schule einfach unnötig, da man sie für sein Leben oft nicht mehr
gebrauchen wird. Das Traurige daran ist auch, dass man krampfhaft
versucht dieses Wissen in sich aufzunehmen, obwohl es einen nicht
interessiert und man weiß, dass man es später nicht mal gebrauchen
wird. Diese Quälerei tut man sich dann an, um seinen Schulabschluss
zu bekommen. Dabei frage ich mich, ob es wirklich sinnvoll ist,
etwas zu lernen, was man kurz nach seiner Schulzeit möglicherweise
schon vergessen hat und niemals gebrauchen wird?
Stattdessen sollte man möglicherweise Fächer wie
kochen oder Arbeitslehre wieder einführen oder länger beibehalten,
da dies für die Zukunft sehr hilfreich seien könnte. Ich bin zum
Beispiel 19 Jahre alt und kann kaum etwas kochen und ich weiß, dass
ich in dem Bereich nicht die Einzige bin. Mir wurde nie viel dazu
beigebracht, weshalb ich es mir jetzt selbst beibringen muss.
Natürlich trägt das auch zur Selbstständigkeit bei, aber trotzdem
fände ich es sinnvoll, wenn man sich schon früher damit
auseinandersetzt, einfach um sich später selbst versorgen zu können.
Ein weiterer wichtiger Bereich ist die politische
Bildung. Auf der Oberstufe kann man Powi nach der 12. Klasse
abwählen, obwohl dies ein Fach ist, welches z. B. über
gesellschaftliche Zustände oder Regierungssysteme informiert. Das
sind Gebiete, die uns alle betreffen. Viele Menschen interessieren
sich leider auch nicht für Politik, weil es für sie in der Schule
nie interessant genug gestaltet wurde. Jedoch kann eine solche
Unaufgeklärtheit auch dazu führen, dass Bürger sich selbst nicht
informieren, da sie sich einfach nicht für die Politik
interessieren. Dadurch können sie leicht betrogen werden, wenn sie
nicht aufgeklärt sind. Zwar haben sie die Mittel -Medien-, um sich
zu informieren, tun dies aber nicht oder nur oberflächlich. Dies
könnte wiederum dazu führen, dass sie sich auch für Wahlen nicht
ausreichend informieren oder auch gar nicht wählen, weil sie keine
Ahnung haben. Nicht jeder hat die Zeit sich jeden Tag über die
Politik zu informieren, aber meiner Meinung nach ist es schon
wichtig, sich regelmäßig aufklären zu lassen oder sich selbst
aufzuklären, damit man einfach nicht für dumm verkauft wird.
Am besten ist es, wenn diese Aufklärung in der Schule
beginnt. Deshalb wäre ich schon dafür die Schulbildung etwas zu
erneuern. Wie seht ihr das? Welche Fächer oder Themen würdet ihr
gerne den Stundenplänen hinzufügen und welche Fächer
möglicherweise ersetzen?
Dienstag, 10. Oktober 2017
Unmenschlichkeit: Wegschauen statt Helfen
Fragt ihr euch manchmal auch, ob ihr in einer bestimmten
Situation eingreifen oder lieber außen vor bleiben solltet? Ich
denke so gut wie jeder von uns hat sich schon einmal in so einer
Situation befunden. Solche Szenen spielen sich eigentlich immer in
einem öffentlichen Raum ab, in dem sich noch einige andere Menschen
befinden. Selbstverständlich lässt sich nicht jede Situation
verallgemeinern, aber oftmals ensteht ein Muster mit denselben Zügen.
Dabei passiert etwas, was die Aufmerksamkeit der
Menschen auf sich zieht, leider ist dies meistens eine Gefahr, die
einen einzigen Menschen betrifft. Ein Beispiel, welches ich vor
kurzem selbst erlebt habe, betraf einen verwirrten Mann, der mit sich
selbst sprach, und dessen Hose herrunterrutschte. Nun lief dieser
Mann bei kalten Wetter ohne Hose völlig hilflos in der
Öffentlichkeit herum. Dieser Anblick war für die Menschen, die das
sahen natürlich ekelhaft, aber andererseits für den Mann viel
gravierender, da er vermutlich fror und sich selbst nicht zu helfen
wusste oder es einfach nicht zu merken schien, wie weit ihm seine
Hose herruntergerutscht war. Die meisten Menschen reagierten darauf,
indem sie sich entweder angewidert wegdrehten, so als ob der Mann
nicht existieren würde oder gafften einfach nur. Im ersten Moment
schaute ich auch einige Zeit hin, weil ich einfach nicht fassen
konnte, was da gerade passiert war. Andererseits fragte ich mich, was
ich tuen konnte, um die Situation irgendwie besser zu gestalten.
Währenddessen sah ich die Menschen, die nur gafften und wurde
wütend. Wie konnte man da stehen und so etwas einfach zulassen?
Dieser Mann war eine Art Attraktion für die Menschen, da sie den
Blick von ihm nicht wenden konnten. In solchen Situationen spürt man
wieder die Unfähigkeit zu handeln, die einen manchmal selbst
überkommt. Mir ging es ja anfangs genauso, aber trotz aller
Geschocktheit muss man versuchen, sich aus seiner Starre zu befreien
und etwas Hilfreiches tun. Jedoch schaffen das leider nur wenige
Menschen. Ein Freund und ich haben dann das Ordnungsamt angerufen,
welches einige Zeit später aufgetaucht ist. Dieser Anruf hat
vielleicht fünf Minuten gedauert und hat dem Mann definitiv
geholfen. Hätten wir niemanden angerufen, wäre der Mann
wahrscheinlich noch länger in der Kälte ohne Hose rumgelaufen und
hätte sich garantiert eine Erkältung oder vielleicht noch etwas
Schlimmeres eingefangen.
Daran sieht man wieder, dass viel zu viele Menschen
entweder wegschauen oder nur schauen ohne zu handeln und das in
Situationen, die eine Gefahr für eine Personen oder für Andere
darstellen können. Diese Tatsache finde ich sehr erschreckend und
traurig, da man ebenfalls Hilfe bekommen möchte, wenn es einem
schlecht geht und man nicht mehr in der Lage dazu ist sich selbst zu
helfen oder andere Menschen um Hilfe zu bitten. Ich rufe euch einfach
dazu auf, bitte etwas Empathie zu zeigen, da dies sonst schon etwas
von Unmenschlichkeit und Egoismus zeugt, hilflose Menschen links
liegen zu lassen. Oft muss man auch keinen großen Aufwand betreiben,
um anderen Menschen zu helfen und danach fühlt man sich auch toll,
weil man eine Art Held für jemanden war. Jedoch kann ich auch
verstehen, wenn manche Menschen bei einer körperlichen
Auseinandersetzung oder bei Beleidigungen nicht eingreifen wollen,
weil sie Angst haben, selbst Opfer zu werden. In einer solchen
Situation könnte man möglicherweise aber auch die Polizei oder
mehrere Menschen um Hilfe bitten, um nicht alleine eingreifen zu
müssen. Wie ihr seht, gibt es einige Wege zu helfen, bitte nutzt
diese, denn jeder kann Hilfe gebrauchen!
Sonntag, 24. September 2017
Über die Bundestagswahl und Politikverdrossenheit
Nach einer langen Zeit stehen mal wieder die Wahlen an,
welche entscheiden werden, wer Deutschland die nächsten vier Jahre
regieren wird. Am heutigen Tag sollte wirklich jeder, der das
Wahlrecht hat, seine Stimme nutzen, da derjenige nur so mitbestimmen
kann, wer seine Meinung einigermaßen vertritt. Durch das Nutzen des
Wahlrechts können vorhandene Probleme, die uns stören, durch die
gewählte(n) Partei(en) möglicherweise verbessert oder sogar gelöst
werden.
Jedoch gehen leider nicht alle Menschen, die ein
Wahlrecht besitzen aus diversen Gründen zur Wahl. Dazu zählen
meistens die jüngeren Menschen, also die unter Dreißigjährigen, da
sie sich schlicht und einfach nicht für Politik interessieren.
Heutzutage kann man durch die sozialen Medien wie Facebook, Instagram
& Co wählen, was man sehen will. Dabei interessieren sich die
jüngeren Menschen weniger für Politk als zum Beispiel für
Tutorials, Fitness, Mode etc.. Durch das mangelnde Interesse für
Politik und Nachrichten kommt es zur Politikverdrossenheit. Das führt
dazu, dass einige junge Menschen ihre Stimme nicht ausnutzen, obwohl
das Wahlrecht eines unser wichtigsten Rechte ist, welches nicht
selbstverständlich ist.
Jedoch haben viele junge Leute einfach andere Sachen
außer Politik im Kopf. Ich sage nicht, dass wir uns eines ständigen
Flusses politischer Nachrichten unterziehen sollen, aber durch ein
wenig selbstständiges Informieren wird man aufgeklärt und nicht für
dumm verkauft und dafür sind die Medien doch schließlich gedacht
oder? Wenn man sich über die aktuelle Politik auch nicht informiert,
fällt einem wahrscheinlich die Wahl der Parteien noch schwerer, da
man nicht weiß, welche Probleme am dringensten in Angriff genommen
werden müssen. Zudem lesen sich viele das Wahlprogramm nicht durch,
weil ihnen der Inhalt zu breit und zu schwer verständlich ist.
Dieses Argument kann ich teilweise unterschreiben, jedoch gibt es
immer einige Seiten, auf denen das Wahlprogramm zusammengefasst,
beziehungsweise verständlicher erklärt ist. Ein weiterer Grund,
warum sich viele junge Menschen nicht für Politik interessieren
lautet, dass sie sich einfach nicht von den Parteien angesprochen
fühlen, da zum Beispiel oft die Rente thematisiert wird, die die
Jungen augenscheinlich nicht anspricht und über Bildung viel weniger
gesprochen wird, obwohl dies auch ein sehr wichtiges und
zukunftsbringendes Thema ist. Dazu kommt, dass man in manchen
Bundesländern das Fach Politik abwählen kann, obwohl das Fach sehr
wichtig für die Allgemeinbildung ist. Das bedeutet, wenn ein Schüler
sich schon in der Schule nicht für Politik interessiert, sei es
durch die Darstellung des Lehrers oder aus anderen Gründen, wird es
schwer werden, diesen Schüler in der Zukunft noch für Politik zu
begeistern. Des Weiteren sehen junge Menschen einige Probleme noch
nicht oder hinterfragen manche Sachen nicht genug, da es ihnen in dem
Alter meistens gut geht und sie oft nicht an die Zukunft denken.
Viele junge Wähler sind mit der Auswahl an Parteien so überfordert,
dass sie oftmals ohne nachzudenken dieselbe Partei wie ihre Eltern
wählen, ohne sich nochmal genau zu informieren oder sich eine eigene
Meinung zu bilden.
Die Folge von Politikverdrossenheit der jungen Menschen
kann sein, dass die älteren Menschen für die jüngeren Menschen
entscheiden, wie zum Beispiel beim Brexit, wenn die Jungen, die
weniger als die Alten sind, ihre Stimme nicht nutzen. Dadurch werden
manchmal Entscheidungen gefällt, die über die Zukunft eines Landes
entscheiden und zwar von den Leuten, die noch eine kürzere
Lebenszeit als die jüngeren Menschen haben. Zudem hinterlassen die
älteren Menschen den Jüngeren oft Probleme, die diese dann ausbaden
müssen, obwohl sie dafür nichts können. So entstehen mit den
Jahren immer mehr Probleme, um die sich gekümmert werden muss, die
oft schwerwiegende Folgen wie zum Beispiel der Klimawandel, haben
können.
Die Lösung gegen Politikverdrossenheit lautet meiner
Meinung nach: Geht wählen und nutzt eure Stimme, so lange ihr sie
noch habt. Außerdem sollten Parteien Politik für junge Menschen
attraktiver und verständlicher gestalten, um die Wahlbeteiligung
wieder zu erhöhen. Die Eltern und Lehrer können den Kindern
ebenfalls mehr Spaß an Politik bereiten, indem sie mit ihnen über
politische Probleme diskutieren und ihnen beibringen, mehr zu
hinterfragen. Auch die sozialen Medien könnten mehr Werbung für
Parteien machen, anstatt für materielle Dinge. Wenn jeder sich ein
bisschen über das aktuelle Tagesgeschehen informiert und wählen
geht, kann man der Politikverdrossenheit mit Sicherheit entgegen
wirken.
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